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"Eine andere Welt kennen lernen"

Zuhause in Hessen

im Inka - Projekt in Peru von Daniel Kock

Für mich stand fest, dass ich das Leben in Lateinamerika kennen lernen wollte. Ich hatte mit vagen Zukunftsvorstellungen und jugendlichem Idealismus ein Medizinstudium begonnen, geriet aber nach einem Semester ins Zweifeln brach das Studium ab. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, sich neu zu orientieren und reale Erfahrungen zu sammeln. Ich brachte mir per CD und Handbuch ein bisschen Spanisch bei, worüber ich nachträglich sehr froh war, befasste mich mit der Inkakultur und meldete mich für 3 Monate bei Projects Abroad / Projekte weltweit an - für das Inka-projekt in Peru.

Wir bauen einen Unterstand

Vor Ort wurde ich erst mal herumgeführt, lernte andere Freiwillige kennen und wurde meiner Gastfamilie vorgestellt. Dadurch wurde mir der Einstieg erleichtert. Dennoch war es für mich sehr wichtig, auch alleine Erfahrungen zu sammeln und am fremden Alltags- und Familienleben teilzunehmen. - Auch wenn ich am Anfang noch Schwierigkeiten mit dem Spanisch hatte: Einfach drauf los sprechen half meistens! Das Inka-projekt befindet sich in einem kleinen Dorf namens Zurite in der Nähe von Cusco. Abseits des zentralen Dorfplatzes verschwinden die betonierten Straßen und verwandeln sich in lehmige Wege, über die Kuh- und Eselherden getrieben werden. Die Dorfbevölkerung lebt meistens in sehr einfachen Verhältnissen und ist auf die Landwirtschaft angewiesen. Bei Dorffesten kann man viele lustige Bekanntschaften machen, wenn man bereit ist, ein Gläschen "Chicha" mitzutrinken. Besonders die Kinder sind sehr interessiert an den großen "gringos" mit den blonden Haaren und den unaussprechlichen Namen.

Peru, Inka, Freiwillig, Pause

Das Ziel des Projektes ist es, die Gegend touristisch interessant zu machen und der Bevölkerung den historischen Wert der Inkaanlagen näher zu bringen. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von kleinen Projekten. Zum einem natürlich die Arbeit auf den Terrassen, wo wir Stück für Stück alte Inkamauern freilegten und sie reparierten. Als ich ankam, war diese Arbeit schon weit fortgeschritten, und wir konnten Schulklassen aus dem Dorf zu den Terrassen führen und ihnen etwas über die Inkavergangenheit erzählen. Einmal durfte ich diese Aufgabe übernehmen, als unser peruanischer Projektleiter krank war. Das war ein tolles Gefühl, auf Spanisch meinen ersten Vortrag über die Inkas zu halten - besonders bei so interessierten Kindern, denen meistens die Möglichkeiten fehlen, sich selbst zu informieren. Zum anderen machten wir archäologische Ausgrabungen, Gartenarbeiten, Wandmalereien auf dem Schulhof... Wir haben auch ein Dorfschild aus Lehmquadern errichtet, das "Zurite" ankündigt. Dazu durften wir trockene Lehmerde mit Spitzhacken auflockern, Wasser und Gras dazugeben und dann barfuss darin herumtreten, wobei wir gemerkt haben, wie verweichlicht unsere europäischen Füße sind.

Peru, Inka, Painting

Insgesamt waren es eine Vielzahl solcher kleinen Erinnerungen, die meinen Eindruck geprägt haben und den Wert meiner Auslandserfahrung ausmachen. Das Wichtigste war für mich, mich an die zunächst fremde Welt zu gewöhnen und sie zu begreifen, fernab von westlichen Standards.

Daniel Kock

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