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Shanghai!

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Wirtschaftspraktikum in China von Fabian Müller

China – das klingt für viele sehr exotisch. Ein Land irgendwo am anderen Ende der Welt. Dabei sind die Menschen dort uns in vielem ähnlicher, als die meisten denken. Besonders Shanghai, das in den letzten Jahren rasant gewachsen ist, und sich vom kleinen Fischerdorf zum wichtigsten Finanz- und Handelszentrum Chinas entwickelt hat, ist inzwischen sehr „verwestlicht“. So kann man dort die komplette Bandbreite, von traditioneller chinesischer Kultur, deren Bräuchen, Festen und Speisen, bis hin zum „Big City Life“ westlicher Großstädte erleben. Gerade dieser Kontrast, den man so in anderen Städten selten findet, hat mich sehr fasziniert.

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Das Unternehmen, bei dem ich mein 3-monatiges Praktikum gemacht habe, verwaltet zwei Schulen, die chinesische Schüler nach dem Vorbild britischer Eliteschulen ausbilden und auf eine Bewerbung an internationalen Universitäten wie Eton, Charterhouse, Harvard und MIT vorbereiten. Des Weiteren bietet das Unternehmen Sommerkurse an diesen Schulen sowie verschiedene Services an – von der Beratung der Schüler und deren Eltern bei der Wahl der richtigen Schule, über Hilfe bei der Bewerbung, bis hin zur weiteren Unterstützung der Schüler nach ihrer Aufnahme dort und Vermittlung zwischen Schülern, Eltern und Universitäten.

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Ich arbeitete zusammen mit zwei anderen Praktikanten und drei fest angestellten Mitarbeitern in der IT-Abteilung. Unsere Hauptaufgabe war die Administration der Webseiten des Unternehmens: die eigene Webseite, sowie jeweils eine Webseite der beiden Schulen, wozu Aufgaben wie die Programmierung eines Kontaktformulars, die Entwicklung eines Plugins zum Abspielen von Videos und eines sich automatisch aktualisierenden Speiseplans, sowie das Hochladen von Artikeln, Bildern und Videos und andere Programmier- und Designaufgaben gehörten.

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Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass ich die Möglichkeit hatte, an verschiedenen Projekten mitzuarbeiten, und so meine (auch für mein geplantes Wirtschaftsinformatik-Studium relevanten) Kenntnisse in unterschiedlichen Bereichen der Informatik anwenden, vertiefen und erweitern konnte. So lernte ich während meines Praktikums auch viel Neues dazu, wobei meine Kollegen mir immer bereitwillig weiterhalfen, wenn’s mal irgendwo klemmte. Die Unterstützung, die ich dort erfahren habe, sowie die Bereitschaft der Mitarbeiter, in die Praktikanten zu investieren und sich Zeit für sie zu nehmen, anstatt sie täglich „Deppenjobs“ machen zu lassen, wie ich es von vielen Praktikanten in deutschen Unternehmen gehört habe, haben mich gefreut. Genauso wie das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde: Ich hatte von Anfang an vollen Zugriff auf viele Systeme des Live-Servers – eine Verantwortung, die nicht jedes Unternehmen an seine Praktikanten übertragen würde.

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Auch nach der Arbeit und an den Wochenenden wurde es nie langweilig. Unter der Woche trafen wir uns häufig abends mit den anderen Freiwilligen in verschiedenen Restaurants. Vom chinesischen Hot-Pot-Dinner bis zum Pizzaessen beim Italiener war alles dabei. Besonders gut in Erinnerung ist mir eines unserer japanisches Teppanyaki Dinner geblieben, bei dem der Koch das Essen vor unseren Augen auf dem Tisch zubereitete. Dank der „Flatrate“ für Essen und Getränke konnten wir den ganzen Abend lang so viel Essen und Trinken, wie wir wollten, und es hat köstlich geschmeckt!

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Immer mal wieder wurden auch von Projects Abroad Treffen, die sogenannten „Socials“, an verschiedenen Orten organisiert, die immer eine gute Gelegenheit für die Neuankömmlinge waren, die anderen kennen zu lernen. Entweder trafen wir uns ebenfalls zum Abendessen in einem Restaurant oder gingen zum Eislaufen, Bowling oder Laser-Tag (Strategiespiel) in einer Spielhalle. Besonders Letzteres hat mir gut gefallen.

Die Wochenenden verbrachten wir nachmittags oft damit, die Stadt zu erkunden und ihre Sehenswürdigkeiten anzusehen. Abends ging’s dann zum Party machen in die zahlreichen Clubs und Bars Shanghais, was immer sehr viel Spaß gemacht hat. Ein so aktives Nachtleben wie in Shanghai habe ich noch in keiner anderen Stadt erlebt! Auch Karaoke-Bars sind in China sehr beliebt und unsere Karaoke-Abende waren immer ein lustiges Erlebnis.

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Neben Shanghai wollte ich natürlich auch ein bisschen vom Rest Chinas kennenlernen. So reiste ich über die Weihnachtszeit mit drei anderen Freiwilligen für ein paar Tage nach Peking, wo wir u.a. die Chinesische Mauer, die Verbotene Stadt und den Sommerpalast besichtigten und uns abends gelegentlich mit anderen Reisenden in der Bar unseres Hostels zum Essen, Trinken und Kartenspielen trafen. Neben Peking erkundeten wir an kurzen Tagestrips an den Wochenenden auch einige der Nachbarstädte Shanghais.

Von meinem Aufenthalt in Shanghai habe ich sowohl für mein geplantes Studium als auch für mich persönlich viel mitgenommen, viele tolle Leute kennengelernt und eine Menge Spaß gehabt. Eines steht fest: Diese großartige Zeit werde ich noch lange und gerne in Erinnerung behalten!

Fabian Müller

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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