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Mit schmutzigen Händen um Millionen Erfahrungen reicher

Kenia – Naturschutz Wildlife Safari

Naturschutz in Kenia von Jennifer Riechmann

Das Naturschutz-Projekt in Kenia war wirklich ein voller Erfolg: Aktiver Umweltschutz, bei dem man den Tieren ganz nah ist, die direkt vor der Haustür in der Wildnis von Afrika leben. Genau das wollte ich erleben, als ich mich entschied im August 2014 vier Wochen nach Kenia zu reisen, um an diesem spannenden Projekt teilzunehmen.

Kenia – Naturschutz Wildlife Safari

Ich habe sehr viel vom Leben dort gesehen und erlebt was es heißt, dort zu arbeiten. Die Erfahrungen, die ich dort sammeln konnte, sind wirklich fürs Leben und ich werde meine Zeit in Kenia nie vergessen.

Kenia – Naturschutz Wildlife Safari

Gewohnt habe ich mit anderen Freiwilligen in einem großen Camp mitten im Naturschutzgebiet „Kigio Wildlife Conservancy.“ Das Camp besteht aus einem großen Haus mit Gemeinschaftsraum, zwei Schlafräumen für Mädchen und Jungen, zwei Badezimmern, Küche und Garten. Es ist genug Platz für alle Freiwilligen vorhanden, sodass man sich auch mal zurückziehen kann, wenn man in Ruhe seine Eindrücke vom fremden Land verarbeiten will. Trotzdem waren immer Leute zum Reden da, der Austausch mit Freiwilligen aus der ganzen Welt war sehr lehrreich und öffnet das eigene Weltbild noch ein Stückchen weiter.

Kenia – Naturschutz Wildlife Safari

Das Essen, das es drei Mal am Tag gab, bestand hauptsächlich aus kenianischen Gerichten wie Ugali, Reis oder Nudelgerichten. Zu Trinken gab es Wasser, Kaffee oder heiße Schokolade. Es gab sogar warmes Wasser in den Duschen, das man auch nutzen konnte, um seine Klamotten per Hand zu waschen. Jeden Abend, nach der Arbeit, wurde für drei Stunden der Strom angestellt, damit man Handy und Kamera wieder aufladen konnte.

Kenia – Naturschutz Wildlife Safari

Aber nun zum entscheidenden Teil, der Arbeit. Wir arbeiteten von Montag bis Freitag zwei Mal täglich von ca. 8-12 Uhr und 14-18 Uhr. Zu unseren Aufgaben gehörte nicht nur das Observieren von Giraffen und Vögeln, sondern auch die Zaunkontrolle des riesigen Reservats, sowie der kleinen Pflanzenzüchterei und dem Auswerten der Kamerafallen. Es war wirklich interessant zu sehen, was für Arbeiten in einem Naturschutzgebiet anfallen und wie die Tätigkeiten zum Erhalt des Reservats beitragen. Es war ein ganz neues Gefühl mit vollem Körpereinsatz zu arbeiten, da man ja zu Hause bei der Arbeit, im Studium oder in der Schule eher mit dem Kopf arbeitet.

Kenia – Naturschutz Wildlife Safari

Die Ranger, die uns stets bei unserer Arbeit begleiteten, waren freundlich und hatten immer ein offenes Ohr für Fragen.

Abends war ich oft richtig kaputt von der Arbeit, sodass ich gut schlafen konnte.

Kenia – Naturschutz Wildlife Safari

An den Wochenenden hatten wir immer frei. Die Zeit haben wir für tolle Tagesausflüge oder Ausflüge über mehrere Tage genutzt. Ich besuchte z.B. mit einigen anderen Freiwilligen den Nationalpark Masai Mara, den ich wirklich sehr empfehlen kann sowie Nairobi, die Hauptstadt Kenias. In Masai Mara konnte ich alle wilden Tiere Afrikas sehen, es war atemberaubend schön. Es war mein persönliches Highlight. Rund um das Camp leben allerdings auch viele Tiere wie z.B Warzenschweine, Giraffen, Zebras, Antilopen und Hyänen, nur eben keine Löwen oder Elefanten. Es war wirklich toll, während der Arbeit die Tiere zwischendurch beobachten zu können.

Ein weiteres Highlight war die Nachtfahrt durch das Reservat, bei der wir ganz viele Hyänen aus der Nähe beobachten konnten. Der Himmel war voller Sterne und die Atmosphäre im Reservat hatte wirklich etwas Mystisches.

Mir persönlich hat das Projekt zwar nicht in Sachen Beruf weitergeholfen, aber ich bin jetzt um Millionen Erfahrungen reicher, die mich sicher fürs Leben prägen werden.

Ich kann das Projekt nur weiterempfehlen für alle, die Tiere und Natur lieben und sich auch mal gerne die Hände schmutzig machen. Außerdem ist Offenheit für die kenianische Kultur ein Muss, um nicht völlig in einem Kulturschock zu versinken.

Jennifer Riechmann

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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