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Mitten im peruanischen Regenwald auf einer Sandbank im Rio Madre de Dios

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Naturschutz in Peru von Linda Schritz

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Unter mir den endlosen Regenwald mit seinen riesigen, braunen, und halb ausgetrockneten Flüssen zu sehen, war einfach atemberaubend und absolut einmalig. Schon auf der Fahrt vom Flughafen zum Hostel in Puerto Maldonado hatte ich mich bereits in die kleine Stadt verliebt. Das südamerikanische Flair, die Tuc-Tucs überall, die Geräuschkulisse... All das hat mich sofort begeistert und ich wollte nirgendwo anders mehr sein. Als ich dann einen Tag später in Taricaya ankam, fühlte ich mich sofort wie zu Hause. Der Regenwald war so beeindruckend mit all seinen vielen kleinen Details, die ich immer wieder aufs Neue entdeckte. Auch am Ende meiner 4 Wochen konnte ich noch nicht durch den Wald gehen, ohne einfach nur beeindruckt zu sein.

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In Taricaya begannen die Tage meistens um 7 Uhr mit dem Frühstück, welches super war. Die Donuts und Pancakes mit Schokosoße waren so ziemlich das leckerste Frühstück, das ich je hatte! Um 8 Uhr ging’s dann weiter mit den verschiedenen Aktivitäten. Die Arbeiten sind in der Hitze teilweise echt anstrengend, aber ich fühlte mich danach super, weil ich wirklich etwas geleistet hatte. Es gab aber auch ganz entspannte Arbeiten wie Vögel beobachten oder Tiere füttern. Die Arbeit mit den Tieren war großartig und immer wieder sehr lustig.

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Die wohl schönste „Arbeit“ war das Suchen der Schildkröteneier der Terekay-Schienenschildkröte. Sie ist vom Aussterben bedroht, da ihre Eier von Wilderern gesammelt und an Restaurants verkauft werden. Wir fuhren abends um 5 Uhr mit dem Boot zu einem Strand, bauten unsere Zelte auf, aßen noch schnell etwas, und suchten dann im Dunkeln der Nacht mit den Taschenlampen den Strand nach Schildkrötenspuren ab. Jedes Mal, wenn wir ein Nest fanden und dann die kleinen Eier aus dem warmen Sand ausgraben konnten, hatte ich ein totales Glücksgefühl. Ich spürte, dass das, was ich hier mache, wirklich wichtig ist und auch etwas bringt. An einem Abend fanden wir 4 Nester und retteten damit ca. 120 kleine Schildkröten! Das war ein tolles Gefühl.

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In der Mittagspause hatten wir ausreichend Zeit, um uns auszuruhen und uns in den Hängematten zu erholen. Das Schwimmen im Fluss war die beste Abkühlung und Entspannung, die man nur finden kann. Wenn wir mitten im Fluss auf einer Sandbank lagen, konnten wir es oft kaum fassen, wirklich dort zu sein: mitten in Peru im Regenwald auf einer Sandbank im Rio Madre de Dios! Nach der Mittagspause arbeiteten wir dann noch 2 weitere Stunden aßen dann gemeinsam zu abend. Meistens gab es Reis mit Hühnchen oder Rindfleisch, es war immer sehr lecker.

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Auch wenn ich versuche, Euch einen kleinen Einblick in den Alltag in Taricaya zu verschaffen, muss ich sagen: Kein Tag ist wie der Andere! An jedem Tag passierte irgendetwas Verrücktes und Aufregendes: Wir fanden einen Kaiman, was mein persönliches Highlight war, machten Nachtwanderungen durch den Regenwald, verbrachten einen ganzen Tag mit den Affen in der Küche, weil der Jaguar ausgebrochen war, oder genossen den Sonnenaufgang auf einem Baum in 42 m Höhe. Jeder Tag war etwas Besonderes!

Die Betreuer von Projects Abroad waren wie eine Familie für die Freiwilligen, sie kümmerten sich um jeden, kamen mit zum Feiern und teilten ihr Wissen mit all denen, die sich dafür interessierten. Einige Male hielten sie nach dem Essen Vorträge, die wirklich super interessant und – im Gegensatz zur Schule – alles andere als trocken oder theoretisch waren.

Ich vermisse den Regenwald, die Geräuschkulisse, die Betreuer und die Freunde, die ich dort fand, sehr, und kann jedem raten, an diesem Projekt teilzunehmen.

Linda Schritz

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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