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Meine Zeit in Nepal

nepal-physiotherapie-gastfamilie

Physiotherapie – Praktikum in Nepal von Eva Reisenhofer aus Riegersburg in Österreich

nepal-physiotherapie-affentempel

Wenn ich in einem Jahr mit der Schule fertig bin, möchte ich etwas in Richtung Physio- oder Ergotherapie machen. Daher suchte ich einen Praktikumsplatz in diesem Bereich und entdeckte so die Webseite von Projects Abroad. Nach einigen Fragen an die Mitarbeiter der Organisation wählte ich ohne lange zu zögern Nepal als mein Projektland.

nepal-physiotherapie-rehazentrum

In Nepal angekommen, verging die etwas holprige und wegen des vielen Hupens recht laute Fahrt vom Flughafen zum Hotel sehr schnell, denn was draußen an den Fenstern des klapprigen Kleinbusses vorbeizog, übertraf all meine Erwartungen. Ich war fasziniert vom Verkehr und all den neuen Eindrücken. Während der ersten beiden Tage bekam ich eine Einführung von den Mitarbeitern von Projects Abroad und machte mit zwei anderen Freiwilligen bereits meinen ersten Ausflug zu einem Affentempel, wo wir zusammen mit einigen Mönchen Kerzen zur Beleuchtung anzündeten.

Als ich dann zu meinem Arbeitsplatz gebracht wurde, war mir von Anfang an klar, welches Glück ich hatte, in diesem Rehabilitationszentrum arbeiten zu können. Die Physiotherapeuten waren alle sehr freundlich und auch immer zu Späßen aufgelegt. So hatten wir in den Mittagspausen aber auch zwischendurch immer viel Abwechslung. Zu Beginn begleitete ich meine Kollegen bei der Arbeit und nach ein paar Tagen konnte ich bereits mit zwei Patienten die Übungen alleine machen.

nepal-physiotherapie-freiwillige

Auch mit der Familie hatte ich großes Glück! Sie wohnte direkt in Kathmandu, nicht weit von Thamel, dem Touristenviertel entfernt, und auch zum Rehabilitationszentrum brauchte ich mit einem Tuk Tuk nicht sehr lange. Der Gastvater leitete ein Reiseunternehmen und seine Frau unterstützte ihn dabei. Sie hatten zwei Kinder, die ich sofort ins Herz schloss, und mit denen ich so manchen Nachmittag mit Kartentricks, Schach oder mit Kindersendungen in nepalesischer oder indischer Sprache verbrachte. Die Kinder konnten fließend Englisch und sie brachten mir einige Wörter und Sätze auf Nepalesisch bei, die ich dann beim Arbeiten verwenden konnte.

Ich gewöhnte mich schnell an die tägliche Portion Reis, war aber trotzdem dankbar, dass ich zum Frühstück Toast oder Müsli bekam. Abends half ich meiner Gastmutter oft beim Gemüseschneiden und lernte so Einiges über die nepalesische Art des Kochens. Währenddessen unterhielten wir uns über die kulturellen Unterschiede zwischen Nepal und Österreich. Eines der schönsten Erlebnisse mit der Familie war, als sie mich zu einem Festival mitnahmen, das nur einmal im Jahr stattfindet. An einem anderen Tag durfte ich mit meiner Gastmutter und ihrer Familie am Fest der Frauen teilnehmen.

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Am Wochenende besuchte ich noch einige andere öffentliche Feierlichkeiten wie die Newari-Feste in Bhaktapur und Panauti. Außerdem nahm ich an einem von Projects Abroad organisierten Ausflug nach Nagarkot teil, wo wir den Sonnenuntergang und Aufgang über dem Himalaja bestaunen konnten. Leider war es etwas wolkig. Dafür wurde ich nur zwei Wochen später mit einem herrlichen Blick auf die wolkenlose Annapurnakette entschädigt. Mit Aisha, einer anderen Freiwilligen, fuhr ich mit einem Ruderboot auf den Phewa See. Danach mieteten wir Fahrräder, um die umliegenden Sehenswürdigkeiten leichter zu erreichen. Ich werde bestimmt wieder nach Nepal reisen, denn meine Zeit dor war wirklich unvergesslich!

Eva Reisenhofer

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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