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Ein ganz besonderes Praktikum

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Sozialarbeit in Thailand von Carina Enzinger aus Graz (Österreich)

Für mein Studium benötigte ich ein Sozialpraktikum, und nach einigen Überlegungen beschloss ich, dieses im Ausland zu absolvieren. Für zwei Monate arbeitete ich in einer Kindertagesstätte für Zwei- bis Sechsjährige in Phuket. Ich hätte keinen schöneren Praktikumsplatz finden können. Die Kinder nahmen mir mit ihrem bezaubernden Lächeln jegliche Unsicherheit bereits in den ersten Minuten. In der Tagesstätte arbeiteten zwei Lehrerinnen, eine Leiterin und noch andere Freiwillige von Projects Abroad.

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Ich hatte mir vor Beginn meines Praktikums ein Ziel gesetzt, das ich unbedingt erreichen wollte: alle Namen der Kinder zu lernen. Für mich war das eine ziemliche Herausforderung, da ich mir Namen nur schwer merken kann. Im Umgang mit den Kindern war es aber ein großer Vorteil, sie beim Namen ansprechen zu können. Beim Zähneputzen war es sogar noch wichtiger, da ich die Zahnbürsten mit den Namen darauf den Kindern zuordnen musste. Hierbei kam es am Anfang öfters zu Verwirrungen.

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Einmal hatten wir Besuch von einer kleinen Gruppe Studenten, weshalb die Lehrerinnen auch recht beschäftigt waren. Leider konnte ich zu dem Zeitpunkt nur ungefähr zwei Drittel der Namen. Ich versuchte, die Kinder auf Thai nach ihren Namen zu fragen. Als Antwort erhielt ich aber lediglich verwirrte Blicke. Zwei der Studenten bemerkten meine Verständigungsversuche und halfen mir dann, die Namen der restlichen Kinder rauszufinden. Als die Kleinen dann schliefen und die Studenten sich auf den Weg machten, sagten sie mir noch, dass ich bei der Frage nach den Namen ein Wort falsch betont habe. Ich hatte die Kinder damit ständig nach der Farbe anstatt ihrem Namen gefragt. Damit klärte sich auf, weshalb mich die Kinder ständig nur verwirrt ansahen. Am Ende meines Praktikums konnte ich dann alle Kinder ohne Probleme bei ihrem Namen nennen.

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Ich hatte eine sehr liebevolle Gastfamilie, die sich immer sehr freute, wenn ich Fragen über ihre Kultur und zu ihrer Sprache stellte. Sie brachte mir einige Wörter in Thai bei, und trotz Sprachbarriere versuchte sie, uns so viel wie möglich zu erzählen. Abends schauten wir uns oft gemeinsam thailändische Serien an und hatten dabei sehr viel Spaß.

Auch in meiner Freizeit habe ich viel erlebt. Eigentlich gab es jedes Wochenende etwas Neues zu entdecken. Da die meisten anderen Freiwilligen in der Provinz Krabi wohnten, haben wir diese ebenfalls ein paar Mal besucht.

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Die Zeit verflog einfach viel zu schnell, und am Ende der zwei Monate fiel es mir schwer, von den Kindern, der Gastfamilie und den neu gewonnenen Freunden Abschied zu nehmen. Thailand ist ein wunderschönes Land, und ich bin froh, mich für ein Praktikum entschieden zu haben, bei dem ich so viele Erfahrungen sammeln konnte.

Carina Enzinger

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

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