Projekt in der Karibik: Jamaika
Praktikum auf Jamaika und Freiwilligendienst
Sommer, Sonne und Reggae-Klänge – Jamaika lässt grüßen! Der Inselstaat in der Karibik ist bekannt für seine pulsierende Musikszene. Mit Songs wie „Get up, stand up“ oder „No woman, no Cry“ machten Bob Marley und seine Band „The Wailers“ den Reggae weltweit berühmt. Das ganze Jahr über finden auf der Insel Musikfestivals statt. Außerdem ist Jamaika bekannt für seine idyllischen Strände, das türkisfarbene Meer und fantastische Sonnenuntergänge. Vor dieser traumhaften Kulisse kannst du einen Freiwilligendienst oder ein Praktikum absolvieren.
Unsere Projekte auf Jamaika
Auf Jamaika lebt jeder fünfte Einwohner unterhalb der Armutsgrenze und es gibt viele bedürftige Waisen und Straßenkinder. In der Universitätsstadt Mandeville kannst du dich ehrenamtlich in einem sozialen Projekt in einem Kinderheim engagieren. Außerdem kannst du an einer Schule Englisch unterrichten oder in verschiedenen Gemeinwesen - Projekten mithelfen. Auch wenn du Sport unterrichten möchtest, bist du herzlich willkommen! Der beliebteste Sport auf Jamaika ist Fußball, Basketball hat in den letzten Jahren besonders bei der jamaikanischen Jugend an Beliebtheit gewonnen.
Der Projektort
Unser Büro befindet sich in der Universitätsstadt Mandeville, die abseits der touristischen Routen im Bergland liegt und bekannt ist für ihre ungewöhnlich milden Temperaturen. Sie wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet, als Zufluchtsort für Plantagenbesitzer und Industrielle vor der Hitze in den Küstengebieten. Die überschaubare Stadt mit 50000 Einwohnern ist eingebettet in wunderschöne Gärten und Obstplantagen, insbesondere Zitrusfrüchte wachsen hier. Die Umgebung von Mandeville ist bekannt für ihre heißen Naturquellen, denen heilende Kräfte nachgesagt werden.
Über Jamaika
Jamaika liegt in der Karibik, ist die drittgrößte Insel der Großen Antillen und hat fast drei Millionen Einwohner. Rund 90 Prozent der Einwohner stammen von afrikanischen Sklaven ab, die hauptsächlich im 17. und 18. Jahrhundert auf die Insel gebracht wurden. Sie brachten ihre eigene, oft religiös geprägte Musik mit. Dabei trug ein Sänger einen Text vor, ein anderer antwortete darauf, und begleitet wurde dies von einer Trommel. Daraus entstand der Mento, die erste jamaikanische Populärmusik. In den 50er-Jahren verband sich der Mento mit dem Calypso aus Trinidad. Die Calypso-Klänge mischten sich schließlich mit dem Rhythm and Blues aus den USA – und der Ska war geboren, eine heitere Musik, die sofort in die Beine geht. Etwas später entwickelte sich der Reggae, dessen Rhythmus langsamer und die Texte tiefgehender waren. Der wohl bekannteste Reggae-Musiker war Bob Marley, der mit viel Charisma seine Musik und die damit verbundene Botschaft von Liebe und Frieden, Freiheit und Zusammengehörigkeit in der ganzen Welt bekannt machte. Auf Jamaika gibt es zahlreiche Musikveranstaltungen, darunter das im August in Montego Bay stattfindende Reggae Sunsplash Festival und das Stingfestival im November.
Reisen in Jamaika
An den Wochenenden oder nach dem Freiwilligendienst kannst du die Insel bereisen und die abwechslungsreiche Natur genießen. Eine Fahrt durch die tropische Hügellandschaft im Landesinneren ist ein Erlebnis, sie führt vorbei an Zuckerrohrfeldern und Obstplantagen. Die unzähligen Strände sind Schauplatz für Wassersportarten wie Tauchen und Schnorcheln. Oder wie wär’s mit einer Floßfahrt auf dem Rio Grande?
Vielleicht möchtest du auch die jamaikanische Hauptstadt Kingston besuchen? Hier kannst du dir den riesigen Naturhafen, zahlreiche Galerien und Museen sowie den Kunstgewerbemarkt in der King Street ansehen. Ganz in der Nähe liegt Spanish Town, die frühere Hauptstadt Jamaikas, die über einen historischen Rathausplatz und eine imposante spanische Kirche verfügt. Die meisten Reisenden zieht es allerdings nach Montego Bay im Nordwesten der Insel. Neben den Stränden lockt hier das Stadtleben mit vielen kleinen Läden und fliegenden Händlern. Auch der Ort Negril an der Westspitze Jamaikas ist einer der beliebtesten Touristenziele der Insel. Die ehemalige Künstler- und Hippiekolonie ist berühmt für ihren elf Kilometer langen Sandstrand und das auf einer Klippe gelegene Rick's Cafe, wo Klippenspringer den 15 Meter tiefen Sprung ins Meer wagen.
Erfahrungsbericht zur Sozialarbeit von Leslie Burkhalter
Erfahrungsbericht zur Sozialarbeit von Myriam Hauger
Erfahrungsbericht zur Sozialarbeit von Sarah Türke
Erfahrungen in der Sozialarbeit von Saskia Faist
Erfahrungen im Sport - Praktikum und in der Sozialarbeit von Peter Hartig