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Ein ganz anderes Leben

Südafrika, Sozialarbeit, Freiwillige

Sozialarbeit in Südafrika von Annette Brandes

Leider ist ein Urlaub immer zu kurz, um tiefergehende Erfahrungen zu sammeln. Daher kam ich auf die Idee, zwei Monate lang ein Praktikum in Südafrika zu machen, um mit diesem Land vertrauter zu werden und mehr Eindrücke von den Townships zu bekommen. Townships sind Stadtteile, die sich um die größeren Städte Südafrikas gebildet haben. Die einzelnen Behausungen sind vollkommen ungeordnet gebaut, sie bestehen oft nur aus Bretterbuden, Baracken, Wellblechhütten oder Pappkartons. Neben einer hohen Kriminalitätsrate herrschen dort große Armut, Hunger und Krankheiten. Ich habe mich immer gefragt, wie die Menschen dort leben und wie sie mit ihren Problemen umgehen. So habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, ein organisiertes Praktikum in Südafrika zu machen und bin auf Projects Abroad aufmerksam geworden.

Südafrika, Sozialarbeit, Townships

Als ich Anfang März am Flughafen in Kapstadt landete, wurde ich von einem Mitarbeiter von Projects Abroad abgeholt und zu meiner Unterkunft gebracht. Am nächsten Tag holte mich ein anderer Kollege ab und zeigte mir die Stadt, die Verkehrsmittel und wie ich zum Projects Abroad Büro gelangte. Dort stellte er mir alle anderen Mitarbeiter vor. Mit jedem führte ich ein kleines Einweise-Gespräch. Beim gemeinsamen Mittagessen wurde ich über Besonderheiten des Landes aufgeklärt. Am Ende der Einweisung erhielt ich mein Projects Abroad T-Shirt und eine Mappe mit den Notfallnummern, den Kontaktdaten aller Mitarbeiter und der anderen Freiwilligen. Mit den Mitarbeitern von Projects Abroad hatte ich regelmäßig Kontakt, sie haben sich super um mich gekümmert.

Südafrika, Sozialarbeit, Kindergarten

Von 8:30 Uhr bis 15 Uhr arbeitete ich im Kindergarten „Masikhule“. Er wurde vor zwei Jahren gegründet, um den Kindern einen Ort der Geborgenheit zu geben. Die meisten Kinder stammen von Eltern aus ärmeren Verhältnissen. Mit ihrem Gehalt schaffen es die Eltern gerade so zu überleben. Ich hatte eine Gruppe mit 24 Kindern zwischen vier und sechs Jahren. Meine Aufgabe bestand darin, den Kindern etwas beizubringen und den Tag abwechslungsreich und spannend für sie zu gestalten. Ich las den Kindern englische Geschichten vor, spielte und sang Lieder mit ihnen.

Südafrika, Sozialarbeit, Ton

Manchmal arbeiteten wir auch mit Ton oder Essfarben. Bei schönem Wetter und wenn eine Lehrerin aus einer anderen Klasse auch Zeit hatte, gingen wir zusammen auf einen Spielplatz. Morgens und mittags kümmerte ich mich um das Essen. Morgens bekamen die Kinder immer einen Brei und am Nachmittag haben wir Suppen, Reis oder Nudeln gekocht. Das Essen wurde für den Kindergarten von einer Supermarktkette zur Verfügung gestellt.

Südafrika, Sozialarbeit, Schwimmbad

Mein schönster Tag war mein Geburtstag mit den Kindern. Sie haben alle für mich gesungen und getanzt. Dann haben wir Spiele gespielt und hatten sehr viel Spaß. Die Kinder waren immer so fröhlich, wenn ich da war, dass es mir das Herz öffnete.

Südafrika, Sozialarbeit, Spielplatz

Ich habe mich auch in den Townships mit einer Familie angefreundet, die ich außerhalb meiner Arbeit öfters besuchte. Sie waren sehr freundlich und offen. Sie boten mir immer Kaffee an und luden mich manchmal zum Essen ein. Öfters unternahm ich mit den Kindern Ausflüge, die mir viel Spaß machten. Alle Leute schauten mich erstaunt an, wenn ich die Kleinen auf dem Arm hatte. Einmal wurde ich sogar gefragt, ob es meine Kinder seien!

Südafrika, Sozialarbeit, Freunde

Wieder zuhause in Deutschland ist das Fernweh echt groß. Zum Glück gibt es Facebook, wo ich mit meinen Freunden fast jeden Tag schreibe und auch günstige Telefonnummern. So kann ich mit den Kindern und den anderen Lehrern in Kontakt bleiben. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrung machen konnte und bin mir sicher, dass ich bald für längere Zeit wieder da sein werde. Und darauf freue ich mich jetzt schon riesig!

Annette Brandes

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