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Fidschi-Inseln: Wie zu Hause, nur mit Meer und Tauchausrüstung

Freiwillige auf den Fidschi-Inseln

Naturschutz auf den Fidschi-Inseln von Julia Denger

Viele Leute fragen sich nach ihrem Schulabschluss, was sie danach machen können, ohne gleich wieder an die nächste Schule oder Uni gehen zu müssen. Auch ich wollte nach meinem Abitur nicht gleich an die Uni gehen, außerdem war ich mir nicht sicher, welchen Studiengang ich wählen sollte. Also entschied ich mich ins Ausland zu gehen und fing an zu suchen. Meine Bedingungen waren, dass ich tauchen gehen kann und die Möglichkeit habe meinen nächsten Tauchschein zu machen.

Tauchen im Naturschutz-Projekt

Da ich nicht ganz alleine unterwegs sein wollte, suchte ich nach Projekten, die international waren und man somit die Chance hatte, Leute aus der ganzen Welt kennen zu lernen. So kam ich dann auf Projects Abroad und fand das Naturschutzprojekt auf den Fidschi – Inseln, ein Meeresbiologie – Projekt mit Haien.

Im März ging meine lange Reise ans andere Ende der Welt dann los. Als ich nach 30 Stunden ankam, wurde ich am Flughafen abgeholt und zum Bus gebracht. Von dort bin ich bis Pacific Harbour gefahren und wurde auch dort wieder abgeholt. Die Mitarbeiterin zeigte mir mein Zimmer und stellte mich meinen neuen Mitbewohnern vor. Danach bekam ich eine kleine Führung durch das ganze Haus. Anschließend fuhren wir zum „Arts Village", einem kleinen Ort mit Einkaufmöglichkeiten, einem Café und einem Bankautomaten.

Freiwillige planzen Mangroven

Da ich meinen „Advanced", also Fortgeschrittenen - Tauchschein schon hatte, war ich zu keinem weiteren Tauchkurs zu Beginn des Projekts angemeldet. Somit fing ich gleich am nächsten Tag mit der Arbeit im Projekt an. Am Anfang nimmt man an einigen Workshops teil, um mehr von der Arbeit und ihrem Hintergrund zu verstehen. So lernte ich viel über die Mangroven und ihre Bedeutung, das wöchentliche Fischen, das Ziel des Projekts, Recycling und natürlich über Haie.

Da ich vor meiner Reise Kontakt zu ehemaligen Freiwilligen hatte, wusste ich, dass es anfangs schwer sein kann sich in die Gruppe der Freiwilligen zu integrieren. Dadurch, dass alle aus verschiedenen Ländern kommen, ist auch das Englisch kein Schulenglisch, sondern gemischt aus vielen Dialekten. Doch mit ein bisschen Mut und Kontaktfreudigkeit findet man schnell Zugang zur Gruppe und fühlt sich wohl. Man kommt schnell ins Gespräch mit den anderen, da man ein gemeinsames Hobby hat: das Tauchen.

Rettung von Schildkroeten

Viele Freiwillige haben auf den Fidschi - Inseln ihren ersten Tauchschein gemacht, manche haben sich hochgearbeitet bis zum „Dive Master". Einige haben am Wochenende (freitags und samstags, sehr gewöhnungsbedürftig) weitere Tauchscheine gemacht. Meistens hat man jedoch gemeinsam Sachen unternommen, sei es nur um einen Film anzuschauen oder am Pool zu liegen. An manchen Wochenenden wurden größere Ausflüge wie auf die Bounty-Inseln, in Diskos und Bars oder zu den Wasserfällen nach Suva unternommen, was sehr viel Spaß gemacht hat und die Gruppe noch mehr verbunden hat.

Da man mit allen Freiwilligen zusammen wohnt und arbeitet, fühlt man sich wie in einer großen Familie. Auch jetzt nach meiner Reise habe ich noch viele Kontakte auf der ganzen Welt und treffe mich ab und zu mit den engsten Freunden von meinem Aufenthalt auf den Fidschi - Inseln.

Freiwillige Hausbau Spielplatz

In meiner Zeit auf den Fidschi - Inseln lernte ich viel Neues über das Meer und seine Bewohner kennen und wie wichtig es ist, die Einheimischen, aber auch alle Bekannten zu informieren, wie man das Meer schützen kann und ihnen zu zeigen, wie sie zum Schutz der Meere beitragen können. Nach zwei tollen Monaten wollte ich die Fidschi - Inseln nicht mehr verlassen. Ich fühlte mich dort wie zu Hause, nur mit dem großen Unterschied, dass ich das Meer und somit die Tauchausrüstung ganz nah bei mir hatte. Ich würde jederzeit wieder auf die Fidschi - Inseln reisen und kann das Projekt nur weiterempfehlen und sagen, dass es seine Erfahrung wert ist!

Moce! (Tschüss auf Fidschianisch!)

Julia Denger

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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