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Spanisch für Anfänger

Meine Gastmutter und ich

Sozialarbeit in Costa Rica von Annika Dimitrov

Das Abitur hatte ich bestanden. Leider hatte ich keine Idee, was ich studieren sollte. Also beschloss ich ins Ausland zu gehen – nach den guten Erfahrungen einer Freundin entschied ich mich, mit Projects Abroad zu reisen. Ich konnte nicht nur selbst entscheiden, für wie lange ich fahre, sondern ich wusste von Anfang an, in welchem Ort ich landen würde und das gab mir Sicherheit. So entschied ich mich für fünf Monate Costa Rica.

In der Schule hatte ich bereits mehrere Jahre Spanisch gelernt und war sehr gespannt, ob es sich nun auszahlen würde. Leider musste ich zunächst feststellen, dass das Spanisch in Costa Rica doch noch anders ist als in Spanien. Es dauerte eine Weile, bis ich mich reingehört hatte und auch mutiger wurde - einfach drauf los sprechen! Die Einheimischen sind sehr offen und haben sich immer gefreut, wenn ich mein Spanisch anwandte. Irgendwann konnte ich es auch richtig genießen, sich in einer anderen Sprache artikulieren zu können.

Folklore in Costa Rica

Geholfen hat dabei auch, dass in meiner Gastfamilie nur Spanisch gesprochen wurde. Ich wohnte bei einem älteren Ehepaar, das bis zu vier Freiwillige aufnehmen konnte. Hier wurde ich mit leckerem Essen versorgt und lernte ein bisschen von der Kultur kennen. Meine „Gastgeschwister“ kamen aus Holland, den USA, aus Belgien und England. Also ein bunter Mix, so wie auch die gesamte Gruppe an Freiwilligen, die sich in Liberia aufhielt. Untereinander wird Englisch gesprochen und viel miteinander unternommen: Wochenendreisen, Tanzkurse (gut, um Kontakt zu Einheimischen zu knüpfen), Kinobesuche (ich war, glaube ich, sieben Mal im Kino)...

Mein Projekt fand im Kindergarten „Jardín de Niños San Roque“ statt. Hier habe ich in einer Gruppe mit ca. 25 Kindern im Alter von fünf Jahren gearbeitet. Am Anfang war es eine ziemliche Herausforderung, sich mit allem zurecht zu finden, aber wenn man erst einmal den Tagesablauf kennt, wird es leichter. Außerdem sind die Kinder sehr lieb und neugierig, da ist es nicht so schlimm, wenn es an der Kommunikation manchmal mangelt. Mit Malen und Spielen kam ich auch so gut durch. Ab Januar waren Schulferien in Costa Rica, so dass wir Freiwilligen in Zusatzprojekten arbeiteten. Die Wahl bestand zwischen Sport mit Kindern oder einen Kindergarten streichen. Ich habe letzteres gewählt und mich als Malermeister ausprobiert.

Malern und streichen

Meine Arbeit habe ich immer mal mit Reisen unterbrochen. Neben Wochenendausflügen in Nationalparks, an Strände und zu Vulkanen habe ich mir mit Leuten, die ich in Costa Rica kennen gelernt habe, auch weiter entfernte Ziele ausgesucht. Zum Beispiel Panama-City, Kuba und die Karibikküste. Auch wenn Costa Rica auf der Karte klein wirkt - die öffentlichen Verkehrsmittel sind Busse, und da kann ein Strecke von 200 km schon mal vier Stunden dauern. Aber man lernt, geduldig zu sein. Das Motto der Menschen an der Pazifikküste lautet nicht umsonst „Pura vida!“.

Nun ich bin ich schon eine Weile wieder zurück, meine Fotos sind eingeklebt, Geschichten an die Familie weitergegeben. Aber eigentlich hoffe ich, dass ich bald wieder dorthin zurück kann, denn die Zeit von Oktober bis Februar hat mich geprägt und ich vermisse die entspannte Lebenseinstellung und die Spontaneität, die dort mein Leben bestimmt haben. Costa Rica ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Annika Dimitrov

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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