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Freiwillige aus Irland spendet Verbandskästen an Projektpartner in Kenia


Die 26-jährige Annie Doran aus Irland hat sich ganz besonders auf ihren für August 2016 geplanten Freiwilligendienst in Kenia vorbereitet und sich zum Ziel gesetzt, mit ihrer Arbeit einen bleibenden Nutzen für die Gemeinde zu schaffen. 

Unsere Projektpartner in Nanyuki, Kenia präsentieren ihre Erste Hilfe – Kästen, die unsere Freiwillige Annie Doran aus Irland gespendet hat. Annie hatte sich schon 2014 mit Projects Abroad für einige Monate im Medizin – Projekt nahe der Stadt Arusha in Tansania engagiert und kennt dadurch die prekäre Situation der Gesundheitsversorgung in vielen Regionen Ostafrikas, in der zahlreiche Kinder keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung haben.  „Schon ein kleiner Kratzer oder Schnitt können sich schnell ernsthaft entzünden“, sagt Annie und erklärt, dass auch Eltern und Lehrer oft unzureichendes Wissen über Erste Hilfe besitzen.

Annie hat viele Jahre als medizinisch – technische Assistentin für Notfallstationen in Rettungswägen gearbeitet. Das Ziel ihres Freiwilligendienstes war es deshalb, ihr medizinisches Wissen an die Gemeinde in Kenia weiterzugeben.

Verbandskästen, die von Annie Doran aus Irland im Medizin – Praktikum in Kenia gespendet wurden

Am 18. August 2016 hat Projects Abroad einen „medical outreach“ – Tag organisiert, bei dem Annie zusammen mit anderen Freiwilligen im Medizin – Projekt die Mitarbeiter unserer Partnerorganisationen in Kenia weiterbilden konnte. Unsere Partner vor Ort betreiben Schulen und Kindertagesstätten in Nanyuki.  Die Mitarbeiter kümmern sich um hunderte von Kindern und kleine Verletzungen passieren häufig. Ohne Kompetenz in erster Hilfe und Verbandsmaterial können sich solche Verletzungen schnell verschlimmern und mitunter lebensbedrohlich werden. „Ich interessiere mich sehr für erste Hilfe – mit allem was dazu gehört: Methoden, Schulungen und Material“, sagt Annie. „Viele Kinder kommen mit Schnittwunden oder anderen Verletzungen zu uns, die medizinisch versorgt werden müssen, damit sie nicht schlimmer werden.“

Annie hatte die Idee, Verbandskästen an die sozialen Einrichtungen in Kenia zu spenden. Dafür musste sie zunächst Geld sammeln. Ihrer Gemeinde in Irland fand heraus, dass Anni als Freiwillige im Medizin – Projekt nach Kenia reisen wird und bat sie, ihr Projekt in drei Kirchen nahe Dublin vorzustellen. Die Kirchgemeinde spendete insgesamt 500 Euro für die Erste Hilfe – Kästen und einige Gegenstände, die Annie auf einem Flohmarkt verkaufen konnte. So sammelte sie weitere 200 Euro und kam auf eine Gesamtsumme von 700 Euro.

Ein Mitarbeiter unserer Partner – Kindertagesstätte übt Herz-Lungen-Massage während des Nothilfetrainings von Projects Abroad in Nanyuki, Kenia

„Ich habe zu Hause in Irland Spenden gesammelt. Durch die großartige Unterstützung meiner Gemeinde musste ich dafür relativ wenig Aufwand betreiben. Ich habe erwähnt, dass ich Freiwilligenarbeit in Kenia leisten werden und sie haben mich in ihre Kirchen eingeladen, damit ich das Projekt vorstellen konnte. Sie waren so großzügig! Von ihnen kommen die Spenden für die Kinder und die outreach – Programme in Kenia.“

Nachdem die Spenden für Verbandskästen gesammelt waren, reiste Annie von Irland nach Nanyuki in Kenia. Die Mitarbeiter vor Ort halfen ihr, sieben Verbandskästen und Erste Hilfe – Anleitungen zu kaufen und den medical outreach – Tag zu organisieren. Alle Materialien wurden direkt an unsere Projektpartner gespendet.

Die Erzieher/innen und Lehrer/innen bekamen einen Nothilfelehrgang in einer Klinik in Nanyuki, der von Anni und weiteren Freiwilligen aus Deutschland, Italien, Japan und den USA geleitet wurde. Sie lernten, wie man Herz-Lungen-Reanimation durchführt, wie man sich Verletzten richtig nähert, Lebenszeichen prüft und welche Sicherheitsmaßnahmen man während der ersten Hilfe beachten muss. Im Training übten sie außerdem, auf Krampfanfälle, blutende Wunden, Asthmaattacken, Knochenbrüchen und Erstickungsanfälle richtig zu reagieren und Patienten in die stabile Seitenlage zu bringen.  

Freiwillige im Medizin – Praktikum Annie Doran schult die Mitarbeiter unserer Partnerorganisationen in Nanyuki, Kenia

Olivia Tanui, die Leiterin unseres Länderbüros in Kenia, freut sich über den nachhaltigen Nutzen, den die Verbandskästen und die Lehrgänge der Gemeinde bringen: „Verletzungen können jetzt besser von den geschulten Erziehern und Lehrer versorgt werden und so das Risiko senken, dass kleine Verletzungen zu lebensbedrohlichen Erkrankungen werden.“

Annie ist inzwischen nach Hause zurückgekehrt und will in Bulgarien Medizin studieren. Die Praxiserfahrung, die sie in Kenia gesammelt hat, werden ihr auf ihrem weiteren Weg sehr nützlich sein. Durch ihre Hilfe bekommen die Kinder in Nanyuki durch die Verbandskästen und geschultes Personal in den nächsten Jahren eine sichere Erstversorgung bei medizinischen Notfällen.

Hier kannst du herausfinden, wie du dich im Medizin – Praktikum in Kenia oder in weiteren medizinischen Projekten weltweit einsetzten kannst!

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