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Ein Traum wird wahr

Peru, Naturschutz, Freiwilliger

Naturschutz-Projekt in Peru von Raymond Otto

Obwohl ich beruflich etwas ganz anderes mache, hat mich die Natur schon immer sehr interessiert. Daher war es schon lange mein Traum, einmal den Regenwald zu erleben. Nach zwei Monaten Vorbereitung flog ich im April nach Peru. Der Flug dauerte 23 Stunden und ging über Madrid, Lima und Cuzco schließlich nach Puerto Maldonado. Dort angekommen merkte ich, wie groß der Unterschied zu Europa war. Es war buchstäblich überwältigend. Die Hitze, der spontane warme Regen, die andere Kultur. Ich war begeistert!

Peru, Naturschutz, Dschungel

In den ersten Tagen war das Klima ziemlich ungewohnt, da es heiß und schwül werden konnte. Ähnlich war das auch mit dem Zeitunterschied, der für mich sieben Stunden betrug. Das war etwas verwirrend für den Anfang. Nachts war ich hellwach und tagsüber müde. Ich gewöhnte mich jedoch – wie auch an das Klima – schnell daran.

Peru, Naturschutz, Lodge

Das Camp, welches knapp eineinhalb Stunden von Puerto Maldonado entfernt lag, war ein super Ort, an dem ich mich sehr wohl fühlte. Es bestand aus einem Speiseraum, einer Tierklinik, einer kleinen „Bar“ und den Lodges. Die anderen Freiwilligen, die aus den verschiedensten Ecken der Welt kamen, waren sehr freundlich, und ich knüpfte schnell gute Kontakte. Die Hauptsprache im Camp war Englisch. Jedoch ist es immer gut, ein paar Brocken Spanisch zu beherrschen, da in Puerto Maldonado Englisch oft weder verstanden noch gesprochen wird. Mein Spanisch, das ich in der Schule gelernt hatte, war fast wieder vergessen. Daher war Peru für mich perfekt, um die Sprache in mir wieder zum Leben zu erwecken. Das ist mir jedenfalls ganz gut gelungen!

Die Käfige für die Tiere befanden sich etwas weiter im Urwald. Dort gab es Affen, Papageien, Schildkröten, Tapire, Jaguars und vieles mehr. Wir bereiteten das Essen für die Tiere vor und fütterten sie, wir gingen fischen, trugen Sandsäcke für neue Schildkrötengehege und beobachteten Vögel, während wir hoch in den Bäumen saßen. Mich hat die Vogelbeobachtung sehr interessiert! Und es war für mich immer eine besondere Erfahrung, die lange, schmale Hängebrücke vom Boden zur Baumkrone zu erobern.

Peru, Naturschutz, Madre de Dios

Die Käfige für die Tiere befanden sich etwas weiter im Urwald. Dort gab es Affen, Papageien, Schildkröten, Tapire, Jaguars und vieles mehr. Wir bereiteten das Essen für die Tiere vor und fütterten sie, wir gingen fischen, trugen Sandsäcke für neue Schildkrötengehege und beobachteten Vögel, während wir hoch in den Bäumen saßen. Mich hat die Vogelbeobachtung sehr interessiert! Und es war für mich immer eine besondere Erfahrung, die lange, schmale Hängebrücke vom Boden zur Baumkrone zu erobern.

Peru, Naturschutz, Puerto Maldonado

Zweimal erlebte ich ziemlich heftige Gewitter, die man mit den europäischen Unwettern überhaupt nicht vergleichen konnte. Die Blitze waren sehr hell und wir hörten sie nicht selten sogar zischen! Der darauf folgende Donner war so laut, dass ich es gar nicht beschreiben kann. Das hat mich sehr beeindruckt! Ich war übrigens zur Trockenzeit in Peru. Wie sich das auswirkt, hat mich sehr verblüfft. Über Nacht sank der Wasserstand des Flusses „Rio Madre de Dios“ um gut zweieinhalb Meter. In der folgenden Nacht sogar um drei Meter! Somit konnte man an einigen Stellen den Flussboden aus dem Wasser ragen sehen. Es war mir nicht bewusst, dass das so schnell gehen kann. In der Regenzeit, die im Herbst beginnt, wird das Wasser wieder steigen.

Peru, Naturschutz, Inca Cola

Über das Wochenende hatten wir die Gelegenheit, mit dem Boot nach Puerto Maldonado zu fahren. Dort übernachteten wir in einem sehr guten und günstigen Hotel. In einem öffentlichen Wäschereiservice konnten wir auch unsere „Dschungelwäsche“ für wenig Geld waschen lassen.

Was die peruanische Kultur angeht, kann ich nur sagen, dass Puerto Maldonado keine Wünsche offen lässt. Es gibt einen hohen Aussichtsturm der etwa 50 Meter hoch ist und die Stadt überragt. Oft waren wir am Abend noch lange unterwegs. Die Bars öffneten meist erst Abends und waren bis spät in die Nacht noch belebt. Kennzeichnend für Peru ist auch die Inca-Cola. Vom Geschmack her für die meisten Europäer zu süß, war das peruanische Nationalgetränk für mich das Beste, was ich in meinem Leben je getrunken hatte! Ich habe Puerto Maldonado als eine sehr sichere Stadt erlebt. Mit dem Taxi kamen wir bequem und sehr günstig überall hin. An den Wochenenden hatten wir immer sehr viel Spass. Die Peruaner, die ich kennenlernte, waren sehr aufgeschlossen, humorvoll und hilfsbereit.

Alles in allem war es eine kostbare und super Erfahrung, die mich selbst sicherlich sehr geprägt hat. Ich denke gern an diese wunderschöne Zeit zurück und würde mich jemals jemand fragen, ob ich die Reise nach Peru wiederholen würde, wäre meine Antwort „Ja!“

Raymond Otto

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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