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Eine unvergessliche Zeit

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Sozialarbeit in Sri Lanka von Theresa Kiefer

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Nachdem ich endlich die Schule im Sommer beendet hatte, standen mir sprichwörtlich alle Türen offen. Wie alle erwarteten, sollte ich nun nach dem Abitur mit einem Studium beginnen, ich war mir jedoch überhaupt nicht im Klaren darüber, was ich in meinem Leben erreichen beziehungsweise anstreben wollte. Daher entschied ich mich erstmal für eine Auszeit von meinem alltäglichen Umfeld.

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Und dies war nur möglich, indem ich weit weg gereist bin. Ich wollte eine andere, fremde Kultur kennen lernen, das Reisen mit einer sinnvollen Tätigkeit verbinden und nicht einfach nur Entspannen wie im Urlaub.
Daher entschied ich mich, Freiwilligendienst zu leisten.
Asien hat mich schon immer gereizt und da ich einige Wochen vor meinem Entschluss eine Reportage über Sri Lanka gesehen hatte, war ich sehr von dem Land fasziniert und schnell entschlossen, in diesem Land für eine Zeit lang leben zu wollen.
Ich entschied mich schnell für Projects Abroad, da mich nicht nur die Website wie auch die Broschüre sehr ansprachen, sondern auch der persönliche Kontakt mit dem deutschen Team super positiv, hilfsbereit und unkompliziert war.

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Am Tag meiner Abreise konnte ich es gar nicht glauben, für drei Monate sollte ich nun -für mich gefühlt am anderen Ende der Welt- leben.

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Der Flug war lang und anstrengend, doch bereits als mich außerhalb des Flughafens das tropisch warme Klima und die so ungewohnt neue Umgebung willkommen hießen, war ich völlig begeistert.
Einer der besten Tage war der erste. Bei Ankunft in meiner Gastfamilie. Dort lernte ich das Mädchen kennen, mit dem ich mir für die nächste Zeit ein Zimmer teilen würde. Sie war in meinem Alter und von Beginn an verstanden wir uns richtig gut. Auch war es toll, zu zweit in einer Familie zu leben, um jeden Abend das Erlebte auszutauschen und Pläne für die nächste Zeit zu schmieden.
Meine Gastfamilie hatte ein sehr schönes Haus und schon am ersten Tag wurde ich von deren Gastfreundschaft überhäuft und direkt nach meiner Ankunft mit einem reichlich gedeckten Tisch von einer Auswahl an Currys, Reis und Früchten überrascht.
Das Highlight des Tages war, das er einem unbeschreiblich schönen Sonnenuntergang am Strand, der nur einige Minuten Fußweg entfernt lag, endete.

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An den folgenden Tagen lernte ich einige Mitarbeiter von Projects Abroad kennen. Während meines gesamten Aufenthaltes fühlte ich mich nie alleingelassen mit irgendwelchen Sorgen oder Problemen, da stets jemand zur Stelle war und immer enger Kontakt bestand.

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Ich habe mich für das Sozialarbeit-Projekt entschieden und arbeitete in Negombo. Negombo ist eine Stadt an der Westküste Sri Lankas etwa 40 km nördlich der Hauptstadt Colombo. In einem sogenannten ‚Tsunami Housing’ habe ich gearbeitet, eine große Wohnanlage, in der etwa 300 hilfsbedürftige Familien leben. Für die Kinder gibt es dort auf dem Gelände eine Art Vorschule, wo ich am morgen mit fünf weitern Freiwilligen unter anderem mit den Kindern spielte, beim Englischunterrichten half oder mit ihnen Sport gemacht habe. Zu Beginn war es etwas ungewohnt, da ich noch nicht sehr viel Erfahrung mit Kleinkindern hatte. Doch nach einigen Tagen fühlte ich mich wohl und es war wundervoll, deren vor Freude leuchtenden Augen jeden Morgen zu sehen.
Am Nachmittag unterrichtete ich noch einige ältere Kinder in Englisch und manchmal auch eine Gruppe junger, sehr engagierter Mütter.
Am Wochenende war immer Zeit zum Reisen. Dies nutzen wir auch aus und bereisten so viele Orte im Land wie nur möglich. Insbesondere die alten Tempelanlagen begeisterten mich sehr und auch die unglaubliche Landschaft im Hochland, wo man auch den einen oder anderen freilaufenden Elefanten entdecken konnte. Auch Affen gab es nicht zu wenig zu bestaunen. Nicht zu vergessen sind auch die wunderschönen Strände, die je weiter man in den Süden fährt, immer weißer und schöner werden.

Es war eine wunderschöne und aufregende Zeit in Sri Lanka, in der ich viele Erfahrungen sammeln konnte. Ich bin so glücklich, dass ich in einer fremden Kultur leben und diese kennen lernen durfte. Gany besonders freue ich darueber, dass ich einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Zukunft so vieler Kinder leisten konnte.

Ebenfalls hat es meine Persönlichkeit sehr gestärkt, da man bei einer solchen Reise doch auch das ein oder andere Mal auf sich allein gestellt ist und vor allem auch mit der enormen Distanz zu Freunden und zur Familie zurrecht kommen muss.
Ich kann solch ein Abenteuer nur jedem empfehlen. Nicht nur denen, die sich unsicher sind, was sie nach der Schule machen möchten. Auch jenen, die bereits einen Plan haben oder mitten im Leben stehen, womöglich schon einen Beruf ausüben.
Es lohnt sich, über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Theresa Kiefer

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