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"Freundschaften, tolle Kids und traumhafte Strände"

Hier bin ich zu sehen

Sozialarbeit auf den Fidschi - Inseln von Melanie Lanz

Nachdem ich letzten Sommer die Chance hatte in einer Berufsschule mitzuarbeiten und zu unterrichten, wollte ich mich dieses Jahr erneut sozial engagieren. Als ich auf Projects Abroad gestoßen bin und die Auswahl der Länder entdeckte, war ich hin und weg. Sozialarbeit auf den Fidschi-Inseln - NEU!! stieß mir sofort ins Auge, und ich wusste, wo ich meinen Sommer verbringen würde!

Kinder im Schatten

Mitte Juli startete der Flieger in Richtung Nadi! Meine Gefühle schwankten von: Werde ich wieder gesund und munter nach einem Monat landen, über: Was wird mich wohl erwarten, bis hin zu: Juchhu - bald bin ich auf der anderen Seite der Welt!

Wunderschöner Palmenstrand

Etwa nach 30 Stunden erreichte ich den Flughafen in Nadi und wurde herzlich von einem Mitarbeiter von Projects Abroad empfangen! Er brachte mich zu meiner Gastfamilie, die mich auch herzlich empfing, und bei denen ich mich während meines Aufenthaltes sehr wohl gefühlt habe. Anna, meine Gastmutter, verwitwet und Mutter von Junior (23) und Tina (26), hatte einen Catering-Service. Sie und ihre Haushaltshilfe Emily ließen jeden Tag die Töpfe klappern. Sie sorgten für Frühstück, Lunch und jeden Abend servierten sie uns Freiwilligen, die meiste Zeit waren wir zu dritt, und ihren Kinder ein fidschianisches Menü. Es wurde viel erzählt, gelacht und wir wurden auch bei verschiedenen Familienfeiern integriert.

Ich habe auf den Fidschi-Inseln in einem Kindergarten mit geholfen. Meine Aufgaben lagen darin, mit den Kindern zu spielen und die Erzieherin mit 41 Kindern zu unterstützen. Schon am ersten Tag hatte ich sehr viel Spaß und freute mich auf den nächsten, und die folgenden Tage. Meistens starteten wir den Tag mit den Mal- oder Bastelsachen, die ich selbst mitgebracht hatte. Im Kindergarten selbst war Spielzeug leider Mangelware und wenn vorhanden, meist kaputt oder unvollständig. Pünktlich um 10 war dann Lunch- Time.

Wir bildeten eine Schlange und marschierten zum Hände waschen. Danach versammelten wir uns im Kreis auf dem Boden und nach dem Gebet durfte jeder sein Mitgebrachtes essen. Die Wiese, welche die Schule, den Kindergarten und die Kirche verband, nutzten wir zum austoben. Der Kindergartentag endete abwechselnd mit vorlesen, singen oder Lern- und Fingerspielen. Auch Ausflüge waren angesagt. Ob es der Spielplatz, der Markt oder die Farm im Nachbarort war, es war immer abenteuerlich! Selbst nach einem Monat war jeder Tag ein besonderer Tag. Ich war immer wieder verblüfft wie all die Kinder, die im Grunde nicht viel haben und es auch nicht kennen etwas zu besitzen, soviel Kraft und Freude ausstrahlen können. Es begann schon jeden Morgen damit wie ich herzlichst empfangen wurde. Teilweise stürmten mir einige der Kinder schon entgegen um mich zu umarmen! Es waren schöne Momente und es hat Spaß gemacht, selbst in meinem Urlaub zu „arbeiten“!

Der typische Treffpunkt unter den Freiwilligen war meist das Internet- Cafe. Wir trafen uns aber auch bei „Bullicino“, wo wir uns meist noch mit einem frischen Saft, Cafe oder Sandwich stärkten! Diejenigen die wollten, zogen danach los um die Insel zu erkunden.... Strand, botanischer Garten, Hot Springs, Sky Dive, Strandbar, oder Firedancing am Abend. Das Wochenende nutzten wir für Ausflüge nach Suva, Inseltouren, etc.. Es war auf jeden Fall abwechslungsreich, und durch günstige Taxis oder Minivans, auch kein Probleme herumzukommen. Das Tolle war, dass wir viele Freiwillige waren. Dadurch bestanden stets mehrere Möglichkeiten etwas zu unternehmen.

Alles in einem war es ein verdammt schöner Sommer! Ich konnte viele Erfahrungen sammeln, hatte das Glück für diese Zeit mit den coolsten Kinder die Zeit zu verbringen und habe weltweite Freundschaften geschlossen. Ich habe die traumhaftesten Strände gesehen, die fidschianisch-indische Kultur kennengelernt und so vieles mehr. Ich habe die andere Seite der Welt gesehen und erlebt, und bin nach einem Monat gesund und rund wieder in Deutschland angekommen!

Melanie Lanz

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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