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Botswana: Beispiel für nachhaltigen Tourismus & Umweltschutz

In Südafrika, an der Grenze zu Botswana, bieten wir ein spannendes Naturschutz – Projekt an und möchten einmal einen ganz besonderen Blick auf dieses Land mit euch werfen!

Elefantenkuh mit ihrem Jugen in der Savanne BotswanasAuf der Internationalen Tourismus - Börse Berlin war der Umweltminister für Botswana Hon. Tshekedi Stanford Khama zu Gast, der von sich selbst sagt: „Man behauptet, ich mag Tiere lieber als Menschen“. Botswana war laut Lonely Planet Ziel des Jahres 2016. Auf der ITB 2017 hat der Minister bezüglich des Botswana-Forums zum Thema Umweltschutz und nachhaltigem Tourismus gesprochen.

Der Ansatz zum Thema Umweltschutz in Botswana kommt aus der Politik und hat das Ziel in gemeinsamer Arbeit mit dem Tourismus eine nachhaltige Entwicklung zu gestalten. Eine neue Ressourcen Management Politik und die Einbeziehung der örtlichen Gemeinden soll eine grundsätzliche Bewusstseinsänderung schaffen und Problemen wie der Wilderei entgegenwirken. Die Einbeziehung der Gemeinden ist besonders schwierig, da die Nutzung des Landes oft tief in der Kultur des Landes verankert ist.

Die Zusammenarbeit mit dem Tourismus sieht der Umweltminister als wichtig, da Touristen wegen der Natur nach Botswana kommen und der Tourismus 15% des Gesamt-BIP ausmacht. Botswana hat sich im Umweltschutz klare Ziele gesetzt und toleriert keine Abweichung. Die Natur und besonders der Elefantenschutz, sind die bedeutsamsten Ressourcen für Botswana - und auch die wichtigsten Merkmale für den Tourismus des Landes.

fIn Afrika werden täglich 90 Elefanten getötet, in Botswana 32 Elefanten im Jahr (ein Drittel der Elefantenpopulation in Afrika ist in Botswana ansässig). Hierbei ist aber zu sagen, dass die verschiedenen afrikanischen Destinationen mit unterschiedlichen Herausforderungen kämpfen.

  1. Für Botswana gilt: „Ganz oder gar nicht“- es wird eine ganzheitliche Herangehensweise im Naturschutz angestrebt. In Botswana werden die Gemeinden miteinbezogen. Wenn hier der Wert der Tiere (auch für den Tourismus) klar verankert ist, kann eine Grundlage für den Naturschutz entstehen.
  2. Zudem werden bisher ungeschützte Areale zu Nationalparken zusammengeschlossen. Hierdurch entsteht das größte Schutzgebiet für die Tierwelt und mehr Tourismuspotential.
  3. Der Staat kompensiert Schäden die für die Einheimischen durch das Wilderei Verbot entstehen (hierdurch wird der Naturschutz sehr kostspielig). Laut Tshekedi Khama sind heute 35.000 Menschen direkt und 228.000 Menschen indirekt im Bereich Naturschutz und Artenerhalt beschäftigt.

Botswana hat es sich zum übergeordneten Ziel gemacht, positive Veränderungen voranzutreiben um somit ein Paradebeispiel für nachhaltigen Tourismus zu werden. Auch wir von Projekts Abroad haben uns für die Arbeit in unserem Naturschutz – Projekt nachhaltige Ziele gesetzt. Diese sind im „Conservation Management Plan Botswana“ nachzulesen.

Bildquelle der Grafik: "Graphic recordings“ von Anne Lehmann.

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