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Erfahrungen für’s Leben sammeln

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Sozialarbeit in Südafrika von Nadine Bonacker

Am Flughafen in Kapstadt angekommen, wurde ich sofort nett von einem Projects Abroad Mitarbeiter begrüßt und zu meiner neuen Familie gebracht. Diese bestand aus meiner Gastmutter und ihren beiden Töchtern (19 und 25 Jahre). Mein Zimmer teilte ich mir mit einer weiteren deutschen Freiwilligen. Während meines Aufenthaltes waren jeweils für 2 Wochen noch eine andere Deutsche, eine Schweizerin und eine Holländerin da. Abwechslung und nette Menschen, mit denen ich mich nach der Arbeit unterhalten und gemeinsam etwas unternehmen konnte, waren also immer da.

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An meinem 2. Tag lernte ich die anderen Mitarbeiter von Projects Abroad kennen. Sie zeigten mir die wichtigsten Orte wie die Post, den Bahnhof bzw. das Zugsystem dort oder auch das Kino. Schnell kam ich auch in Kontakt mit anderen Freiwilligen, die ich im Projects Abroad Büro oder auf den „Socials“ traf. Das sind wöchentliche Treffen, die von den Projects Abroad Mitarbeitern vor Ort organisiert werden und an denen man teilnehmen kann, wenn man will. Wir gingen z.B. Bowling spielen, in ein Township Restaurant oder auch ins Theater. Die „Socials“ waren wirklich toll, um andere Freiwillige aus der ganzen Welt kennenzulernen und den Abend nach der Arbeit zu genießen.

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Ich war in einer Einrichtung für Kinder mit unterschiedlichen geistigen und körperlichen Behinderungen. Eröffnet wurde diese 1989 von einigen Eltern der Kinder dort. Insgesamt gab es 30 Kinder, die in 4 verschiedene Gruppen aufgeteilt waren. Die Kinder wurden morgens vom eigenen Schulbus abgeholt. Aufgrund der Behinderung benötigten die Kinder den ganzen Tag spezielle Aufsicht. Sie mussten teilweise gefüttert werden (auch durch eine Magensonde), zur Toilette gebracht oder auch gewickelt werden.

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Wichtig ist, dass die Kinder ein therapeutisches Angebot in der Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen bekommen. Da ich ausgebildete Ergotherapeutin bin, schaute ich, welche Maßnahmen für das jeweilige Kind am effektivsten sind. Bei einigen schwerbehinderten Kindern war es wichtig, die Gelenke zu mobilisieren, um die Beweglichkeit zu fördern. Bei anderen ging es um Dinge wie Zählen, Schreiben oder auch Lesen. Die Betreuer dort sind zum Teil ausgebildete Eltern, die ihre Arbeit sehr gut machen. Obwohl Sunrise personelle Unterstützung braucht, hat die Einrichtung nicht die finanziellen Mittel, um weitere Betreuer oder Pfleger einzustellen. Sunrise finanziert sich von Spenden und freut sich über jeden Freiwilligen, der kommt, um zu helfen. Dies war bei der täglichen Arbeit zu spüren: Alle Mitarbeiter waren super nett und interessiert. Oft kamen sie und fragten mich nach Hilfe oder Tipps im Umgang mit den Kindern. Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte sehr viel von den Betreuern lernen. Diese konnten im Gegenzug auch von mir Einiges mitnehmen.

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Während der Zeit in Kapstadt habe ich nicht nur die Arbeit genossen. Es gab viel zu sehen, und ich hatte eine Menge Zeit, um die Stadt zu erkunden. Südafrika ist wirklich eine Reise wert. Zu den schönsten Erlebnissen Kapstadts zählt auf jeden Fall der Tafelberg, das Kap der Guten Hoffnung oder auch die berühmte Waterfront. Desweiteren gibt es wunderschöne Strände und afrikanische Märkte zu bewundern. An den Wochenenden besuchten wir die sogenannten „Winelands“ um Stellenbosch, unternahmen eine Safari oder fuhren auf der berühmten Garden Route von Swellendam bis Port Elisabeth! Oft wurden diese Fahrten auch von Projects Abroad organisiert.

Die Zeit in Südafrika habe ich sehr genossen und hatte eine Menge Spaß! Durch den Aufenthalt in der Familie, das Arbeiten und die Freizeit habe ich viel von der Kultur und den Menschen dort mitgenommen. Ich habe Erfahrungen fürs Leben gesammelt und werde auf jeden Fall irgendwann wieder zurückkommen!

Nadine Bonacker

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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