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Wasserbüffel vor der Veranda

kambodscha-naturschutz-freiwillige

Naturschutz in Kambodscha von Isabel Springer

Frisch in Phnom Penh hatten wir genug Zeit, die Stadt zu erkunden. Wir schauten uns den Königspalast und mehrere Märkte an, bis wir schließlich abends auf den Nachtmarkt gingen. Den Tag darauf fuhren wir mit dem Bus nach Sihanoukville, wo wir gegen 13 Uhr ankamen. Wir wurden von der Busstation abgeholt, fuhren zum Hafen und brachen zu einer abenteuerlichen Schifffahrt auf. Die Ankunft war einfach Klasse. Lisa und ich hatten unseren Bungalow für uns alleine. Es war eine einfache Holzhütte mit zwei Hochbetten und je nach Bungalow gab es verschiedene Ablagemöglichkeiten. Wir konnten unseren Bungalow auch verändern! Es gab Holz zum Bauen und die Kollegen waren sehr hilfsbereit. Wir konnten sie jeder Zeit nach Werkzeug fragen.

Unser Badezimmer bestand aus einer Kloschüssel, einer großen Tonne mit Wasser und einer Schüssel, und einem Regalbrett. Zum duschen kippten wir uns einfach Wasser über – alles ganz unkompliziert. Abends gab es von etwa 6 bis 11 Uhr Strom, und wir konnten an den Steckdosen im Hauptbungalow unsere elektrischen Geräte aufladen.

kambodscha-naturschutz-bett

Das Essen wurde von den Einheimischen zubereitet und war typisches kambodschanisches Essen. Es gab meistens Reis mit Fleisch und Gemüse. Man konnte im Dorf auch manchmal Waffeln kaufen. Es gab auch Kekse und Chips sowie Cola, Fanta, Sprite, usw. Wir haben uns am Festland meistens noch ein Glas überteuertes Nutella gekauft, denn irgendwann vermissten wir Schokolade doch sehr.

Auf der Insel gab es etliche Hunde und Katzen und wenn wir Glück hatten, wachten wir nachts auf und hatten einen Wasserbüffel vor der Veranda! Wir konnten oft die Affen aus dem Dschungel hören und überall liefen süße Welpen herum!

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Generell war das Leben auf der Insel sehr locker und lässig. Tagsüber, wenn wir nichts zu tun hatten, gingen wir entweder schwimmen, spielten Karten, oder lagen in Hängematten und lasen ein Buch. Man konnte sich freiwillig für Tauchgänge melden und wenn es einem nicht gut ging, war es auch okay, wenn man nicht tauchen ging. Abends gingen wir meistens am Strand spazieren und nach dem Abendessen schauten wir entweder mit den Einheimischen Fernsehen oder guckten auf irgendeiner Veranda in Hängematten auf einem Laptop Filme. Manchmal gingen wir auch zu einer Kneipe im Dorf, was immer wieder lustig war. Ab 23 Uhr abends sollten wir leise sein, dann gingen wir oft noch zum Strand für ein Lagerfeuer oder zum Sterne gucken. Manchmal sind wir dann noch im Meer schwimmen gegangen und bewunderten die Biolumineszenz, die vielen leuchtenden Punkte im Meer, die durch Lebewesen erzeugt werden.

kambodscha-naturschutz-film

Unter der Woche gab es jeden Tag einen neuen Plan fürs Tauchen. Es gab bis zu 4 Tauchgänge pro Tag. Als wir ankamen, habe ich erstmal meinen Tauchkurs gemacht. Da Lisa bereits eine erfahrene Taucherin ist, konnte sie sofort bei den Surveys mitmachen und wurde in Fisch- und Korallenerkennung geschult. Wir fuhren in einem kleinen Fischerboot zu den verschiedenen Riffen. Vor dem Abtauchen wurde die Tauchzeit festgelegt und die Surveys nochmal kurz besprochen.

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Am Wochenende konnten wir ans Festland fahren, wo wir in sehr günstigen Hotels übernachteten. Da wir uns das Zimmer meistens mit Freunden teilten, bezahlten wir nur 2 bis 3 Dollar pro Person. Es gab auch viel westliches Essen zu ganz guten Preisen und 3 Supermärkte. Abends trafen sich die Freiwilligen meistens in der Bar Monkey Republic und wanderten dann von Club zu Club.

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Kambodscha war das Abendteuer meines Lebens und ich würde es jeder Zeit wieder machen! Wenn ihr euch entschließt, auf diese wundervolle Insel zu gehen, dann richtet ihr viele Grüße aus, denn ich vermisse sie sehr!

Isabel Springer

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