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Namaste! Als Schulferien – Specials Koordinatorin nach Nepal

Chaos und Wirrwarr, Smog, Staub, Menschen – unglaublich viele Menschen, knapp 30 Millionen im ganzen Land um genau zu sein. Das bietet Nepal und noch so Vieles mehr!

In diesem Sommer konnte ich (Caprice aus dem Berliner Projects Abroad Büro) mir selbst einen Eindruck von diesem spannenden Land machen. 4 Wochen Nepal, 4 Wochen Kathmandu und Umgebung, 4 Wochen in einem Land zwischen China und Indien, 4 Wochen zwischen unglaublichem Chaos und nie gehörter Stille!

Unsere Arbeit Freiwillige_an-der_Schule

Als Koordinatorin für die Schulferien - Specials unterstütze ich unser Team vor Ort, zusammen mit anderen Internationalen KollegInnen und war hauptsächlich für die Betreuung der TeilnehmerInnen im Bereich Sozialarbeit & Community Work zuständig. Auf dem Wochenplan standen Renovierungsarbeiten an Schulen, aber auch die Arbeit mit den Kindern selbst. So entstanden, über die Dauer von 2 Wochen, wunderschöne Wandbilder und Klassenräume mit frischem Anstrich! Wenn man sich vor Augen hält, dass die Kinder teilweise von 07:00 – 19:00 Uhr in der Schule sind, hat die Umgebung in der sie arbeiten und lernen einen sehr großen Einfluss.

Mit viel Überlegung und Planung haben sich die Freiwilligen also Gedanken darüber gemacht, was für die Altersgruppe ansprechend ist und welche Lerninhalte sie vermitteln wollen. Von Planeten des Universums über die UN Sustainable Development Goals für die älteren Kinder. Sowohl die SchülerInnen, als auch das Lehrerteam waren begeistert von dem  Ergebnis. 

Bei der Arbeit mit den Kindern konnten die Freiwilligen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Neben Lernspielen übten mein Team und ich jeden Nachmittag mit den Kindern eine Performance zum Song ‚Come Alive‘ aus dem Film ‚The Greatest Showman‘. Zuerst ging es darum, den Kindern mehr über die Moral des Songs beizubringen. „Glaubt an eure Träume, gebt niemals auf, ihr könnt mehr erreichen als ihr denkt“. Kinder und Freiwillige lernten den Refrain und die Freiwilligen studierten eine Performance ein, an der am Ende alle Kinder der Schule, sogar die Kleinsten teilgenommen haben. Tanzen_mit_den_Kids

Am Tag des Abschieds in der Schule sind dann alle gemeinsam aufgetreten – selbst die LehrerInnen haben mitgemacht. Man konnte sehen, wie viel Spaß es allen gemacht hat und die Kinder waren stolz, dass sie sowohl den Song als auch den Text in einer kurzen Zeit gelernt hatten.

Zum Abschied gab es eine tolle Zeremonie und viele Briefe von den Kindern. In einem stand: „My dream is to become a nurse - I WILL BE A NURSE IN THE FUTURE IF I WORK HARD“. Es war toll zu sehen, dass die Kinder nicht nur Spaß an der Musik und am Tanz hatten, sondern auch weiter über die Moral nachgedacht haben. Nachdem sich der Schulleiter von uns verbschiedet hatte, fuhren wir im Bus zum Hotel und alle Freiwilligen waren ungewohnter Weise ruhig! Zufriedenheit machte sich breit, aber auch die eine oder andere Abschiedsträne!

Let’s explore Nepal Sunset_in_Chitwan

Neben der Arbeit sind bei den Schulferien - Specials auch gemeinsame Ausflüge inkludiert. So fuhren wir z.B. knapp 7 Stunden nach Pokhara. Abenteuerlustig überquerten wir eine Hängebrücke, hunderte Meter über einer Schlucht, besuchten einen Wasserfall und entspannten am Phewa Lake.

An der World Peace Pagoda wurden wir dann alle von der beeindruckenden Stille erfasst. Keine Gespräche, kein Hupen, klare Luft und der Klang der Natur. Dabei ein einzigartiger Blick auf den See.

Auch in Kathmandu wurde es den Freiwilligen nicht langweilig. Das ‚After Work Programm‘ umfasste Elemente wie Yoga, Nepali Sprachkurs und eine traditionelle Kochstunde. Durch unseren Guide erhielten wir viele spannende Infos rund um die Religion und Traditionen und Bräuche. 

Im Tharu Cultural Museum in Chitwan hatten wir die Möglichkeit, mehr über die Geschichte des Ortes und der Tharu zu lernen. Besonders da viele der Traditionen aussterben ist es spannend zu sehen, wie die Tharu im Einklang mit der Natur gelebt haben und wie stark Zeremonien, traditionelle Bauweise und Tänze den Alltag bestimmt haben. Am Abend konnten wir dann einige der traditionellen Tharu Tänze und die beeindruckenden Kostüme bei einer Show sehen und auch die Freiwilligen wurden direkt in die Performance eingebunden.

FazitCaprice_Hängebrücke_Pokhara

Nach 4 Wochen in Nepal habe ich dieses Land voller Gegensätze unglaublich schätzen gelernt. Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit und das erleichtert auch das (allein) Reisen im Land.

Die jugendlichen Freiwilligen konnten durch das Schulferien - Special eine tolle Mischung aus Land, Kultur und Freiwilligenarbeit erleben und hatten dabei jederzeit eine/n AnsprechpartnerIn.

Die Wertschätzung die wir alle für unsere Arbeit erhalten haben war unglaublich und neben den vielen Fotos und Andenken hat jede/r von uns wertvolle Erinnerungen mit nach Hause genommen!

Namaste Nepal and see you soon!

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