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Freiwilligenarbeit im Paradies

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Sozialarbeit auf den Fidschi – Inseln von Maike Birk

Nach meiner Ausbildung zur Bürokauffrau stand für mich fest: Ich möchte etwas ganz Besonderes machen, bevor ich ins Berufsleben einsteige. Da ich unglaublich gerne mit Kindern zusammen bin und exotische Länder liebe, erschien mir die Möglichkeit, mich um Kinder auf den Fidschi-Inseln zu kümmern, geradezu perfekt. Ich konnte es kaum erwarten, fidschianischen Boden unter mir zu haben. Als ich auf dem Flughafen Nadi landete und die wunderschöne Vegetation erblickte, war ich einfach nur glücklich!

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Eine nette Mitarbeiterin von Projects Abroad holte mich ab und quartierte mich für eine Nacht in Nadi bei einer Gastfamilie ein. Am nächsten Morgen brachte sie mich zur Busstation. Von hier trat ich die 4-stündige Busfahrt nach Suva an, der Hauptstadt der Fidschi-Inseln und meinem Einsatzort für die nächsten drei Monate. Auf der Fahrt kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sofort spürte ich die Herzlichkeit der Fidschianer. Überall blickte ich in strahlende, freundliche Gesichter und wurde mit einem herzlichen „Bula“ (Hallo!) begrüßt. Der Bus fuhr an der farbenprächtigen Küstenstrecke Coral Coast entlang. Ich habe noch nie in meinem Leben so viele verschiedene Palmenarten und exotische Blumen gesehen.

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In Suva angekommen, wurde ich auch direkt von einer Mitarbeiterin von Projects Abroad abgeholt und in meine Gastfamilie gebracht. Zu meiner Freude wohnte hier eine Freiwillige, die ich bereits beim Vorbereitungstreffen in Berlin kennengelernt hatte. Wir verstanden uns super und sind gute Freundinnen geworden. Nach einer herzlichen Begrüßung in der Familie ging es weiter ins Holiday Inn, wo wir die Möglichkeit hatten, kostenlos Schwimmen zu gehen. Hier lernte ich noch ein paar Freiwillige kennen und verbrachte mit ihnen einen tollen Nachmittag.

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Am nächsten Tag ging es in die Grundschule, die ich gut zu Fuß von meiner Gasfamilie aus erreichen konnte. Dort arbeitete ich mit anderen Freiwilligen zusammen. Da gerade Weihnachtsferien waren und nur Kinder kamen, die in den Ferien nicht zu Hause bleiben konnten, hatten wir nur wenige Kinder zu betreuen. Dafür konnten die Kinder unsere volle Aufmerksamkeit genießen. Wir haben Weihnachtskarten und Wunschlisten gebastelt und jeden Morgen gesungen und Spiele gespielt. Wir hatten alle sehr viel Spaß zusammen. Wir Freiwilligen planten gemeinsam, was wir mit den Kindern machen wollten, und daraufhin stellten uns die Projects Abroad Betreuer vor Ort das nötige Bastelmaterial zu Verfügung. Nach den Ferien arbeitete ich die restliche Zeit im Kindergarten mit kleineren Kindern. Auch hier hat mir die Arbeit mit den süßen Kindern ganz viel Spaß gemacht.

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Jeden Donnerstag fand das so genannte „Social“ statt: Wir Freiwilligen gingen zusammen mit den Projects Abroad Mitarbeitern essen und konnten uns austauschen. Anschließend ging es meist weiter in eine Diskothek zum gemeinsamen Feiern.

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Unsere Gastmutter hat für uns gute Currys gekocht und dafür gesorgt, dass wir uns in unserem neuen Zuhause sehr wohl fühlten. Abends saßen wir oft zusammen und tranken Kava. Kava ist das traditionelle Getränk, das aus einer einheimischen Pfefferwurzel hergestellt wird und sehr müde macht.

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An den Wochenenden haben wir Ausflüge zu traumhaften Inseln oder tropischen Regenwäldern gemacht. Am Besten hat mir die die 7-tägige Captain Cook Cruise gefallen. Das Schiff fuhr die schönsten Strände, die so genannten Yasawa-Inseln, entlang, wie zum Beispiel die „Blue Lagoon“ aus dem bekannten Film. Beim Schnorcheln konnten wir die wunderschöne Unterwasserwelt bestaunen. Außerdem bekamen wir ein traditionelles Dorfleben gezeigt mit Kava Zeremonie und Lovo (Fisch und Hähnchen aus dem Erdofen).

Der Abschied fiel mir sehr schwer. Ich werde die tollen Menschen mit der Einstellung „Don’t worry – be happy“ und die faszinierende Landschaft vermissen. Aber ein fidschianischer Freund hat mir zum Abschied gesagt: „Fidschi ist nicht auf dem Mond und nicht in den Sternen, es ist auf dieser Erde und du kannst jederzeit zurückkommen.“ Und das werde ich, ganz bestimmt!

Maike Birk

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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