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"Abenteuer inklusive"

Kind in Nepal

Physiotherapie in Nepal von Mario Liebrenz

Überfüllte Straßen, Dreck und Lärm (da so ziemlich jeder seine Hupe benutzt); Bettler, Straßenkinder, die Zeitungen verkaufen, sowie Kühe, die stehen oder liegen, wo sie wollen - meine ersten Eindrücke von Kathmandu waren überwältigend und schockierend zugleich!

Meine Gasteltern und ich

Wie erhofft war ich in Nepal bei einer netten Gastfamilie untergekommen. Ihr Haus stand am Rand von Kathmandu und bot eine herrliche Aussicht auf den Himalya - wenn der Dunst über der Stadt erst einmal verzogen war. Mein Gastvater, eine wirklich herausragende Persönlichkeit, erzählte mir viel über sein Leben, über das Land und die Leute. Wenn er mal nicht unterwegs war, um seinen Traum zu verwirklichen, dass alle Nepalesen durch Bildung irgendwann genug zu Essen und Kleidung haben, saß er am Computer oder hang am Telefon, um anderen Aufgaben nachzugehen.

Bei der Arbeit

Ich hatte mich für das Projekt Physiotherapie in Nepal entschieden - die erste Station meiner Arbeit war das Cerebral-Parese-Center. Ich wollte mitbekommen, wie die Leute in Nepal wirklich leben, und wie sie mit behinderten Kindern umgehen. Ich begleitete zwei "Homevisitors" auf ihren Runden durch Kathmandu zu den Familien. Überall wurden wir sehr herzlich empfangen, mit süßem Tee und Keksen. Die Hauptaufgabe unserer Besuche bestand darin, einen Befund aufzunehmen und den Eltern ein Übungsprogramm für ihre Kinder zu geben.

Da dieses Physiotherapie-Center auch Programme in anderen Gegenden hatte, bat mir der Leiter, Suresh, an, in einer Newari-Familie auf dem Land zu leben. Ohne Strom, Toilette oder anderen Annehmlichkeiten der Zivilisation fand ich mich in einer kleinen Lehmhütte wieder - das Leben dort ist wirklich hart, aber es funktioniert. Mit Krishna, meinem "Teilzeit-Gastvater", der ebenfalls als "Home Visitor" arbeitet, ging es auf langen Fußmärschen zu Kindern, die oft wochenlang nicht gewaschen wurden - viele waren tagsüber allein, da die Eltern auf den Feldern arbeiten mussten. Die Armut der Leute ist unübersehbar und die unbefahren Pfade macht es schwer die Situationen zu verbessern da Besuche auch häufig nur einmal im Monat möglich sind.

Die Wochenenden war ich mit anderen Freiwilligen zusammen meist in Thamel, einem Stadtteil Kathmandus, welcher mit vielen Bars, Restaurants und Discotheken westlich angehauchtes Nachtleben bietet. Wir hatten viel Spaß zusammen und haben auch sonst einiges zusammen unternommen. Die Ausflüge nach Chitwan oder Lumbini waren einfach unvergesslich schön(auch wenn mein Magen manchmal nicht mitspielen wollte).

Der wohl beste Feiertag, den ich miterlebt habe, heißt Holi - "Happy Holi!" hörte man lachende Kindern schreien, wenn man etwa eine Wasserbombe von ihnen an den Kopf geworfen bekam. Jeder wurde einbezogen - so gab es auch eine Schlacht mit den Nachbarn auf dem Dach. Als der Vorrat an Luftballons aufgebraucht war, ging die Wasserschlacht am nahe gelegenen Brunnen mit Eimern weiter. In der Klinik, in der ich arbeitete, wurde ebenso fleißig "Holi" gespielt - und sogar die Bediensteten hatten keine Hemmungen, uns mit Farbe zu beschmieren oder mit Wasser zu bekippen.

Die Zeit in Nepal habe ich sehr genossen, u. a. wegen meiner genialen Gastfamilie, wäre ich gern noch länger als 3 Monate geblieben. Dank meiner Familie und Projects Abroad hat alles sehr gut funktioniert - ich bin dankbar für diese Erfahrung.

Mario Liebrenz

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