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"Einfach unvergesslich"

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Sozialarbeit und eine Woche Naturschutz von Jennifer Badewitz

Einfach unvergesslich…So würde ich auch die 10 Wochen beschreiben, die ich in Peru verbracht habe. Bereits mit 18 Jahren war mein größter Traum einmal nach Peru zu reisen und 5 Jahre später sollte sich mein Wunsch endlich erfüllen. Ohne gute Spanischkenntnisse stürzte ich mich in mein Abenteuer und beschloss 2 Monate in Peru im Care-Project zu arbeiten und das ganze mit einer Woche im Regenwald beim Conservation-Project abzurunden.

peru sozialarbeit gastfamilie

Am ersten Tag, muss ich gestehen, war ich doch etwas geschockt von der Andersartigkeit Perus. Man steigt aus dem Flugzeug und hat das Gefühl man ist in einer anderen Welt gelandet.Ich hatte ja keine Ahnung was mich erwartet, da das mein erster langer Auslandsaufenthalt war und ich nur aus einer kleinen Stadt in Franken komme.

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Ich kam also in meiner Gastfamilie in Calca an, die mich ganz herzlich begrüßte. Ab diesem Zeitpunkt war mein Wörterbuch stets mein Wegbegleiter und so lernte ich relativ schnell verstehen und ein wenig sprechen. In meiner Gastfamilie hab ich mich sehr schnell eingelebt und total wohl gefühlt. Auch als ich mal krank wurde, haben sie sich sehr herzlich um mich gekümmert und mich umsorgt. Ich hatte sogar ein eigenes großes Zimmer mit einem kleinem Tisch & Stuhl, ein Regal für meine Kleidung und einen wunderschönen Blick auf die Berge, da ließ es sich wirklich aushalten. Auch mit meinem kleinen Gastbruder hatte ich viel Spaß und konnte durch die vielen Spiele Spanisch lernen. Oft hatte ich nur kaltes Wasser zum duschen, aber das konnte man verschmerzen. Anfangs hatte ich etwas bedenken, was das Essen angeht, da ich Vegetarierin bin, aber diese Angst war völlig unbegründet, das Essen war super lecker und ich hab es sehr genossen, auch wenn man sich auf viel Reis einstellen sollte.

peru sozialarbeit kindergarten

Nach ein paar Tagen begann dann auch schon meine Arbeit im Kindergarten, wir hatten eine Gruppe von 30 Kinder zwischen 3-6 Jahren und nur eine Lehrerin, mir wurde dann eine eigene Gruppe von 8 Kindern zugeteilt, die 3 Jahre alt waren. Manchmal hatte ich es nicht so leicht, weil mein Spanisch nicht so gut war, aber irgendwie konnte man sich dann doch immer verständigen. Ich habe viel mit meinen Kindern gemalt und gespielt, beim Essen Austeilen und teilweise Füttern geholfen. Nachmittags nach der Arbeit habe ich zu Hause noch oft Arbeitsblätter für den Unterricht der älteren Kinder vorbereitet. An einem Tag habe ich mit den Kindern einen Obstsalat gemacht. Und auch hier verging die Zeit schnell und der letzte Tag stand schon vor der Tür, ich habe zum Abschied mit den Kindern das Spiel “Topfklopfen” gespielt bei dem jedes Kind zum Abschied noch Süßigkeiten bekam. Die Arbeit war sehr interessant und hat mich für meine beruflichen Entscheidungen wirklich weitergebracht und ich durfte viel lernen.

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An den Wochenenden war ich viel mit den anderen Freiwilligen unterwegs, einer unserer Höhepunkte war natürlich unser Trip nach Machu Picchu. Wir haben uns auch unter der Woche Abends oft getroffen und DVD geschaut oder Liederabende gemacht, es gab also sehr viel zu Lachen in dieser Zeit und ich konnte zudem noch mein Englisch verbessern und habe viele gute Freundschaften geschlossen.

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In meiner letzten Woche war ich dann noch im Naturschutz - Projekt im Regenwald. Es war einfach unglaublich schön, inmitten dieser Natur zu leben und mit verschiedenen Tieren zu arbeiten. Auch hier hab ich unglaublich viel erlebt und gelernt.

Sehr oft sehne ich mich zurück nach dem wunderbaren Peru, ich hab die Kultur, Menschen und vor allem die Natur dort sehr genossen und mich schnell in dieses Land verliebt, trotz kaltem Duschen, Meerschweinchen als Delikatesse und diversen Flohbissen. Ich hab mir fest vorgenommen, das ich auf jeden Fall bald zurückkehren möchte, denn die Zeit dort ist viel zu schnell vergangen und zählt jetzt schon mit zu der besten meines Lebens.

Jennifer Badewitz

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