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Ein Südsee-Traum wird wahr

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Unterrichten auf den Fidschi- Inseln von Melanie Fees

„Die Fidschi-Inseln? Wo ist denn das?“

Diese Frage habe ich in der Zeit vor meiner Abreise häufig beantworten müssen. Und ehrlich gesagt: Ich hatte es selbst nicht gewusst, bevor ich bei meinen Recherchen auf das Unterrichtsprojekt von Projects Abroad gestoßen war. Dreieinhalb Monate auf einer kleinen Inselgruppe mitten in der Südsee – da war die Entscheidung schnell getroffen. Das klang nach Freiwilligenarbeit im Paradies. Und ich wurde nicht enttäuscht.

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Fidschi ist absolut großartig! Mit seinem tropischen Klima, der (beinahe) immer scheinenden Sonne, den Stränden und Palmen, seinen rieseigen Regenwäldern und einer faszinierenden Unterwasserwelt hat dieses kleine Fleckchen Erde auf der anderen Seite des Globus zweifellos eine Menge zu bieten. Die Einheimischen selbst sind unglaublich herzliche und kontaktfreudige Menschen, die einem sofort das Gefühl vermitteln, bei ihnen willkommen zu sein. Egal ob am Arbeitsplatz, an der Bushaltestelle oder in einem Geschäft – stets bekommt man von ihnen ein Lächeln und ein freundliches „Bula“ – ein Hallo geschenkt.

fidschi-unterrichten-schule

Ich war bei einem netten, älteren Ehepaar untergebracht, das schon viele Freiwillige beherbergt hat. Die Gastmutter war eine großartige Köchin und brachte mich schnell auf den Geschmack der indischen Küche. Anfang wohnte ich als einzige Freiwillige in der Familie, im Laufe meines Aufenthalts kamen noch zwei weitere Mädchen hinzu, die ebenfalls mit Projects Abroad in Fidschi waren. Das war super, weil wir nach der Arbeit viel zusammen unternommen haben.

fidschi-kinder-in-der-klasse

Die Arbeit an meiner Schule hat mir Spaß gemacht. Vom ersten Tag an wurde ich von den Kindern und den Kollegen herzlich aufgenommen und habe mit allen dort eine tolle Zeit verbracht. Ich habe in der 5. Klasse – mit 46 Schülern - ausgeholfen. Diese Klassengröße ist auf den Fidschi Inseln nicht ungewöhnlich. Ich half vor allem der Klassenlehrerin im Unterricht und übernahm auch täglich einige Stunden selbst. Da der Stundenplan sehr flexibel war, unterrichtete ich so ziemlich alle Fächer: Mal Mathe, Englisch und Musik bis Gemeinschaftskunde und Gesundheit.

fidschi-sonnenuntergang

Die Kinder dort sind absolut niedlich – immer voller Energie und immer neugierig. Sie sind aber auch ziemlich laut und quirlig und manchmal war es ganz schön anstrengend, so eine große Klasse unter Kontrolle zu halten. Trotzdem habe ich „meine“ wilde Bande ganz fest ins Herz geschlossen. Jeden Morgen wurde ich mit Begeisterung begrüßt und jeden Nachmittag wurde ich gefragt, ob ich denn auch am nächsten Tag wieder käme.

Neben dem regulären Unterricht startete ich mit einer interessierten Gruppe meiner Schüler ein Zirkusprojekt, für das ich Materialien aus Deutschland mitgebracht hatte, und bei dem ich den Kindern verschiedene Zirkusdisziplinen beibrachte. Am Ende des Quartals gab es sogar eine kleine Vorführung. Der Abschied von meinen Kindern und den Kollegen ist mir am Ende deshalb sehr schwer gefallen.

Eine tolle Zeit hatte ich auch an den Wochenenden, an denen ich mit den anderen Freiwilligen viel unterwegs war. Oft sind wir auf eine der vielen traumhaften kleinen Inseln rund um Viti Levu gefahren, haben uns am Strand gesonnt oder auch mal einen Ausflug in die Hauptstadt Suva und in den Regenwald gemacht.

Meine Zeit in Fidschi war schön und einzigartig und es ist praktisch unmöglich, all diese vielen Eindrücke und Erfahrungen in einen so kurzen Bericht zusammenzufassen.

Ich kann jedem empfehlen: Macht einen Freiwilligendienst auf den Fidschi Inseln! Ihr werdet eine unvergessliche Zeit haben und ein ganz neues Lebensgefühl kennen lernen.

Melanie Fees

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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