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Sozialarbeit auf den Fidschi - Inseln von Anina Schweighauser aus Filisur (Schweiz)

Endlich auf den Fidschi - Inseln angekommen, empfing mich meine Gastfamilie mit offenen Armen. Ich fühlte mich vom ersten Tag an wohl in ihrem Haus. Meine Gasteltern waren wunderbare Köche und sie kümmerten sich um mich wie um eine eigene Tochter. Außerdem hatte ich vier Gastbrüder, mit denen ich viel unternahm, so war immer etwas los im Haus. Ich bekam sogar die Chance, auf eine indische Hochzeit zu gehen. Meine Gastmutter gab mir einen wunderschönen Sari und alle halfen mir, ihn anzuziehen. Alleine hätte ich das nie geschafft, denn sich in sechs Meter Stoff einzuwickeln, ist gar nicht so einfach! Die Hochzeit war ein farbenfrohes Fest, das 3 Tage dauerte, mit viel Musik, Essen und Cava (traditionelles Getränk).

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Unter der Woche arbeitete ich als Assistenzlehrerin an einer Schule für Kinder mit Behinderungen, Verhaltensproblemen oder Lernschwierigkeiten. Die Kinder hatten keine Berührungsängste und umarmten und begrüßten mich jeden Tag mit „Good morning teacher!“ Vom ersten Tag an schloss ich die Kinder ins Herz. Die Lehrer waren manchmal ein bisschen unorganisiert, was das Ganze noch aufregender machte. Es kam auch ein paar Mal vor, dass ein Lehrer nicht erschien und ich selbst eine Klasse übernahm. Darum war es immer gut, wenn ich etwas vorbereitet hatte. Ansonsten musste einfach improvisiert werden. Auch wenn es nur einfache Spiele oder Übungen waren, die Kinder hatten immer einen riesen Spaß und gaben vor allem im Sportunterricht vollen Einsatz.

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In meinen 2 Monaten habe ich in jede Klasse reingeschaut, von klein bis groß. Die Kinder waren sehr unterschiedlich und so lernte ich, immer ruhig und geduldig zu bleiben und auf jedes einzelne Kind einzugehen. Mein Aufenthalt an dieser Schule war definitiv eine sehr lehr- und ereignisreiche Zeit, die ich nicht missen möchte!

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An den Wochenenden verabredeten sich meistens alle Freiwilligen für einen Inselausflug. Dort konnten wir dann die Sonne genießen und eine tolle Zeit zusammen verbringen. Beim Kanufahren, Schnorcheln oder Volleyball hatten wir zusammen immer einen riesen Spaß. Da es auf den Fidschi - Inseln mehr als genug zu unternehmen gab, konnte ich leider nur wenige von den Hunderten von Inseln besuchen.

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Durch all die Wochenendausflüge und die gemeinsamen Treffen wurden die Beziehungen unter den Freiwilligen immer besser und wir entwickelten uns zu einer tollen Gruppe. Jedoch knüpfte ich nicht nur Kontakte mit den anderen Freiwilligen, sondern auch mit den Einheimischen. Durch die Gastfreundlichkeit und die fröhliche Art der Fidschianer wurde ich einfach mitgerissen und bekam ein ganz anderes Lebensgefühl. Auch, dass alles nach „Fiji Time“ ging, machte das Leben viel entspannter. Obwohl die Leute nicht viel besaßen, behielten sie immer ihr Lächeln und taten alles dafür, dass ich mich bei ihnen wohlfühlte. Ein Mädchen sagte mir einmal: „Although people go through hard times, they always smile“. Auf diese Art und Weise lernte auch ich, schon die kleinen Dinge zu schätzen, wie zum Beispiel eine warme Dusche.

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Einige Abende saß ich mit der Gastfamilie und deren Freunden zusammen und wir sprachen über Gott und die Welt. Das Internet oder der Fernseher gerieten dann schnell in Vergessenheit und so wurde der Kontakt zur Familie immer enger. Als der Abflug vor der Tür stand, weinte ich sogar, denn die Zeit mit meiner Gastfamilie und allen Freiwilligen war einfach unbeschreiblich schön.

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Alles in allem war es die beste Entscheidung, die ich je treffen konnte, und ich bereue es ganz und gar nicht, diesen Schritt gemacht zu haben. Es war eine großartige Erfahrung und ich habe sehr viel über fremde Kulturen und Lebensweisheiten gelernt, was definitiv eine Bereicherung für mein Leben ist.

Also: Nehmt allen Mut zusammen und wagt den Schritt in die große weite Welt hinaus!

Anina Schweighauser

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