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Verliebt in Jamaika

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Sozialarbeit auf Jamaika von Saskia Bleher

Reggae, Rasta, Rum und schöne Strände, all das verbindet man mit Jamaika und so ist es auch. Aber es ist noch viel mehr. Es ist ein Land voller warmherziger Menschen und wunderschöner Natur. Nach Jamaika zu gehen war die beste Entscheidung, die ich bis jetzt getroffen habe.

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Mitte Oktober landete ich spät abends in Mandeville. In meiner neuen Heimat für die nächsten Wochen. Ich wurde sehr herzlich von meiner Gastfamilie empfangen und schloss sie sofort ins Herz. Das Haus meiner Gastmutter war am Fuße eines kleinen Berges, auf dem zudem die Häuser ihrer Schwester und ihrer Mutter waren. Den ganzen Tag sah man Kinder miteinander spielen und die verschiedenen Familienmitglieder schauten öfters zum Essen vorbei. Besonders meine drei kleinen „Gastcousinen“ vermisse ich heute.

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Die ersten fünf Wochen arbeitete ich mit drei anderen Freiwilligen in einem Waisenhaus. Schon am ersten Tag hatte ich mich in die Kinder verliebt. Jeden Morgen wenn sie uns kommen sahen, rannten sie zum Tor und riefen „auntie, auntie“, streckten ihre Hände nach oben und wollten erst einmal auf den Arm genommen werden. Die Arbeit selbst war jeden Tag ähnlich. Ich half den Erzieherinnen beim Füttern der Babys, spielte mit den Älteren und gab den Kindern vor allem Aufmerksamkeit. Die Leiterin des Waisenhauses ist eine freundliche Frau, mit der ich noch heute in Kontakt stehe. Auch die Erzieherinnen waren alle sehr nett und nahmen unsere Hilfe dankend an.

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Einmal die Woche veranstaltete Projects Abroad ein Meeting für alle Freiwilligen aus dem sozialen Bereich, in welchem wir einiges über die Erziehung von Kindern lernten. Hervorheben möchte ich hier speziell die Mitarbeiter von Projects Abroad, welche wirklich rund um die Uhr für uns da waren, immer ein offenes Ohr für unsere Probleme hatten und uns auch anderweitig Tipps, wie zum Beispiel für das Reisen auf Jamaika, gaben. Neben den Meetings selbst, gab es einmal die Woche verschiedene Veranstaltungen, in denen sich alle Freiwilligen trafen und beispielsweise zusammen gekocht oder Reggae Dance Stunden bekommen haben. Zeit für Langeweile gab es nie.

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Die letzten drei Wochen meines Aufenthalts machte ich ein Journalismus Praktikum in der NCU-Media Group. Dort arbeitete ich den Bereichen TV und Radio. Meine Aufgaben waren Verfassen eines Radioberichts über Deutschland und das Heraussuchen von Bildern für einen Film. Zudem bekam ich Einblicke in die Videobearbeitung und durfte bei Kameraaufnahmen helfen. Am Besten gefiel mir jedoch, dass das Team mich auch zu Außendrehs mitnahm, wodurch ich auch Städte wie May Penn oder Spanish Town kennen lernen konnte.

An den Wochenenden hatten wir Zeit, die Insel zu bereisen und die schönsten Städte und Strände Jamaikas zu besuchen.

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Besonders Negril mit seinem elf Kilometer langen Sandstrand ist einfach nur traumhaft schön. Aber auch die YS- Wasserfälle, nicht weit von Mandeville entfernt, sind auf jeden Fall sehenswert. Durch das Reisen habe ich nicht nur die Insel besser kennen gelernt, sondern auch andere Freiwillige. Mit vielen stehe ich auch heute noch in Kontakt.

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Die Zeit in Jamaika hat mich verändert. Man lernt die Dinge in Deutschland viel mehr zu schätzen und sieht die Welt plötzlich mit anderen Augen.

Ich kann es kaum erwarten wieder einen Fuß auf Jamaika zu setzen und „meine Kinder“ wieder zu sehen. Die nächste Reise ist schon geplant. I’ll be back, Jamaica. Soon.

Saskia Bleher

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