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Salsa tanzen und grillen

Mit den Kindern Sonnenuntergang Strand Markt Vulkanboarden Im Nationalpark Ziplining

Sozialarbeit in Costa Rica von Jelena Petruschke

Schon immer war es mein Traum, für mehrere Monate in einem fremden Land zu leben und dort zu arbeiten. Als ich mir dann nach dem Abitur noch nicht ganz sicher war, was ich studieren möchte, hat sich dieser Traum langsam in die Realität verwandelt. Mit Projects Abroad konnte ich ihn verwirklichen, denn mir war klar, dass ich mit 19 Jahren noch nicht ganz auf eigene Faust für so lange Zeit ins Ausland reisen möchte.

Als ich abends am Flughafen in Alajuela ankam, wurde ich von Projects Abroad abgeholt.

Trotz des 24-stündigen Fluges war ich fit und voller Vorfreude.

Meine Gastmutter hat mich im Schlafanzug empfangen. In Costa Rica ist es üblich früh schlafen zu gehen und sehr früh aufzustehen. Schnell habe ich mich an den etwas anderen Tagesrythmus gewöhnt.

In meiner 6-köpfigen Gastfamilie, mit vier Kindern im Alter von fünf bis zwölf, habe ich mich auf Anhieb wohlgefühlt, auch wenn ich am Anfang wirklich wenig Spanisch gesprochen habe. Das wurde aber mit viel Übung und meinem Spanisch-Kurs schnell besser. Deshalb würde ich auch allen empfehlen, schon vor dem Aufenthalt wenigstens ein paar Basics zu lernen und auf jeden Fall einen Kurs im Land zu machen. Meine Gastmutter hat sich immer sehr darum gekümmert, dass wir (später kamen noch mehr Freiwillige in meine Familie) uns wohlfühlen. Dazu gehörten zum Beispiel Treffen mit anderen Freiwilligen bei uns zu Hause, mit denen wir Salsa-Stunden oder Grillabende organisieren durften.

Ich arbeitete in einer Kindertagesstätte mit Kindern von eins bis sieben. Zu Beginn hat es mir wirklich geholfen, dass ein „Teacher“ Englisch gesprochen hat.

Diese Lehrerin war zugleich auch meine Verantwortliche. Sie hat mich so gut wie möglich in die Arbeit eingebunden und immer versucht, Aufgaben für mich zu finden: Englisch unterrichten, den Kindern bei Arbeiten helfen, aufräumen, Essen ausgeben.

Die Kinder haben einen Großteil der Zeit selbstständig mit spielerischen Lernaufgaben zugebracht. Trotz der Sprachbarriere habe ich aber auch mit nicht fließendem Spanisch schnell Zugang zu den Kindern bekommen. Das ist das tolle, dass es die nicht stört, wenn man Grammatikfehler macht oder mal ein falsches Wort benutzt. Und viele der Kinder waren so lieb, dass sie mir richtig ans Herz gewachsen sind. Allerdings müsst ihr euch aber auch darauf einstellen, dass es etwas schwierigere Kinder mit Entwicklungsstörungen oder anderen Problemen gibt.

Ich habe durch den Freiwilligendienst richtig gute Freunde gefunden, mit denen ich viel unternehmen konnte. Trotz der Arbeit bleibt viel Freizeit und so sind wir an den Wochenenden meistens rumgereist. Es gibt so viele schöne Ziele in Costa Rica und wenn man die Zeit hat oder sowieso sein Visum auffrischen muss, lohnt es sich auch, nach Panama oder Nicaragua zu reisen. Das gängige Verkehrsmittel dabei ist der Bus, was bei an die 40 Grad ohne Klimaanlage schon ungewohnt ist. Man kann immer ganz spontan losreisen; ein billiges Hostel findet man immer.

Ob ein erholsames Strandwochenende in Puerto Viejo oder Montezuma, wo alle so richtig entspannt drauf sind - oder mehr Action in Monteverde bei einer Canopy-Tour (man fliegt an Drahtseilen durch den Regenwald) oder in Nicaragua beim Vulkan-Boarden, in Costa Rica gibt es wirklich alles.

Alles in allem kann ich nur jedem zu so einem Auslandsaufenthalt raten. Für mich hat sich die Zeit absolut gelohnt und war auf jeden Fall eine der spannendsten meines Lebens. Schon in einer eigentlich so kurzen Zeit (vier Monate gehen furchtbar schnell vorbei), erlebt man so viel, lernt viele Leute kennen, lernt eine neue Sprache und nimmt wirklich viel mit nach Hause. Nutz die Chance und lernt das wundervolle Land Costa Rica kennen.

Jelena Petruschke

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