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"We need many Margrits"

im-sommercamp

Naturschutz auf den Galapagos-Inseln in Ecuador von Margrit Walter

Nachdem ich im Sommer 2011 von einer schönen Reise nach Ecuador und Galapagos zurückgekehrt war, stand für mich bald fest, dass ich wieder auf die Galapagos- Inseln reisen wollte, allerdings nicht zum Sightseeing, sondern ich wollte etwas tun, um diese wunderbare Natur zu schützen und zu erhalten.

naturschutz-ecuador

Ein Freund, der mit Projects Abroad in Südafrika war, erzählte mir über sein Projekt und dass es so etwas auch auf Galapagos gäbe. Da war für mich klar, dass ich das auch machen wollte. Projects Abroad hat alles perfekt für mich organisiert – und so stand ich nach langem Flug bald wieder auf dem kleinen Flughafen von San Cristobal.

seelowen

In Jatun Sacha, einer "Farm" mitten im grünen Hochland von San Cristobal, hatte ich wahrhaft "grüne" Arbeiten zu tun: mit der Machete invasive und für die Natur schädliche Pflanzen entfernen, Nutzpflanzen, wie Kaffee und Kakao sowie endemische Pflanzen neu ansiedeln. Die Ausflüge am Wochenende in die Stadt und in die wunderbare Natur mit Wandern oder Schnorcheln an den traumhaften Stränden der Insel entschädigten uns dann von den Strapazen der schweren Arbeit.

unsere-gruppe

Das Leben in Jatun Sacha war nicht immer leicht, die Unterkünfte waren primitiv, Ratten, Kakerlaken, Spinnen und Moskitos waren unsere "besten Freunde" – aber daran gewöhnt man sich schnell, und das Zusammenleben mit den zeitweise bis zu 25 Freiwilligen aus aller Welt war durchaus anregend. Von Lidia und Jaime wurden wir mit abwechslungsreichem und frisch zubereitetem Essen bestens verpflegt. Und unser Chef César unterhielt uns abends am Lagerfeuer mit Gesang, Gitarren- und Flötenspiel.

meine-familie

Inzwischen waren die Planungen für das eigene Projekt von Projects Abroad schon so weit fortgeschritten, dass ich in die Stadt umziehen konnte. Hier arbeitete ich mit Kindern im Sommercamp, denen ich Naturschutz beibringen sollte, und das alles ohne Material und auf Spanisch - eine besondere Herausforderung! Am Ende meines Aufenthaltes kam dann das Naturschutzprojekt in Gang, das vielfältige Aufgaben beinhaltete: Das Anlegen einer Baumschule für endemische und native Pflanzen, Zählen, Beobachten sowie das Anlegen einer Datenbank für Seelöwen, Meerechsen und Vögel, die auf San Cristobal leben. Auch die Arbeit in der Galapaguera, der Schildkröten-Aufzuchtstation, gehörte dazu.

Da ich jetzt in einer Familie lebte, die nur spanisch sprach, konnte ich auch meine Sprachkenntnisse verbessern - am Ende meines 3-monatigen Aufenthaltes sprach ich fließend! In meiner Familie fühlte ich mich aufgehoben wie ein Familienmitglied. Die Schwestern, Kinder, Cousinen und Freunde waren lieb und herzlich zu mir. Ich hatte immer Ansprechpartner und fühlte mich nie allein. Am Ende meiner Zeit fühlte ich mich dort schon fast zu Hause, und der Abschied fiel uns allen schwer. Ich musste versprechen, unbedingt wiederzukommen.

Es war eine wunderbare Zeit, die noch bereichert wurde durch eine 8-tägige Kreuzfahrt über die nördlichen Inseln, die ich noch nicht kannte und auf der ich die wunderbare Natur, die einzigartigen Landschaften und die in der Welt einmalige Tierwelt bewundern und genießen konnte.

Auch wenn nicht alles immer rund lief, war es alles in allem eine großartige Erfahrung für mich: herzlichen Menschen zu begegnen, die herrliche Natur zu erleben, eine neue Sprache zu lernen, aber auch die gewaltigen Umweltprobleme zu sehen und zu benennen. "We need many Margrits" war wohl das schönste Kompliment, das mir William, der Direktor von Projects Abroad Galapagos, beim Abschied machen konnte.

Margrit Walter

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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