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Katastrophenhilfe-Projekt in Nepal - eine erste Zwischenmeldung

Der Direktor der Sunrise School, Herr Surendra Maharjan, steht neben dem neuen Schulgelände in Kathmandu, Nepal, wo Projects Abroad Freiwillige des Katastrophenhilfe-Projektes eine neue Schule erbauen

Die ersten Wochen des Katastrophenhilfe-Projekts in Nepal sind mittlerweile angelaufen und die Rückmeldungen von Freiwilligen, Projektpartnern und den örtlichen Gemeinden waren ausnahmslos positiv. Doch auch wenn das nepalesische Volk stets hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, hat der Wiederaufbau der Infrastruktur des Landes noch einen langen Weg zu gehen. Die größten Risiken nach einer Naturkatastrophe bilden dabei mangelnde Hygiene und fehlende Bildungsmöglichkeiten für die Bevölkerung.

So wurden in den schlimmsten betroffenen Bezirken 9 von 10 Schulen zerstört. Tausende Kinder können infolgedessen weder sicher noch trocken oder dauerhaft studieren. Lokale Stiftungen haben inzwischen temporäre Schulen eingerichtet, jedoch fehlt es allgegenwärtig an Platz und Lehrerpersonal. Unser Ziel ist es nun, die lokalen Lehrer zu unterstützen und neue Klassenzimmer für unsere Partnerschulen zu bauen. Ebenso sind nach den verheerenden Beben 46 % der Haushalte in Katmandu unbewohnbar. Viele Familien müssen daher unter behelfsmäßigen Zelten in öffentlichen Räumen schlafen, wobei es an ausreichend hygienischen Toiletten und Waschgelegenheiten mangelt.

Die ersten Steine sind gelegt

Projects Abroad Freiwillige heben das Fundament für die Sunrsie School in Kathmandu, Nepal, aus, bevor sie Zement und Ziegel legen

Unser erstes Projekt in Nepal widmet sich dann auch dem Wiederaufbau unser langjährigen Partnerschule ‚Sunrise School‘ in Bhaisepati, Kathmandu, dessen Schüler nach dem Beben noch nicht zurückkehren konnten. Obwohl die Risse an der Außenseite des Gebäudes sehr oberflächlich scheinen, erklärte ein Statiker den Schaden im Inneren als irreparabel. Zum Glück wurde in der Nähe bereits neues Land gefunden, auf der bisweilen eine temporäre Schule errichtet wurde. Unsere erste Aufgabe besteht darin, neue WC- und Waschräume zu bauen. Die Räume sind durch einen Architekten entworfen worden, sollen erdbebensicher sein und aus einer Mischung aus Ziegel, Zement, Fertigmaterial und Wellblech gemauert werden.

Zunächst war es erforderlich das Fundament zu vermessen und zu graben. Die Tiefe des Fundamentes betrug dabei einen halben Meter, welches aufgrund der festen Erde und bei 35° C Hitze besonders anspruchsvoll war! Die 6 Freiwilligen zu der Zeit haben es aber geschafft, die Arbeit an einem Tag abzuschließen. Als nächstes wurde der Grundzement gegossen. Sobald dieser nach 24h getrocknet war, konnten unsere Freiwilligen in Zusammenarbeit mit einheimischen Maurern die ersten Ziegelsteine legen.

Neben der Schule sollen auch andere Gemeinden neue Wasch-und Toilettenräume erhalten, so z.B. in Bungamati, wo es für 600 Menschen bisher unmöglich ist in ihre Häuser zurückzukehren. Natürlich soll auch das Schulgebäude wieder hergestellt werden. Die neue Schule in Bhaisepati wird mit ihren 16 Klassenräumen dann insgesamt 250 Schüler beherbergen können. 20 unserer Freiwilligen meisterten die mühsame Aufgabe und erschufen das Fundament für die gesamte Schule. Wir bedanken uns von Herzen bei allen Freiwilligen für ihren Einsatz und freuen uns über die Unterstützung jedes einzelnen! Wie auch du uns in Nepal unterstützen kannst, erfährst du hier.

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