Feedback
You seem interested in our projects! Care to tell us more?
Das mache ich gern! Nicht jetzt, danke.

You are from: United States, Go to our American website.

aide humanitaire
Ruf’ uns an:
+49 ­(0)30 2345 7223
info@projects-abroad.de

"Pura Vida"

costa-rica-naturschutz-streichen

Naturschutz und Unterrichten in Costa Rica von Lias Heppert

costa-rica-naturschutz-freiwillig

Mein Abenteuer in Costa Rica begann in Barra Honda, in einem der schönsten Nationalparks des Landes. Mit ungefähr 20 anderen Volunteers und dem fünf-köpfigen Projects Abroad - Team arbeitete ich hier zusammen. Der Tag begann für uns morgens früh um 7, nach einem gemeinsamen Frühstück ging es los an die Arbeit. Egal ob wir in Wasserfällen gruben, Schmetterlings- oder Fledermausarten untersuchten, Straßen ausbesserten, Wanderwege schufen, Schulen und Kirchen anmalten oder aber in den für Barra Honda so typischen Höhlen arbeiteten, es war jedes Mal ein einzigartiges Erlebnis.

Costa Rica-naturschutz-vulkan

Nachmittags hatten wir Zeit für uns, die wir entweder zum Karten spielen, Tagebuch schreiben, oder aber zu zahlreichen Gängen an den nahegelegenen Pool bzw. Wasserfall nutzten. Abends wartete das beste Projekt von allen auf uns: das sogenannte Bar Projekt. Die im Park gelegene Bar gehört einem Tico (Costa Ricaner), namens Manuel, der diese extra für uns öffnete. Nach getaner Arbeit dort auf lateinamerikanische Musik zu tanzen, gehörte zu den Höhepunkten des Tagesablaufs.

Costa Rica-unterrichten-schule

Die Wochenenden nutzten wir zum Reisen und um Land und Leute kennen zu lernen. So reisten wir in Nationalparks, besichtigten Vulkane, besuchten wunderschöne Strände und reisten ein Mal sogar bis nach Panama. Als meine Zeit in Barra Honda dem Ende zuging, hatte ich gemischte Gefühle, was Liberia anging. Einerseits freute ich mich auf das Unterrichten, andererseits dachte ich, kann es die Zeit in Barra Honda wohl kaum übertreffen. Ich hatte mich getäuscht!

Costa Rica-naturschutz-strand

In Liberia wartete eine Familie auf mich, die mich nicht besser hätte aufnehmen können! Nach zwei Wochen dort fühlte ich mich wie zu Hause. Die ganze Familie behandelte mich nicht wie einen willkommenen Gast, sondern wie ein vollwertiges Familienmitglied. Mit meiner Gastmutter hatte ich ein wirklich besonderes Verhältnis. Wir lachten und erzählten unheimlich viel zusammen und schauten gemeinsam die extrem kitschigen Telenovelas. Sie wurde für mich nach kurzer Zeit zu einer zweiten Mama und zu einer sehr guten Freundin. Meine beiden Gastbrüder machten alles für mich. Sie gingen abends mit mir weg, zeigten mir das Land und schleppten mich auf die riesigen Familienfeste mit, was mir ermöglichte, die ganze Familie kennen zu lernen. Nie zuvor habe ich so herzliche, offene, lustige und hilfsbereite Menschen kennen gelernt, die ohne Stress und Sorgen einfach nur ihr Leben genießen, ganz nach dem Landesmotto "Pura Vida". Auf jedem Fest wurde so viel gelacht, getanzt und gegessen, dass es einfach Spaß machen musste.

Neben der Familie nahm natürlich auch die Arbeit einen großen Teil meines Lebens in Liberia ein. Anfangs hatte ich, was das Unterrichten betraf, ein wenig Bedenken wegen meiner mangelnden Spanischkenntnisse, aber als ich zum ersten Mal die Klasse betrat und sofort von Kinderscharen umringt war, die aufgeregt drauflos plapperten, wusste ich, sie würden es mir leicht machen. Auch wenn ich sie am Anfang so gut wie nicht verstand, genoss ich wirklich jede Sekunde. In die leuchtenden Kinderaugen zu schauen, ist wohl der schönste Teil bei der Arbeit. Anfangs half mir die Lehrerin mit der ich zusammen arbeitete sehr viel. Sie war sehr nett und wir ergänzten uns gut beim Arbeiten. Nach ein paar Wochen, als sich mein Spanisch zunehmend verbesserte, konnte ich mich mit den Kindern richtig unterhalten und es machte mir unheimlich viel Spaß, ihnen Englisch beizubringen und an ihrem Leben sowie ihren ganzen kleinen Abenteuern teilzunehmen.

In der Freizeit trafen sich die Volunteers mittags im Café Liberia oder abends in der Bar "Palermo", wo wir den Tag bei einem Eistee oder Cocktail ausklingen ließen. Leider ging auch die Zeit in Liberia viel zu schnell zu Ende. Ich bin nun wieder in Deutschland und denke viel zurück an die Zeit in Costa Rica. Auch wenn ich versuche den Lifestyle "Pura Vida" hier fortzusetzen, ist es doch etwas ganz anderes als in Costa Rica. Nichtsdestotrotz bin ich sehr froh die Zeit gehabt zu haben und ich weiß, dass ich zurückkehren werde.

Lisa Heppert

Mehr zum Naturschutz auf Costa Rica

Mehr zum Naturschutz

Mehr zum Unterrichten in Costa Rica

Mehr zum Unterrichten

Mehr zu Costa Rica

Weitere Erfahrungsberichte

Ruf' uns an:
+49­ (0)30 2345 7223
Global Gap Auslandsjahr
Nach oben ▲