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Mein Leben in Kenia

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Medizin - Praktikum in Kenia von Valentin Kluge

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Kenia, Nakuru, 6.50 Uhr: Der Wecker klingelt. Der erste Gedanke ist „Shit, schon aufstehen.“ Doch dann fällt mir ein, dass ich in Kenia bin. Die Sonne scheint schon, es wird heute wieder angenehme 30 Grad warm, und mich erwartet ein schöner Tag mit neuen Eindrücken, viel Sonne und ein spannendes Nachmittagsprogramm.

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Als ich in Nairobi am Flughafen ankam, war ein Mitarbeiter von Projects Abroad da, um mich abzuholen und in einem Matatu, einem Minireisebus, nach Nakuru zu bringen. Der erste Eindruck war gigantisch, da wirklich alles anders und neu war. Auf der zweistündigen Busfahrt konnte ich mir schon etwas die Landschaft anschauen, die wirklich wunderschön ist. Als ich dann ankam, lernte ich gleich die anderen Freiwilligen kennen, die alle im Büro von Projects Abroad versammelt waren. Da ich an einem Mittwoch ankam, konnte ich gleich mein erstes „social“, ein wöchentliches Treffen der Freiwilligen miterleben, das immer mittwochs stattfand und echt cool war, da man mit allen anderen Freiwilligen was unternimmt und einfach Spaß hat. Darauf folgte noch eine Stadtführung und dann erreichte ich mein neues Zuhause. Von da an begann dann mein Leben in Kenia.

kenia-medizin-fussball

Ich arbeitete von montags bis freitas von 8 bis 13 Uhr in einem Krankenhaus, wobei das Arbeiten nicht ansatzweise so hart war wie in einem deutschen Krankenhaus. Da ich davor für drei Monate in einem deutschen Krankenhaus von 6 bis 15 Uhr gearbeitet hatte, war Kenia wirklich entspannt. Ich verbrachte viel Zeit im OP und habe sehr viele interessante Operationen gesehen. Sonst bestanden meine Tätigkeiten aus Vitalzeichen messen, Medikamente verteilen und diversen Botengängen. In der restlichen Zeit konnte ich alle Fragen stellen, die ich auf dem Herzen hatte, und mich mit den Menschen dort über alles Mögliche unterhalten. Außerdem nahm ich regelmäßig an sogenannten „medical outreaches“ teil. Dabei besuchten wir verschiedene Orte, Slums oder Schulen und halfen den Kindern aktiv vor Ort.

kenia-medizin-reisen

In meiner Freizeit begann ich, Fußball zu spielen und trat dafür einem Club namens „Comply FC“ bei, mit dem ich von da an trainierte. Das Training war hart, hat aber unglaublich Spaß gemacht. Anfangs war es schwer, da ich mich erstmal an die hohen Temperaturen gewöhnen musste. Wir trainierten nämlich jeden Tag von ca. 15 bis 17 Uhr bei jedem Wetter.

In der restlichen Zeit unternahm ich viel mit den anderen Freiwilligen. Wir fuhren auf Safaris, erkundeten die Umgebung, besuchten Rugbyspiele und machten jeden Trip mit. Mitte Februar fuhr ich sogar eine Woche lang nach Mumbasa an die Küste. Dieser Ort ist wie das Paradies: Weiße Sandstrände, Ferienhäuser für weniger als 20 Euro die Nacht direkt am Wasser, leckeren und frischen Fisch direkt aus dem Meer, viel Sonne, warmes Wasser und eine bunte Unterwasserwelt.

Die Zeit verging wie im Flug, und schon sollte ich bald wieder nach Hause in das kalte Deutschland fliegen. Ich bereue es keine Sekunde, diese zwei Monate in Kenia verbracht zu haben, denn sie öffneten mir die Augen. Ich sah eine komplett andere Realität mit all ihren Facetten und werde nie vergessen, wie „verdammt“ gut es uns geht. Ich kann Auslandsaufenthalte wie diese nur jedem ans Herz legen, denn man lernt so viele nette Leute kennen, schließt Freundschaften quer über den Erdball und erlebt eine wunderbare Zeit, die man nie wieder vergisst!

Valentin Kluge

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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