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Mit fruchtfressenden Fledermäusen Soft Skills erlernen

cultural activity mit Fisch und Cojol Sonnenaufgang am „Mirador“ fruchtfressende Fledermäuse im Blattnest Ich beim Trail herstellen Traps für das Butterflyproject

Naturschutz in Costa Rica von Duncan McGeough

Als ich zum Anfang der Trockenzeit im „Pura Vida“ Land Costa Rica ankam, hatte ich einige Erwartungen an das Nationalpark – Projekt in Barra Honda und an das Naturliebhaberland Costa Rica, die sich in den nächsten drei Monaten bestätigten sollten.

Bevor ich los flog, hörte ich viel über das Paradies der Karibik und das jeder Natur- und Tierliebhaber Costa Ricas Tier- und Pflanzenwelt, in den vielen unterschiedlichen Nationalparks, mit eigenen Augen gesehen haben muss. Deshalb wollte ich mich selbst davon überzeugen und hatte mich für das vielversprechende Projekt in Barra Honda angemeldet. Um Euch nicht länger auf die Folter zu spannen, ob meine Erwartungen nun erfüllt wurden oder nicht sage ich nur: “Aber Hallo, in vollem Maße“.

Das Land hat sehr viel zu bieten, von weißen Sandstränden bis hin zu urigen Regenwäldern. Barra Honda ist ein tropischer Trockenwald, der eine sehr interessante Vegetationsform darstellt und im älteren Waldbereich, in der Trockenzeit, zum Teil an europäischen Buchenwald erinnert.

Die längeren Tages- oder Nachtausflüge, die meist ein bis zwei mal die Woche stattfinden, sind anfangs körperlich anspruchsvoll, aber mit den super netten Mitarbeitern von Projects Abroad und internationalen Freiwilligen immer ein schönes Erlebnis. Die Mitarbeiter sind wirklich bemerkenswert, denn ich habe sie fast nur glücklich, fröhlich, positiv und vor allem hilfsbereit erlebt.

Das Gefühl, zum ersten Mal einen riesigen blauen „Morpho“ Schmetterling im Wald zu sehen und, beim Butterfly-Projekt zu fangen, ist echt einzigartig. Wenn man dann schweißtriefend den Hügel im Park runtergeht, konnte man eine Stärkung aus Reis und Bohnen gut gebrauchen.

Eines der tollsten Sachen an dem Projekt in Barra Honda ist, neben den interessanten Tiererlebnissen, der Kontakt mit den anderen Freiwilligen. Man lebt mit ihnen zusammen, arbeitet mit ihnen und meist reist man sogar mit ihnen zu einem der schönen Ziele Costa Ricas, wie z.B. Manuel Antonio Nationalpark an der pazifischen Küste, Monteverde Nationalpark im Nebelregenwald oder an einen der unzähligen weißen, mit Palmen bewachsenen Sandstrände.

Die Arbeit im Park ist generell abwechslungsreich. Vom „Bat project“, über Bäume wässern bis hin zur „general maintenance“ wie z.B. streichen. Was mir persönlich bei Projekten, wie z.B. dem Bird- oder Butterflyprojekt gefallen hat, ist, das es richtige Forschung ist, bei der man mithilft und die Mitarbeiter in Kontakt mit der Regierung stehen, um die Projekte zu besprechen.

Es gibt zwei Arbeitsschichten, eine morgens und eine nachmittags, wodurch man in der Mittagspause viel Zeit hat, um mit den anderen Freiwilligen zu reden, in die nächst gelegene Stadt Nicoya zu fahren, um Erledigungen zu machen oder einfach ein erfrischendes Eis zu essen oder eine erholsame Siesta einzulegen in den Hochbetten im Camp.

Der dreimonatige Aufenthalt in Barra Honda bzw. Costa Rica hat mir persönlich viel gebracht. Zum einen lernt man selbstständig zu denken und zu handeln, mit Problemsituationen klarzukommen und sie versuchen, bestmöglich zu lösen und sich in einer fremden Kultur zu etablieren. Man findet dort gute Freunde aus den verschiedensten Ländern und lernt sehr viel über verschiedene Länder und Sitten kennen. Außerdem hat man schon ein gewisses Maß an Arbeitserfahrung, wenn man später im Umwelt- oder Naturschutz arbeiten möchte.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ein Aufenthalt in Barra Honda viele positive Aspekte mit sich bringt, von sogenannten „soft skills“, der sozialen Kompetenz, bis hin zu Freundschaften die wohl möglich sogar fürs Leben sein können.

Duncan McGeough

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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