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„Jeden Morgen nach dem Aufstehen konnte man den Sonnenaufgang bewundern und Zebras beim Fressen zuschauen“

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Naturschutz in Kenia von Julia Ramsauer

Im Frühling 2013 entschied ich mich, für 1 Monat nach Kenia zu gehen, um an dem Wildlife-Projekt in dem Park „Kigio Wildlife Conservancy“ teilzunehmen. Die Erfahrungen, die ich dort sammeln durfte, sind einzigartig und ich weiß gar nicht recht, wo ich anfangen soll.

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Schon während der Fahrt ins Camp mit einem typischen Land-Rover sah ich Büffel, Zebras, Giraffen und andere Tiere und es hat mir einfach den Atem verschlagen! Man durchquert wunderschöne Landschaften, fährt vorbei an kleinen Dörfern und bekommt einen ersten Eindruck vom kenianischen Lebensstil.

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Das Leben im Camp war toll. Jeden Morgen nach dem Aufstehen konnte man den Sonnenaufgang bewundern und Zebras beim Fressen zuschauen. Auch am Abend haben wir bei Lagerfeuer und gerösteten Marshmallows viele lustige Nächte dort verbracht. Jeden Donnerstag und Sonntag war „Chapati-day“, an dem es das traditionelle kenianische Essen gab, welches heute zu einem meiner Lieblingsgerichte zählt!

Es gab immer etwas zu tun- zu unseren Aufgaben zählte unter anderem die Kontrolle der vom Aussterben bedrohten Rothschild-Giraffe, die Dokumentation der Fressgewohnheiten der Giraffen, Vogelstudien, Straßenarbeiten, Fußspurensuche, Anlegung natürlicher Pfade und ein bisschen Büroarbeit. Meine Lieblingsaufgabe war die Kontrolle der Giraffen. Hierbei fuhren wir mit dem Auto zu den jeweiligen Giraffen-Gruppen, identifizierten sie anhand bestehender Bilder und dokumentierten verschiedene Dinge wie Standort, Aktivität etc. Es war eine sehr wichtige Arbeit, da die Art vom Aussterben bedroht ist und außerdem hat man sehr nahen Kontakt mit den Tieren, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Doch auch die anderen Arbeiten haben mir viel Spaß gemacht. Egal, was man macht, es ist immer ein Ranger dabei, der auf dich Acht gibt und dir Dinge erklärt. So lernte ich täglich etwas Neues dazu! Zwar war die Arbeit aufgrund der teils langen Wanderungen manchmal etwas anstregend, doch die wunderbare Natur, in der man sich befindet, nimmt einem jede Erschöpfung.

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An den Wochenenden hatte ich frei und somit genügend Zeit, um mit den anderen Freiwilligen Ausflüge zu unternehmen. So erkundeten wir beispielsweise die Seen Bogoria und Baringo, die bekannt für ihre Artenvielfalt sind. Das Meer an rosaroten Flamingos zu betrachten war einfach unglaublich! Außerdem machte ich eine Safari im Masai Mara Nationalpark. Zwar dauerte die Fahrt zum Nationalpark 6 Stunden, aber das war es wert, denn ich sah Elefanten, Geparde und viele andere beeindruckende Tiere, teilweise nur 1 Meter vom Auto entfernt! Ein anderes Wochenende verbrachte ich mit meinen neu gewonnen Freundinnen in Nairobi, wo wir das Giraffen Center, das Carnivore Restaurant und das Elefanten-Waisenhaus besuchten. Alles Plätze, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind! Am letzten Wochenende habe ich den Hells-Gate Nationalpark besucht, dessen Landschaft den Film „König der Löwen“ inspiriert hat. In Nakuru, einer nahe gelegenen Stadt, kann man bestens Essen gehen und auch die ein oder andere lustige Partynacht in einem örtlichen Club habe ich mir nicht entgehen lassen!

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Nach dem 1-monatigen Projekt habe ich meinen Aufenthalt in Kenia mit einem Urlaub an der Küste abgerundet. Mit 3 anderen Freiwilligen, die ich in der Stadt kennengelernt habe, sind wir mit dem Bus nach Mombasa gefahren und dann weiter nach Diani Beach. Der Strand war wunderschön und die 12-stündige Busfahrt hat sich 100% ausgezahlt!

Alles in allem möchte ich die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, auf keinen Fall missen! Es ist schwer, all diese Eindrücke und Erfahrungen, die ich während meiner Zeit in Kenia gemacht habe, in so wenigen Worten zusammen zu fassen und vor Allem, der Realität gerecht zu werden. Ich vermisse all die Menschen, die ich kennen gelernt habe, sowohl Freiwillige als auch Mitarbeiter, denn ich habe alle sehr in mein Herz geschlossen. Ich werde das Land 100% wieder besuchen, denn es beherbergt sowohl die schönsten Tiere die ich je gesehen habe, als auch einige der nettesten und herzlichsten Menschen, die mir je begegnet sind.

Julia Ramsauer

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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