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Die grüne Lunge unserer Erde

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Naturschutz in Peru von Kristina Beck

Ich habe mich schon immer für die Natur interessiert. In der Schule wählte ich Biologie als eines meiner Hauptfächer und entschied mich nach meinem Abitur auch für ein Biologiestudium. Dies entsprach jedoch keineswegs meinen Erwartungen. Mathematik, Physik, Chemie, stundenlanges Lernen und unzählige Prüfungen machten mir das Leben schwer. So habe ich mir den Alltag einer Biologin nicht vorgestellt. Da ich der Meinung bin, dass praktische Erfahrungen viel wichtiger sind als blanke Theorie, entschied ich mich, nach dem 4. Semester ins Ausland zu gehen, um dort ein Praktikum im Bereich Naturschutz zu absolvieren. So meldete ich mich für das Naturschutz-Projekt im peruanischen Regenwald mit Projects Abroad an.

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Endlich in Puerto Maldonado angekommen, wurde ich abgeholt und nach einer lustigen, sehr holprigen Fahrt mit einem der Tuktuks (örtliche Busse) zum Hafen gebracht. Von da ging es schließlich mit einem Boot weiter zum Taricaya Reservat. Nach ca. einer Stunde war ich endlich dort und wurde gleich herzlich willkommen geheißen! Der erste Eindruck war einfach unglaublich! Ich fühlte mich wie im Traum: überall diese beeindruckende Vegetation! Zudem flogen noch zwei Aras über meinen Kopf hinweg! Es war unbeschreiblich schön, und dieses Gefühl werde ich wohl nie vergessen.

Nach dem Verstauen meines Gepäcks wurde mir das Camp gezeigt. Von den Tieren und den Menschen dort war ich sofort begeistert. Meine erste Nacht war ganz besonders. Im Regenwald kann man nicht lange schlafen. Das Summen der Insekten ertönt die ganze Nacht und spätestens um 5 Uhr melden sich auch die Vögel sowie die Brüllaffen zu Wort. An meinem ersten Morgen lag ich im Bett, und alle Tierstimmen waren mir fremd. War das ein Vogel, ein Affe oder vielleicht doch ein Frosch? Mit der Zeit lernte ich sie aber einigermaßen zu unterscheiden.

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Während meines Aufenthaltes im Regenwald wurde mir nie langweilig! Jeden Abend wurden mir verschiedene Aufgaben wie Tierfütterungen, Vogelbeobachtungen auf Plattformen (darunter die Canopy-Plattform, die höchste im Amazonas!) oder Käfige bauen und reinigen zugeteilt. Neben den vielen Aufgaben gab es genügend Freizeit, in der vor allem am Wochenende kleine Wanderungen im Reservat oder Junglepartys am Abend organisiert wurden.

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Der Monat verging wie im Flug, und ich wäre gern noch einen weiteren geblieben. Mein letztes Wochenende verbrachte ich in Puerto Maldonado mit peruanischem Bier und Pizza. Ein toller Abend, der es mir am nächsten Tag nicht leichter machte, mich zu verabschieden.

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Im Flieger ließ ich alles noch einmal Revue passieren. Fast alles, was ich mir erhofft hatte, zu sehen, war erfüllt. Neben wilden Affen, Papageien, Gürteltieren und Kolibris konnte ich sogar zweimal eine Lehmlecke (Lehmgrube) mit Hunderten von Papageien beobachten, was definitiv eines meiner Highlights war!

Mein Traum, Biologin zu werden, wurde durch dieses Praktikum auch verstärkt. Ich habe einige Biologen dort kennengelernt und weiß jetzt, für was ich mich im Studienalltag durchkämpfe. Ich freute mich natürlich auch auf meine Familie und meine Freunde, doch bereits nach der ersten Woche wieder in Deutschland sehnte ich mich sehr zurück – vor allem nach den vielen Tiergeräuschen, den Farben und Formen der Pflanzen und natürlich ganz besonders nach den Tieren im Camp. Ich plane bereits meine nächste Reise dorthin und bin überzeugt, dass auch diese unvergesslich sein wird.

Kristina Beck

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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