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Eine einzigartige Lebensweise

Südafrika-Sport-Freiwilliger

Sport - Praktikum in Südafrika von Philipp Hahn

Es war Anfang Juni und das Projekt Südafrika stand vor der Tür. Voller Erwartungen stieg ich in den Flieger und flog runter nach Kapstadt. Es werden zwar nur 3 Wochen sein, in denen ich die südafrikanische Luft einatme, aber ich werde sie auf keinen Fall wieder vergessen. Ich wollte nach meinem Abitur raus aus Deutschland, die Welt sehen und etwas Neues erleben. Und dafür eignet sich die Zeit nach dem Abi sehr gut. Ich wollte ebenso anderen Menschen helfen, die es nicht so gut haben, vor allem Kindern. Deshalb habe ich mich für Südafrika entschieden – ein Land, in dem die Armut groß ist und man sie täglich spüren kann.

Südafrika-Sport-Kapstadt

Nach einem langen Flug kam ich endlich in Kapstadt an. Meine Gastfamilie empfing mich sehr herzlich und ich fühlte mich auf Anhieb geborgen. Ich wusste, diese 3 Wochen können nur gut werden! Ich wohnte mit 2 anderen Freiwilligen in einem kleinen Häuschen, dass sich hinten im Garten befand. Dort gab es alles was man zum Leben braucht: Bett, Essecke, Küche und Bad – alles sehr einfach, aber ich war ja hier, um zu helfen und nicht auf einem Wellnesswochenende.

Südafrika-Sport-Schule

Am nächsten Tag begann ich auch schon gleich mit meinem Sport-Projekt an einer Grundschule. Das Gute hierbei war, dass die Schule in der Umgebung lag und ich somit jeden Tag nur kurz hinlaufen musste. Sie war sehr einfach gebaut, die Klassenzimmer waren viereckige kleine Häuser, in denen jeweils eine Klasse untergebracht war. Als ich ankam, fielen mir sofort die kleinen lebensfrohen Kinder auf. Auch hier hatte ich das Gefühl, willkommen zu sein. Die Lehrer strahlten ebenso eine Lebensfreude aus wie die Kinder. Egal wo ich hinkam, es wurde immer gelächelt und sich gegenseitig weitergeholfen.

Südafrika-Sport-Klasse

In der Grundschule unterstützte ich die Kinder beim Rechnen, Lesen oder Schreiben. Während der Pausen spielten wir meistens Fußball. Da es gerade das Ende vom Schuljahr war und die Ferien vor der Tür standen, mussten die Kinder aus meiner Klasse jeden Tag Aufgaben erledigen, die dann benotet wurden. Vor allem beim Lesen merkte ich, wie sie Fortschritte machten und sich sehr darüber freuten, etwas geschafft zu haben. Ich war in einer Klasse untergebracht, die bunt gemischt war. Kinder zwischen 9 und 14 Jahren lernten täglich miteinander – alle mit einem schweren Hintergrund und nicht so guten Startbedingungen. Doch jeden Tag merkte ich ihnen an, dass sie was erreichen wollten.

Südafrika-Sport-Klassenzimmer

Nach der Schule hatte ich am Nachmittag immer Freizeit, die ich in Kapstadt sehr gut nutzen konnte. Ich fuhr an den Strand oder bestieg den berühmten Tafelberg – es waren unvergessliche Augenblicke!

Südafrika-Sport-Pause

Abends gab es selbst gekochtes Essen von meiner Gastmutter. Das war immer ein Highlight des Tages. Sehr lecker und jeden Tag etwas anderes. Gut gestärkt konnte ich mich dann mit den anderen Freiwilligen aufmachen, das Nachtleben Kapstadts zu erkunden. Dies ging am besten in der Innenstadt, in der Barstraße oder in ein paar lokalen Kneipen oder Clubs.

Südafrika-Sport-Ausflug

Es war eine Zeit, die sehr anders war als der normale Alltag in Deutschland. 3 Wochen, in denen ich wusste, ich habe Kindern geholfen, die es im Leben schwer haben werden. 3 Wochen, in denen ich neue Freunde gewonnen habe und in denen ich ein Teil des einfachen und fröhlichen Lebens in Kapstadt war!

Philipp Hahn

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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