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Costa Rica- Laut, Chaotisch, Toll!

Unterrichten in Costa Rica von Marisela Schneck

Freiwillige und Familie Costa Rica

In meinem Studium fehlte mir der soziale Aspekt, daher habe ich mir überlegt, was ich in meinen Semesterferien machen könnte. Allerdings wollte ich die Reise nicht alleine tätigen, daher habe ich meinen Freund gefragt, was er davon halten würde, in einem anderen Land zu unterrichten. Da er auch gleich von der Idee begeistert war, haben wir uns nach Möglichkeiten umgeschaut und sind dabei auf Projects Abroad gestoßen. Zu Beginn wollten wir erst in den asiatischen Raum, doch wir haben uns dann für ein spanischsprachiges Land entschieden, da wir beide bereits Spanischkenntnisse haben.

Unterrichten in Costa Rica, Projects Abroad

In Costa Rica angekommen, wurden wir sofort herzlich von der Familie empfangen und mit „Arroz y Frijoles“ begrüßt. Mit der Familie haben wir uns super verstanden. Fast jeden Abend haben wir das Abendessen gemeinsam mit ihnen eingenommen und mindestens 2 Stunden über alle möglichen Themen gesprochen. So konnten wir unsere Spanischkenntnisse weiter vertiefen.

Am zweiten Tag gab es erstmal eine Einführung. Hier wurde uns der Weg zur Schule gezeigt, da diese im Stadtzentrum von Heredia war und unsere Gastfamilie 5 km außerhalb wohnte. Die Erfahrungen beim Busfahren waren folgende: Der Bus kommt nicht zu einer angegebenen Zeit, sondern ca. alle 20min, an der Bushaltestelle wird angestanden und es geht sehr viel organisierter zu als in Deutschland. Zudem bekommt man in Costa Rica kein Ticket fürs Busfahren.

Freizeit in costa Rica

Ich konnte den ersten Tag an der Schule gar nicht abwarten, da ich so gespannt war, was auf mich zukommen wird. Meine ersten Gedanken als ich die Schule betreten hatte, waren laut und chaotisch. Trotzdem hatte ich ein Lächeln auf meinem Gesicht, da ich mich so darauf gefreut hatte. Beim Englischlehrer, den ich die nächsten vier Wochen begleiten durfte, hat man die Dankbarkeit jeden Tag aufs Neue gespürt. Was mich natürlich motoviert hat, das Beste während des Projekts zu geben. Die Klassen, welche ich unterrichten durfte, waren aus der ersten, dritten und vierten Klasse. Leider hatte ich zu Beginn nicht so viel Glück und wurde bereits nach meinem ersten Tag an der Schule krank. Allerdings verlief der organisatorische Prozess von Project Abroad sehr gut, so dass ich auf der darauffolgenden Woche wieder starten konnte und der Lehrer hat mich dann bereits teilweise selbst den Unterricht leiten lassen.

Natur von Monteverde, Costa rica

In der letzten Woche ist der Unterricht immer wieder ausgefallen, da der Unabhängigkeitstag immer näher rückte und es jeden Tag verschiedene Aufführungen der Schüler gab. Doch es war sehr schön zu sehen wie sich die Ticos (so heißen die Einheimischen) auf diesen Tag vorbereiten und diese Woche und speziell diesen Tag mitzuerleben. Ein Highlight für uns war, dass wir sogar bei der Parade der verschiedenen Schulen in Heredia mitlaufen durften. Dadurch haben wir uns noch mehr mit der Schule identifiziert und hatten ein starkes Zugehörigkeitsgefühl.

Ausflug nach Tortuguero, Costa Rica

An den Wochenenden blieb uns genug Zeit das Land zu erkundigen. Wir hatten uns für 3 Wochen ein Auto gemietet und konnten wirklich einige wunderschöne Ecken entdecken. In Costa Rica hat man alles – Strand, Regenwald, Vulkan. Und die Fauna- Vielfalt ist unbeschreiblich. Krokodile, Wale, Faultier, Schildkröten, Kolibri, Tucan, Affen - das war nur ein Teil der Tiere, welche wir in freier Wildbahn sehen konnten. Auch Monteverde und Tortuguero sind nach unseren Erfahrungen eine Reise wert. Diese zwei Orte sollte man nicht missen, wenn man nach Costa Rica geht.

Unterrichten in Costa Rica war ein tolles Erlebnis und ich würde es jedem empfehlen. Die Menschen haben im Vergleich zu Deutschland viel weniger „Reichtum“, aber scheinen mir tausend Mal glücklicher und strahlen dieses Glück auch aus. Man lernt die Welt und das eigene Leben mit neuen Augen zu sehen. Ich kann definitiv sagen, dass es nicht meine letzte Reise nach Costa Rica war.

Marisela Schneck

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