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Journalismus auf Jamaika von Cornelia Niggli aus Grüsch (Schweiz)

Jamaika ist auf jeden Fall anders, anders als alle Länder, die ich zuvor bereist habe. Es war mein erster Aufenthalt in einem Entwicklungsland und ich würde es auf keine Fall missen wollen. Ich habe Jamaika als sehr eindrücklich, herzlich, direkt und wunderschön erlebt. Es war vom ersten bis zum letzten Tag ein riesiges Abenteuer.

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Angefangen hat alles am Flughafen in Kingston. Ich wurde zusammen mit meiner zukünftigen Mitbewohnerin von einem Mitarbeiter von Projects Abroad abgeholt und zu meiner Gastfamilie gefahren. Es fing schon damit an, dass ich auf der falschen Seite ins Auto einstieg, dann fuhr der Fahrer auch noch auf der falschen Straßenseite und überholte die andern Autos auf der falschen Seite. Ich kam überhaupt nicht mehr klar und war froh, als wir heil bei unserer Gastfamilie abgeliefert wurden – der liebe Linksverkehr, ich habe mich nie daran gewöhnt. Es passierte mir auch später noch oft, dass ich auf der Fahrerseite ins Taxi einsteigen wollte.

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Über meine Gastgroßeltern, sie waren 88 und 89 Jahre, deswegen nannte ich sie so, kann ich nur Gutes berichten. Die waren echt süß und lustig und immer für mich da, wenn irgendetwas war. Mein Gastvater witzelte, dass er am Ende meines Aufenthaltes, mit mir zurück in die Schweiz reisen werde und dann auf dem Hof meines Vaters arbeiten wolle. Meine Gastmutter sprach nach der zweiten Patois-Unterrichtsstunde fast nur noch Patois (die lokale Sprache auf Jamaika) mit mir und amüsierte sich großartig über meine verzweifelten Versuche, ihr auf Patois zu antworten.

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Während meinem dreimonatigen Aufenthalt machte ich ein Praktikum an der Universität. Ich arbeitete dort für einen Radio- und TV-Sender. Es war eine sehr interessante Erfahrung. Eigenitiative war hier sehr wichtig, und so fragte ich immer nach, ob ich zu den verschiedenen TV-Drehs mitkommen, oder über spannende Themen berichten könnte. Ich hatte einige großartige Erlebnisse. So war ich z.B. live in einer Radiosendung oder traf den jamaikanischen Reggae-Sänger Shaggy während der Vereidigung der neuen Premierministerin. Auch die Mitarbeiter waren alle sehr offen und unterhaltsam.

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Etwas, das man in Jamaika unbedingt erlebt haben muss, ist das Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln! Das Motto der jamaikanischen Taxifahrer: Einer geht noch! Irgendwie schaffen sie es, in einen Bus, der eigentlich für den Transport von 12 Personen gedacht war, bis zu 20 Personen zu verfrachten. Dabei lernte ich allerlei Menschen kennen und hatte die komischsten Unterhaltungen!

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An den Wochenenden blieb ich selten in Mandeville. Am Anfang meines Aufenthaltes reiste ich meistens mit meiner „Mit-Praktikantin“ herum und dann immer öfter mit der ganzen Freiwilligentruppe. Das hat echt Spass gemacht, ich lernte immer wieder neue Leute kennen und bekam viel von Jamaika zu sehen. Mein absoluter Lieblingsort auf Jamaika sind die YS-Falls (Wasserfälle). Da fühlte ich mich ein bisschen wie im Paradies!

Auf Jamaika habe ich gelernt, geduldiger zu werden und mich weniger stressen zu lassen. Wenn ich am Wochenende im Restaurant Essen bestellte, konnte ich danach noch in aller Ruhe Duschen und mich dann wieder ins Restaurant setzen; und wenn ich Glück hatte, kam dann das Essen innerhalb der nächsten halben Stunde.

Ich hatte in diesen drei Monaten sehr viele „Ups“ und einige „Downs“, aber die gehören wohl dazu, wenn man ein neues Land und eine neue Kultur kennenlernt. Vor allem aber lernte ich dabei sehr viel über mich selbst. Jamaika war ein großartiges Erlebnis!

Cornelia Niggli

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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