Naturschutz in Afrika: Südafrika

Projekt im Natur - Reservat in Südafrika

Naturschutz im Nationalpark

Du träumst davon, Südafrikas Tierwelt hautnah zu erleben? Dann mach mit bei in unserem Naturschutz - Projekt im Reservat am Limpopo – Fluss. Hier lebst und arbeitest du mitten im Busch – und inmitten von zahlreichen Tieren.

Mitmachen können alle, egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Das Naturschutz – Projekt in Südafrika bietet sich beispielsweise als ökologischer Freiwilligendienst nach der Schule an oder für eine berufliche Auszeit. Als Praktikum für einen ökologischen Studiengang wie etwa Biologie oder Geoökologie werden unsere Naturschutz - Projekte an den Universitäten in der Regel anerkannt.

Arbeit im Natur - Reservat

Direkt an der Grenze von Südafrika und Botswana arbeiten wir in einem Naturreservat am Fluss Limpopo. Der Limpopo ist die Lebensader der gesamten Region und Wasserstelle für viele Tiere. So kannst du beispielsweise ganz in der Nähe unserer Lodge Elefanten beim Trinken beobachten! Neben Elefanten kannst du im Reservat auch Nilpferde sehen, Leoparden, Strauße, Antilopen und viele andere Tiere.

Naturschutz im Nationalpark

Das Reservat ist 5000 Hektar groß und ist ein rettender Hafen für wild lebende Tiere, denn im südlichen Afrika gibt es schwerwiegende Umweltprobleme: Dürre, Abholzung, Landschaftszerstörung und das Vordringen der Wüste. Zwar sieht man noch wild lebende Tiere in ganz Südafrika, aber die Menschen haben die meisten Elefanten, Löwen, Rhinozerosse, Büffel und Leoparden an die Grenzen abgedrängt.

Da sich die Tiere nicht nach Ländergrenzen richten, gibt es in der Länderecke zwischen Südafrika, Botswana und Mosambik viele grenzübergreifende Projekte. Auch unser Naturschutz – Projekt findet direkt an der Grenze von Südafrika und Botswana statt.

Deine Aufgaben im Natur - Reservat

Du wirst dich hauptsächlich in unserem Basis - Camp aufhalten. Es befindet sich inmitten einer wunderschönen wilden Landschaft, in der es von Tieren nur so wimmelt! Keine Angst, unsere qualifizierten Mitarbeiter sorgen für deine Sicherheit.

Im Reservat kannst du die befahrbaren Wege sauber halten oder Bäume einwickeln, um sie vor hungrigen Elefanten zu schützen. Außerdem lernst du, wie das globale Positionsbestimmungssystem, kurz GPS, funktioniert und wie man die Spur eines Elefanten, einer Hyäne, eines Leoparden oder eines afrikanischen Wildhundes verfolgt. Die Daten, die per GPS erfasst werden, helfen dabei, einen Überblick zu erhalten, welche Tiere in der Region leben und wie viele es sind. Auch ihre Wanderbewegungen können so nachverfolgt werden.

Der etwa 4000 Jahre alte Affenbrotbaum

Neben den Tieren werden auch Pflanzen gezählt – beispielsweise die mächtigen Affenbrot – Bäume, von denen einige auf über 1000 Jahre geschätzt werden! Sämtliche Daten, die wir sammeln, dienen der Erforschung der Tiere und ihrer Wandergewohnheiten und werden an andere Naturschutzgruppen weitergeleitet.

Natürlich gib es noch mehr zu tun! Neben der Tierbeobachtung kannst du auch gebietsfremde Pflanzen entfernen und dafür einheimische wieder einpflanzen. Des Weiteren müssen die Wege im Reservat noch verbessert und erklärt werden. Deshalb laufen wir Teile des Reservats ab, um dann Höhen, Vegetationszonen und Besonderheiten auf einer Karte überschaubar darzustellen.

Weitere Aktivitäten im Natur - Reservat sind:

  • Erosionsschutz und Urbarmachung der Erde in gefährdeten Gebieten
  • Errichten neuer Konstruktionen wie etwa einem Hochsitz
  • Erfassung des Wildbestands, darunter Säugetiere und Vögel
  • Erfassung des Bestands an Krokodilen am Limpopo
  • Beseitigen von alten Zäunen, in denen sich immer wieder Tiere verfangen
  • Beobachtung der Abwanderung von Elefanten und dessen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt im Reservat
  • Wasserstellen anlegen für Tiere
Unterbringung im Naturschutz - Projekt

Im Reservat arbeitest und wohnst du mit anderen Freiwilligen und Wildhütern zusammen. Untergebracht seid ihr in einer Lodge mit einem großen Gemeinschaftsraum. Über Solarzellen und Generatoren gibt es im Camp auch Strom und heißes Wasser.

Einmal die Woche macht die gesamte Truppe einen Ausflug in die nächstgelegene Stadt, um den Kühlschrank aufzufüllen, nach Hause zu telefonieren und ein bisschen Zivilisation zu schnuppern bevor es wieder in die Abgeschiedenheit des afrikanischen Buschs geht.

Erfahrungen im Naturschutz von Christiane Bücek

Erfahrungen im Naturschutz - Projekt von Marcel Stöhr

Erfahrungen im Naturschutz - Projekt von Tamara Köstenbauer

Erfahrungen im ehemaligen Naturschutz - Projekt in Swasiland von Kathrin Loos

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