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Der komplette Unterricht war auf meine Bedürfnisse abgestimmt

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Englisch - Sprachkurs auf den Fidschi - Inseln von Franziska Fröhmel

Während meines sozialen Projektes auf den Fidschi-Inseln habe ich zusätzlich noch einen 28-stündigen Englisch-Kurs durchgezogen. Also, um genau zu sein, waren es zuerst 14 Stunden. Da mir der Unterricht aber wirklich Spaß gemacht hat, und ich das Gefühl hatte, das erste Mal in meinem Leben richtig English zu lernen, konnte ich mir die zusätzlichen 14 Stunden auf keinen Fall entgehen lassen!

Außerdem hatte ich das große Glück, dass ich in dieser Zeit die einzige Schülerin von Mr. Prashneel Goundar war, und somit der komplette Unterricht auf meine Bedürfnisse abgestimmt war. Ich hatte sogar die Möglichkeit, die Themen selbst zu wählen. Seit der ersten Unterrichtsstunde hatte ich meine Freude an diesem Kurs. Nach jeder Englisch-Einheit habe ich mich schon auf die Nächste gefreut!

Es war ein komplett anderer Unterricht als den, den ich aus meiner Schulzeit kannte. Dabei muss ich dazu sagen, dass Englisch nie zu meinen Lieblingsfächern gehörte, um es mild auszudrücken. Auf den Fidschi-Inseln hatte ich keine Angst, Fehler zu machen, da Mr. P, wie er von allen genannt wurde, niemals verärgert oder genervt war – egal, wie oft er sich wiederholen musste oder wie seltsam meine Fragen waren.

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Er ist ein junger dynamischer, kreativer, humorvoller und zudem noch ein überaus geduldiger Lehrer. Er versteht es, seine Schüler „bei der Stange zu halten“ und sie mit seiner lockeren, aber dennoch professionellen Art zu motivieren. Er ließ niemals Langeweile aufkommen, weil er die Englischstunden sehr abwechslungsreich gestaltete, und wir nie nur mit dem Buch gearbeitet haben. Er gab mir die unterschiedlichsten Aufgaben, dabei fing er beim niedrigsten Niveau an und steigerte sich dann allmählich, sodass ich mich auch gefordert fühlte. Es waren hauptsächlich Übungen zu Vokabeln, Aussprache und Hörverständnis (dabei spielte er Songs und ich sollte dann die entsprechenden Vokabeln in seine Lückentexte einsetzen), aber er ging auch auf meine selbst gewählten Themen ein, wie zum Beispiel „Slang“ (Umgangssprache) oder „Connecting words“ (Verbindungswörter).

Meine tägliche Hausaufgabe bestand darin, Tagebuch zu führen. Das ist eine sehr effektive Methode, um innerhalb kürzester Zeit möglichst schnell English zu erlernen, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann! Andere Übungen waren zum Beispiel, Umfragen zu vorher festgelgegten Themen (bei dieser Übung befragte ich meine Gastfamilienmitglieder und präsentierte anschließend meine Ergebnisse), Vokabelübungen, Verständnisübungen à la TOEIC-Test und Präsentationen, wobei ich mir bei meiner zweiten Präsentation das Thema selbst auswählen durfte. Ich entschied mich für die „Australische Gebärdensprache“, da ich durch mein Projekt in einer Schule für behinderte Kinder auch mit Taubstummen zusammenarbeitete. Sorgfältig bereitete ich mich darauf vor, da Mr. P Punkte nach verschiedenen Kriterien vergab.

Spielerisch entwickelte sich so mein English immer weiter und ich wurde – ohne dass ich es selbst bewusst wahrnahm – immer selbstbewusster und konnte mich frei auf Englisch mit „Jederman“ unterhalten. Ich hatte begriffen, dass Englisch lernen auch Spaß machen kann! Für meine Zukunft habe ich mir daher schon vorgenommen, all die guten Ratschläge meines Lehrers zu befolgen, um so weiter am Ball zu bleiben. Ich kann jedem, der die Möglichkeit hat, in seinem Projektland einen Englischkurs zu besuchen, empfehlen dies auszuprobieren. Mir hat es sehr geholfen!

Franziska Fröhmel

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