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Orangen statt Schokolade

ghana-physiotherapie-freiwillige

Physiotherapie-Praktikum in Ghana von Anna Jürgens

Nachdem ich im Oktober 2010 meine Ausbildung als Physiotherapeutin abgeschlossen hatte, ging es einige Tage später ab nach Ghana.

Ich wollte immer schon einmal für längere Zeit ins Ausland, am liebsten nach Afrika. Da kam das Physiotherapie-Praktikum in Ghana von Projects Abroad wie gerufen! Nach einer gründlichen Reisevorbereitung und einigen Impfungen saß ich mit Frauke, einer anderen Freiwilligen, im Flugzeug Richtung Accra.

ghana-physiotherapie-fufu

Als wir ankamen war mein erster Eindruck: es ist heiß, es ist laut, es ist bunt! Überall hörte ich Musik und wurde von jedem freundlich empfangen, besonders aber von unserer Gastfamilie in Cape Coast. Unsere Gastmama zauberte uns erstmal ein besonderes Essen. Neben Reis in allen leckeren Variationen stampften wir auch später selber Fufu, ein fester Brei aus Maniok, Yams oder Kochbananen.

Im Krankenhaus traf ich auf andere Freiwillige in der Physiotherapieabteilung. Die ersten Tage bin ich mitgelaufen und mir wurde alles gezeigt. Dann durfte ich selber Befunde machen und stationäre und ambulante Patienten behandeln. Hauptsächlich hatten wir chirurgische und neurologische Patienten. Im Krankenhaus habe ich viele neue Eindrücke gewonnen. Vor allem aber sind mir die großen Unterschiede zwischen europäischen und afrikanischen Krankenhäusern und Behandlungen aufgefallen.

ghana-physiotherapie-krankenhaus

Mit den Patienten verständigten wir uns auf Englisch und mit Händen und Füßen. In Deutschland bekommt man ja meist Schokolade von den Patienten geschenkt. In Ghana gab es dagegen als Dankeschön Ananas, Orangen und Bananen!

ghana-physiotherapie-cape coast

Nach der Arbeit gingen wir meist ans Meer zum Schwimmen, in die Strandbar oder zum Shoppen in die Stadt. Auf den unzähligen Märkten wählten wir zwischen Tausenden von verschiedenen, wunderschönen Stoffen Kombinationen aus und ließen uns daraus Kleider schneidern.

Jeden Dienstag gab es eine Quiznight, wobei ich all die anderen Freiwilligen kennenlernte. Danach gingen wir oft noch ins Solace, eine Bar in der Nähe. Am Wochenende reisten wir mit einigen anderen durchs Land. Das beste Transportmittel war ein Tro Tro, ein Kleinbus, worin wir mit vielen anderen Passagieren und lauter Musik zu den verschiedenen Orten tuckerten. Wir machten Ausflüge in die Hauptstadt Accra, nach Busua an einen wunderschönen Strand, wo uns die Affen die Pancakes von den Tellern fraßen, zu den Wasserfällen, die beste Dusche meines Lebens, und zum Mole Nationalpark, wo wir Elefanten beobachten konnten.

ghana-physiotherapie-strand

Dadurch, dass ich in einer Gastfamilie wohnte, lernte ich das Leben in Ghana wirklich gut kennen: das Essen und Trinken – wir tranken meistens Wasser aus kleinen Tüten, das Duschen mit einem Eimer, die coole Musik… Besonders beeindruckend fand ich, dass alles ohne Stress ablief, dass ich ohne lange vorher zu planen aufregende Reisen erlebt habe, und dass wir Weihnachten bei 38° unter Palmen mit Weihnachtsmusik feierten!

ghana-physiotherapie-weihnachten

Die zwei Monate waren wohl die besten und aufregendsten meines Lebens, da ich so viele Menschen kennengelernt, viele tolle Eindrücke gewonnen und einfach wunderschöne Erfahrungen gemacht habe. Ich habe das Land und die Leute als so offen und freundlich erlebt, dass ich mich einfach wohl fühlte und dieses Jahr auf jeden Fall wieder hin fahren werde!

Auch die Mitarbeiter von Projects Abroad haben mich gut beraten und während des Aufenthalts vor Ort hatte ich immer einen Ansprechpartner.

Anna Jürgens

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