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Zwei andere Welten

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Sommerferien Special Naturschutz in Thailand von Patrick Linow aus Herrliberg (Schweiz)

Ich musste von der Schule aus einen Sprachaufenthalt in einem englischsprachigen Land machen. Für mich war nur klar: Ich wollte während der Ferien keine Sprachschule besuchen, sondern ein Praktikum machen. Nach langem Überlegen habe ich mich entschieden, am Naturschutzprojekt in Thailand teilzunehmen.

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Als ich an einem Samstagmorgen in Krabi ankam, stand gerade ein Ausflug auf dem Programm: ein Besuch des Tiger Cave Tempels. Der Aufstieg war sehr anstrengend, da man rund 1200 Treppenstufen hochsteigen musste. Es war zudem sehr heiß und extrem feucht. Schweißgebadet oben angekommen, entschädigte die Aussicht alle Strapazen des Aufstiegs und die vielen Stufen waren vergessen. Ich konnte mir einen guten Überblick über die Gegend verschaffen.

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Am Sonntag stand dann bereits die nächste Exkursion auf dem Programm: Kajaking. Wir erkundeten die Mangrovenwälder mit dem Kajak. Außerdem konnten wir in einer abgelegenen kleinen Bucht baden. Diese beiden Aktivitäten waren ideal für den Einstieg, denn so konnte ich Thailand kulturell aber auch von der Natur her kennenlernen.

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In der ersten Woche besuchte ich mit vier anderen Freiwilligen den Tauchkurs. Vor meinem ersten Tauchgang im offenen Meer war ich sehr nervös. Aber einmal unter Wasser war die Nervosität wie weggeblasen. Ich lernte eine neue und atemberaubende Welt kennen. Ich hatte auch das Glück, auf meinem ersten Tauchgang bereits einen Leopardenhai, eine Wasserschlange und eine Wasserschildkröte zu sehen. Es war aufregend, zum ersten Mal im Leben diese Tiere nicht durch eine sichere Aquariumscheibe zu sehen, sondern in der freien Natur. Bis am Donnerstag tauchten wir weiter und lernten immer neue Sachen kennen. Am Donnerstag war der Tauchkurs dann fertig.

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Am Freitag hatte ich meinen ersten „Landtag“. Wir besuchten eine Schule, spielten mit den Kindern Fußball und pflanzten Bäume. Es war eine extrem gute und spannende Erfahrung, mit Kindern einer thailändischen Schule Fußball zu spielen.

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Am Wochenende hatten wir frei, und ich hatte genug Zeit, mit anderen Freiwilligen Thailand besser kennenzulernen. Erst da realisierte ich, dass ich mich in einer ganz anderen Welt befand. In der Unterkunft und beim Tauchen merkte ich das gar nicht.

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In der zweiten Woche konnte ich dann endlich mit der Arbeit beginnen und meinen Beitrag zum Schutz der schönen Natur in Thailand leisten. An Tauchtagen fuhren wir zuerst mit einem Boot zu einem der Tauchplätze. Entweder sammelten wir Abfall unter Wasser und nahmen ihn mit auf das Boot oder wir zählten die Fischpopulationen. Ich selber hatte lieber Tauchgänge, bei denen man Abfall sammeln musste, weil man bei diesen das Resultat der Arbeit direkt sah. An einem der beiden Landtage halfen wir beim Aufforsten der Mangrovenwälder. Das hieß aber nicht, dass wir die ganze Zeit in den Wäldern arbeiteten. Wir füllten zum Beispiel auch in der Baumschule Töpfe mit Erde und steckten Samen in die Erde. Diese Arbeit hatte den Vorteil, dass ich mich mit den anderen Freiwilligen unterhalten konnte, was beim Tauchen nicht so gut möglich war.

Ein besonderes Erlebnis, das ich nur weiterempfehlen kann, ist Klettern. Wir nutzten unsere Freizeit am Wochenende dafür und fuhren mit einem kleinen Boot zu einem nahegelegenen Strand. Von dort gingen wir mit einem Kletterlehrer weiter zu einer hohen Felswand direkt am Meer und neben dem Strand. Wenn man wie ich aus der Schweiz kommt, ist es ein ganz besonderes Erlebnis, direkt am Meer und neben einem Strand zu klettern. Es wirkte alles so surreal. Wenn man dann aber auch noch in 20 Metern Höhe dieses ganze Szenario überblicken kann, ist es einfach unglaublich schön.

Die zwei Wochen in Thailand vergingen wie im Flug. Es war eine extrem gute Erfahrung für mich, da ich meinen Horizont erweitern konnte. Ich habe viel Neues dazugelernt, das ich im weiteren Leben gut gebrauchen kann. Ich denke, dass mir dieses Praktikum viel mehr gebracht hat, als wenn ich einfach nach England in eine Sprachschule gegangen wäre. Ich hätte vielleicht mehr Englisch gelernt, doch viele andere wichtige Erfahrungen hätte ich dort nicht sammeln können.

Patrick Linow

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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