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Artgerechter Umgang mit Tieren während der Freiwilligenarbeit

Wir bei Projects Abroad glauben daran, dass Freiwilligenarbeit und Tourismus einen positiven Einfluss auf die Natur und die Erhaltung der Artenvielfalt haben können. Als Organisation achten wir darauf, dass alle unsere internationalen Projekte im Vorfeld sorgfältig geplant und überprüft werden, um den artgerechten Umgang mit Wildtieren sicherzustellen und jeglichen Zusammenhang zu nicht artgerechter Haltung und Tierquälerei ausschließen zu können. Wir unterstützen Freiwillige in unseren Projekten im Ausland aktiv dabei ihre Arbeit bestmöglich im Interesse der Tiere auszuüben und möchten ihnen ein Bewusstsein darüber vermitteln, welche negativen Folgen touristische Angebote auf die Tiere haben können.

Naturschutz – Projekt in Kambodscha

Dazu haben wir Partnerschaften mit internationalen Tierschutzorganisationen wie Animal Defenders International (ADI), FOUR PAWS, CACH Germany und World Animal Protection aufgebaut, um den Tierschutz und das Wohlergehen der Tiere in unseren Projekten und den verschiedenen Zielländern zu fördern. Alle unsere Projekte stimmen sowohl mit unseren eigenen Grundsätzen überein und erfüllen gleichzeitig die Anforderungen der Tierschutzorganisationen.

Unsere Animal Welfare Policy bestimmt den Umgang mit der Tier-und Pflanzenwelt in all unseren Projekten und Operationen. Unsere Grundsätze – der respektvolle und artgerechte Umgang mit allen Tieren und ihr Recht auf ein Leben in Würde – gelten selbstverständlich auch für unseren Umgang mit Haus- und Farmtieren.

Unsere Prinzipien für eine artgerechte Tierhaltung

Wir sind davon überzeugt, dass:

Naturschutz - Projekt in Südafrika

Tiere in ihren natürlichen Lebensraum gehören. Jedes Tier sollte die Möglichkeit haben, sich in seinem natürlichen Umfeld frei entfalten zu können. Falls dies nicht möglich sein sollte, muss eine Umgebung für das Tier gefunden werden, die ihrem natürlichem Lebensraum größtmöglich entspricht.

Tiere unter keinen Umständen Leid zugefügt werden darf. Alle Tiere müssen mit Vorsicht und Respekt behandelt werden. Um dies zu gewährleisten, werden unsere Freiwilligen von Experten in den Umgang mit allen Wildtieren eingewiesen.

Tieren mit Würde und Respekt begegnet werden muss. Wildtiere existieren nicht für die Unterhaltung des Menschen. Sie sollten in ihrem natürlichen Umfeld beobachtet und in ihrem natürlichen Lebenslauf nicht gestört werden. Kein Tier darf zu Taten oder Reaktionen gezwungen werden, die es in seiner Existenz erniedrigen.

Tierpflege und Naturschutz langfristige Verpflichtungen sind. Mit unseren Bemühungen in Tierplege und im Naturschutz verpflichten wir uns zu langfristigen Engagement zum Wohle der Tiere. Essenziell dafür sind nachhaltige Maßnahmen, die auf die Freilassung der Tiere in ihr natürliches Umfeld zielen oder ihnen alternativ langfristig artgerechte Lebensumstände ermöglichen.

Jeder von uns Verantwortung trägt. Der Schutz von Tieren und der Umwelt liegt nicht nur in der Verantwortung Einzelner. Er sollte nicht nur ein kurzfristiges Ziel einer Reise oder eines Freiwilligendienstes sein. Jeder trägt Verantwortung für das Wohl von Tieren- sowohl während einer Reise als auch zu Hause.

Unsere Grundprinzipien

Naturschutz - Projekt in Peru

Alle unsere Projekte im Ausland sind nach diesen Grundprinzipien angelegt.

Wir stellen sicher, dass:

  • Unsere Projekte nachhaltig konzipiert sind und somit einen Langzeiteffekt auf die Tiere und deren Entwicklung haben. Die Arbeit jedes Freiwilligen macht einen Unterschied und wir dokumentieren die Erfolge und Entwicklungen in unseren Projekten aufmerksam.
  • Wir haben klare Richtlinien für die Arbeit und den Umgang mit Tieren. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass unsere Freiwilligen über die Tiere und deren Bedürfnisse im jeweiligen Naturschutz – Projekt geschult werden.
  • Wir arbeiten eng mit unserem weltweiten Netzwerk von Naturschutz - Projekten zusammen und haben mit allen Projekten schriftliche Vereinbarungen getroffen, um die Sicherheit unserer Freiwilligen und der Tiere zu gewährleisten.
  • Wir unterstützen keine Aktivitäten oder Organisationen, die Tiere oder der Natur in irgendeiner Weise schädigen und wir empfehlen unseren Freiwilligen auch nicht, solche Aktivitäten in ihrer Freizeit wahrzunehmen.

Unsere Erwartungen an die Freiwilligen

Naturschutz – Projekt in Botswana/Südafrika

Wir erwarten einen artgerechten Umgang mit Tieren und der Natur und die Wahrung unserer hier aufgeführten Prinzipien von allen unseren Freiwilligen, nicht nur in unseren Tierpflege- und Naturschutz – Projekten.

Wir ermutigen unsere Freiwilligen, keine Organisationen zu besuchen oder touristisch in Anspruch zu nehmen, die Tiere schädigen oder ausbeuten und unsere Mitarbeiter vor Ort über fragwürdige Anbieter in Kenntnis zu setzen.

Unsere Empfehlungen für alle Reisenden

Manche Angebote, bei denen man wilden Tieren nahe kommen kann erscheinen auf den ersten Blick harmlos, haben aber einen grausamen Hintergrund. Die Möglichkeit, in einer Streichelfarm einen Tiger zu streicheln bedeutet beispielsweise, dass das Tier betäubt wurde oder dass man ihm zuvor die Zähne entfernt hat. Das Reiten eines Elefanten ist nur möglich, wenn das Tier schon als Kalb in der Wildnis gefangen oder in Gefangenschaft geboren und von klein auf extra für diese Zwecke abgerichtet wurde.

In Übereinstimmung mit den Empfehlungen unserer Partnerorganisationen empfehlen wir allen Reisenden:

  • Überprüfe die Anforderungen und Richtlinien der Organisation kritisch, mit der du dich in Tier-oder Naturschutzprojekten engagieren willst.
  • Sei dir bewusst, dass wilde Tiere in die Wildnis gehören und nur in ihrem natürlichen Lebensraum oder einem dafür geeigneten Reservat oder einer Pflegeeinrichtung beobachtet werden sollten.
  • Bezahle kein Geld für ein Foto von dir mit einem wilden Tier.
  • Gib kein Geld für Aktivitäten aus, bei denen du wilde Tiere reiten oder streicheln kannst: Reiten auf einem Elefanten, Schwimmen mit Delphinen oder Streicheln von Wildkatzen (Löwen).
  • Unterstütze keine Veranstaltungen, die Gewalt an Tieren fördern wie Stierkämpfe, Hahnenkämpfe oder Zirkusse mit wilden Tieren.
  • Setze dich gegen Wilderei ein, indem du den Kauf von Zähnen, Pelz und Körperteilen (Pfoten u.ä.) ablehnst.
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