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„Unvergessliches Thailand“

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Sozialarbeit in Thailand von Lara Strobl aus Wien (Österreich)

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Mit der Begrüßung „Wai“ begann mein einmonatiges Abenteuer in Thailand beginnen. Trotz anfänglicher Bedenken und Ängste war ich stets der Zuversicht, dass ich mit Projects Abroad und Thailand eine richtige Wahl getroffen habe.

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Am Flughafen in Krabi angekommen, erwartete mich bereits das strahlende Gesicht von Nou, einer Projects Abroad - Mitarbeiterin, um mich im „Land des Lächelns“ willkommen zu heißen. Nach einer kurzen Einweisung in die zukünftigen Geschehnisse, konnte meine Reise zu meinem eigentlichen Ziel Phuket fortgesetzt werden. Nach einer dreistündigen Autofahrt war ich endlich in meinem neuen zu Hause der nächsten vier Wochen, in dem kleinen Fischerdorf „Klong MuDong“, angekommen. Den Koffer abgestellt, empfingen mich zunächst mein Gastvater sowie Mitarbeiter des Projects Abroad - Teams mit einem freundlichen „Sawadee“. Noch am selben Tag bekam ich die Schärfe und Würze der thailändischen Küche bei einem Kennen lernen mit den anderen Freiwilligen zu spüren. Viele von ihnen kamen wie ich aus Europa und waren sehr an den neuen religiösen und kulturellen Eindrücken, die ein Projekt in Asien mit sich brachte, interessiert. Alle waren sehr offen und gaben mir zugleich das Gefühl, sie mit all meinen Fragen überhäufen zu dürfen. Nach diesem Tag war ich mir sicher, Thailand würde für mich ein einzigartiges Erlebnis werden.

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Am nächsten Tag bekam ich eine Einführung in mein zukünftiges Leben in Phuket - die „Perle der Andamanensee“. Zusammen besuchten wir die Altstadt, Märkte, fuhren mit den „Motorbike- Taxis“ durch die Straßen Phukets und aßen zusammen „Phad Thai“ – ein beliebtes thailändisches Nudelgericht.

An meinem ersten Arbeitstag in „Baan Lung Pitak“ - einer Kindertagesstätte für 1 bis 6 - jährige Kinder aus armen Familienverhältnissen wurde ich zunächst in meine Aufgabenfelder eingewiesen. Kurz darauf begrüßte mich ein kleines Mädchen mit einem leisen „Hello“ und setzte sich auf meinen Schoß. Nach und nach wurden es immer mehr Begrüßungen dieser Art, bis alle 36 Kinder vollzählig waren. Mein Projekt konnte also beginnen!

Ein normaler Arbeitstag startete für mich um 8 Uhr und endete um 16:30 Uhr. Am Morgen waren wir Freiwilligen vor allem für die Bedürfnisse der Kinder zuständig. Einige von ihnen suchten bei uns Trost und andere wiederum einen Spielgefährten. Diese Zeit am Morgen mit den Kindern habe ich immer besonders genossen, da ich mir so eine ganz persönliche Beziehung zu ihnen aufbauen konnte.

Anschließend sangen wir zusammen die Nationalhymne und tanzten zu verschiedensten Liedern wie z.B. „The Happy Song“ oder „Old McDonald had a farm“, was uns zusätzlich zu ein wenig Morgensport verhalf. Nach der täglichen Morgenzeremonie war es Zeit für eine kreative Tätigkeit mit den Kindern. Wir bastelten mit ihnen Tiermasken, Herzen für den Muttertag oder malten zusammen Meeresbewohner, was mir besonders viel Freude gemacht hat - so kam auch meine kreative Ader zum Vorschein! Nach einer kleinen Pause gab jeweils einer der Freiwilligen eine kleine Unterrichtseinheit in Englisch. Wir lehrten von den Farben, Wochentagen, vier Jahreszeiten, Tieren bis hin zum Alphabet. Es war schön, den Fortschritt zu sehen, welcher nach mehrmaligen Übungen deutlich an ihrem vergrößerten Wortschatz zu erkennen war. Auch wenn es sprachliche Probleme zwischen den Kindern, Mitarbeiterinnen und mir gab, haben wir doch immer einen Weg gefunden, uns durch Mimik oder Gestik zu verständigen. Ich habe gelernt, dass schon ein kleines Lächeln die Dinge um einiges erleichtern kann.

Nach der Arbeit trafen die anderen Freiwilligen und ich uns des Öfteren, um entweder gemeinsam Besorgungen in der Stadt zu machen oder einen Strandausflug in der Nähe zu machen. So konnten wir uns gegenseitig über unseren Tag austauschen und die Umgebung besser kennen lernen.

Unsere Freizeit verbrachten wir überwiegend außerhalb von Phuket. So lernten wir das paradiesische Leben auf der Insel „Ko Pha Ngan“ kennen, verbrachten zwei Wochenenden in Ao Nang mit anderen Freiwilligen aus Krabi, wo wir das Nachtleben Thailands genossen und besuchten die traumhaften Inseln „Ko Phi Phi“ sowie „Bamboo Island“. Trotz oft sehr langer Wartezeiten auf Busse kamen wir jedes Mal mit einem weiteren tollen Erlebnis im Gepäck zurück nach Phuket.

Jedoch war dieser eine Monat schnell vorüber und so musste ich nach einem tränenreichen Abschied meine vielen neu gewonnen Freunde sowie liebevollen Gastvater und guten Koch Bang Sanan verlassen. Ich bin mir allerdings sicher, dass dies kein Abschied für immer war, da ich schon einen Plan für meine nächste Thailandreise erstellt habe. Für mich ein „unvergessliches Thailand“!

Lara Strobl

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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