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Kambodschas “Geisternetze” im Fokus der Naturschutzkonferenz Conservation Asia

Projects Abroad Mitarbeiter Sea Sorn während seines Vortrags über Geisternetze auf der Conservation Asia KonferenzGeisternetze sind ausrangierte, im Meer treibende Fischernetze, die Tiere und Pflanzen im marinen Lebensraum beschädigen, verschleppen, ersticken und sogar töten können. Unter den betroffenen Tierarten befinden sich viele gefährdete Spezies wie z.B. Schildkröten. Die Tiere verfangen sich in den Netzen und können sich von allein nicht mehr befreien. Manche von ihnen werden durch Fischer befreit aber ein Großteil der Tiere verendet in den Netzen. Geisternetze können sich außerdem in Korallenriffen verfangen. Wenn Algen an ihnen Halt finden, verursachen sie ein Korallensterben, weil die Korallen nicht mehr genügend Nährstoffe bekommen.

Unser Projects Abroad Projektkoordinator im Meeresbiologie – Projekt in Kambodscha , Sea Sorn hat vor kurzem auf der Naturschutzkonferenz Conservation Asia in der National University of Singapore einen Fachvortrag zu diesem Umweltproblem gehalten.

Die Konferenz fand vom 29. Juni bis 2. Juli statt und wurde in Zusammenarbeit der Gesellschaft für Naturschutzbiologie Sektion Asien (SCB Asia) und der Gesellschaft für Tropenbiologie und Naturschutz, Bereich Asien & Pazifik (ATBC) veranstaltet. Das diesjährige Thema der Konferenz lautete „Nachhaltige Landschaften für Menschen, Wirtschaft und Biodiversität“ und sollte die komplexen Herausforderungen für den Umweltschutz der Region in den Blickpunkt rücken.

Unsere Freiwillige Kate Jackson aus Australien hilft bei der Strandsäuberung während ihres Aufenthaltes im Naturschutz – Projekt in KambodschaSea Sorn wurde über ein Stipendium zur Konferenz eingeladen, um in der Session „Community Empowerment durch Bildung und Engagement im Bereich Naturschutz“ seinen Vortrag über das Problem von Geisternetzen in Kambodscha zu präsentieren. Seine Präsentation stütze sich auf Forschungsergebnisse, die wir im Naturschutzprojekt in Kambodscha durchführen.

Geisternetze stellen eine große Bedrohung für die Artenvielfalt und Gesundheit der Unterwasserwelt des Landes dar. Die beste Lösung für das Problem ist es, die schon im Meer treibenden Netze einzusammeln und die Küstenbewohner vor Ort über das Problem aufzuklären, damit sie ihre Netze nicht mehr im Meer entsorgen.

Um das Ausmaß des Problems zu unterstreichen, stützte sich der Vortrag auf gesammelte Daten der Meeresschutzinitiative von Projects Abroad. Diese gesammelten Werte sind außerdem Teil eines umfassenden Naturschutzplans, den Sea im Moment ausarbeitet. Damit soll um die Unterstützung der Regierung und lokaler Interessenverbände geworben werden. Nach Fertigstellung des Naturschuztplans wird er den bisher umfassendsten Bericht über die Situation der Meeresverschmutzung durch Geisternetze in Kambodscha sein.

Während eines Tauchgangs im Meeresbiologie – Projekt in Kambodscha mit Projects Abroad schwimmt ein Fischscharm durch eine Koralle im Koh Sdach ArchipelUnser Meeresschutz – Projekt befindet sich auf der Insel Koh Sdach im Südwesten des Landes. Zu den vielfältigen Aufgaben unserer Freiwilligen zählen Forschungstauchgänge, Datensammlung, Workshops zur Aufklärung über Naturschutz und Strandsäuberungen.

Die Artenvielfalt des Meeres ist ein Schwerpunkt des Projekts. Eine schöne Initiative, um auf das Thema aufmerksam zu machen ist die Initiative „Dives Against Debris“ (Tauchen gegen Treibgut). Wie der Name schon verrät besteht die Aktion aus Tauchgängen, bei denen unsere Freiwilligen treibende Müllteile aus dem Ozean fischen.

Vor kurzem haben sie dabei übrigens einen neuen Meilenstein erreicht! In den letzten 18 Monaten konnten sie gemeinsam über zwei Tonnen Wrackteile und Müll aus den Korallenriffen bergen. Das meiste davon waren Fischernetze und Schiffstaue.

Es ist eine ganz großartige Leistung aller Freiwilligen und Mitarbeiter, die unermüdlich mitgeholfen haben, das kambodschanische Meer sauber zu halten. Mit ihrem Einsatz haben sie wertvolle Forschungsarbeiten unterstützt, die langfristige zu effektiven Naturschutzbemühungen und wissenschaftlichen Studien in Kambodscha beitragen.

Lies mehr über unser Meeresbiologie – Projekt in Kambodscha oder informiere dich über unsere weiteren Naturschutzprojekte weltweit.

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