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„Ich hatte die beste Zeit meines Lebens“

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Unterrichten in Ecuador von Emilia Teske

Schon sehr lange war es mein größter Traum, nach Südamerika zu reisen. Ich wollte Spanisch lernen, eine neue Kultur erleben und vor allem die Menschen dort kennen lernen. Ich informierte mich sehr ausführlich über alle südamerikanischen Länder, aber als ich auf Ecuador stieß, fesselte mich alles, was ich über die Galapagos Inseln las. Und schon hatte ich mich für drei Monate Freiwilligendienst bei Projects Abroad angemeldet.

Ein paar Wochen später ging es los und nach zwei anstrengenden Reisetagen kam ich endlich im Paradies an. Ich landete auf San Cristóbal in der kleinen Hafenstadt Puerto Baquerizo Moreno, wo ich auch gleich von einem Projects Abroad Mitarbeiter abgeholt und zu meiner Gastfamilie gebracht wurde. Ich war sehr aufgeregt, weil die Menschen dort meistens kein Englisch sprechen und sich mein Spanisch auf ein paar Wörter beschränkte. Schon auf der kurzen Taxifahrt sammelte ich viele neue Eindrücke, die ich nie vergessen werde.

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Am Haus meiner Gastfamilie angekommen, wurde ich sehr freundlich begrüßt und alle wollten sofort mit mir reden, was sich jedoch etwas schwierig gestaltete. Ich verstand weder ein Wort noch konnte ich etwas sagen. Die ganze Situation war ziemlich lustig, was es alles lockerer machte. Meine Gastschwester kam irgendwann auf die Idee, sich über „Google Translate“ mit ihrem Laptop zu unterhalten, was dann für die nächsten paar Tage eine sehr große Hilfe war und wobei ich erstaunlich viele neue Wörter lernte. Mit der Zeit gewöhnten wir uns alle daran, dass man nicht immer alles verstehen kann und kamen sehr gut damit klar.

Am nächsten Tag bekam ich eine Führung durch die sehr überschaubare Stadt von einem Projects Abroad Mitarbeiter und wurde den anderen Freiwilligen vorgestellt, die alle schon seit ein paar Wochen dort waren und sich bereits auskannten. Ich wurde sofort in die Gruppe aufgenommen, was den Einstieg sehr erleichterte. Schon nach kurzer Zeit hatte ich gute Freunde und kannte die Stadt in- und auswendig.

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Da ich Anfang Februar auf die Inseln kam, ging die Schule gerade zu Ende und die dreimonatigen Sommerferien begannen. Doch trotz der Ferien gab es eine Menge zu tun- wir fingen an, ein Sommer Camp zu organisieren. Dafür kamen alle Freiwilligen aus den unterschiedlichen Bereichen zusammen und planten ein sechswöchiges Sommer Camp für Kinder im Alter von 4 bis 14. Es gab vier verschiedene Kurse, auf die die Freiwilligen aufgeteilt wurden. „Care Volunteers“ waren für Kunst und Sport verantwortlich, „Teach Volunteers“ unterrichteten Englisch und die „Conservation Volunteers“ brachten den Kindern den Umweltschutz nahe. Es war ein interessantes Erlebnis, Schüler in so verschiedenen Altersgruppen zu unterrichten und zu sehen, wie jedes einzelne Kind die Dinge anders aufnimmt. Es gab wieder ein paar Schwierigkeiten mit der Verständigung, aber die Menschen dort sind es gewohnt, mit Leuten aus anderen Ländern umzugehen, denn die meisten reisen nach Ecuador ohne Spanisch zu sprechen. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass regelmäßig Freiwillige auf die Inseln kommen, um den Einheimischen etwas Englisch beizubringen.

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Jeden Vormittag unterrichteten wir drei bis vier Stunden und zum Mittagessen gingen alle nach Hause. Man hatte also genug Zeit, um anderen Aktivitäten nachzugehen, wie zum

Beispiel surfen zu lernen oder einen Tauchkurs zu machen. Die meisten sind einfach an den Strand gegangen und haben das klare Wasser, die warme Sonne und all die tollen und unbeschreiblichen Tiere genossen. Wenn du ins Meer gingst, musstest du keine 5 Minuten warten und schon tauchte eine Schildkröte neben dir auf. Manchmal wollte auch eine Seerobbe mit dir spielen und wenn man Glück hatte, ist ein Rochen auch noch dazu gekommen.

Der März war unglaublich heiß und man konnte nicht viel mehr machen, als sich die ganze Zeit im Pazifik abzukühlen. Über das Wochenende haben wir Freiwilligen die Touristenattraktionen besichtigt, wie beispielsweise das Schildkrötenreservat im Osten der Insel. Oder wir machten eine Schnorcheltour mit Haien an dem sehr bekannten und eindrucksvollen „Kicker Rock“, der sich im Westen der Insel befindet. An einem langen Wochenende fuhren viele von uns zu den zwei anderen, größeren Inseln Santa Cruz und Isabela. Beide sind einen Besuch wert und nur eine zwei bis vier stündige Bootsfahrt entfernt.

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Nachdem ich drei unvergesslich tolle Monate auf San Cristóbal verbracht hatte, wollte ich gar nicht mehr weiter reisen. Ich hatte die Sprache gelernt, habe viele Freundschaften geschlossen, habe Tierarten entdeckt, von denen ich nicht mal wusste, dass sie existieren, und habe gelernt, dass Haie nicht gefährlich sind. Die Insel hat mich in jeder Hinsicht beeindruckt und mich davon überzeugt, dass sie einer der schönsten Orte der Welt ist. Ich hatte die beste Zeit meines Lebens dort und würde jeder Zeit zurückkehren. Solche unvergesslichen Momente sind nicht zu ersetzen und ich habe jeden einzelnen Tag dort genossen!/p>

Emilia Teske

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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