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ONE LOVE – Jamaica!

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Sozialarbeit in Jamaika von Johanna Schröder

Nur noch 10-9-8-7-6-5-4-3-2-1-0… Stunden und ich war endlich im Land meiner Träume! Schon aus der Luft konnte ich die Schönheit Jamaikas bewundern. Weil ich zum ersten Mal so weit weg von zu Hause war, konnte ich meine Aufregung kaum verbergen. Zu meinem Glück stand ein Mitarbeiter von Projects Abroad gleich am Flughafen in Montego Bay bereit, um mich abzuholen. Voller Vorfreude, aber natürlich auch total übermüdet, brachte er mich zu meiner Gastfamilie, wo ich nun einfach nur in mein gemütliches Bett fiel und einschlief.

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Am nächsten Morgen wachte ich ziemlich früh auf (auf Jamaika bin ich zu einer richtigen Frühaufsteherin geworden). Ich wollte nun unbedingt Mandeville und die Kinder im Kinderheim kennen lernen. Patrina, meine Betreuerin von Projects Abroad in Jamaika, holte mich pünktlich ab, und wir erkundeten die Gegend. Am liebsten wäre ich sofort bei den Kindern geblieben, die mich so herzlich empfingen.

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Während meiner Arbeit im Kinderheim lernte ich viel über Kinder, deren Erziehung und über mich selbst. Von Natur aus bin ich ein eher schüchterner Mensch, sodass es mir zunächst ein bisschen schwer fiel, das Abenteuer Jamaika anzutreten. Die Kinder gaben mir jedoch gar nicht erst die Chance, schüchtern zu sein! Sie waren so herzlich und liebebedürftig, dass ich mich sofort wohl fühlte. Ich vermisse schon jetzt alle Kinder. Ich hätte niemals gedacht, dass man innerhalb eines Monats eine so große Bindung zu ihnen aufbauen kann! Daher war es sehr schwer, an meinem letzten Tag Abschied von ihnen zu nehmen (besonders von meinem kleinen Liebling George). Ich muss zugeben, dass der Abschied nicht ohne Tränen verlief.

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Jeden Freitag nach der Arbeit trafen wir uns, um Jamaika auf eigene Faust zu erkunden. Fast alle Freiwilligen verbrachten die Wochenenden zusammen. Es wurde viel gelacht und natürlich hauptsächlich am Strand gelegen, damit wir auch schön gebräunt die Heimreise antreten konnten. An meinen vier Wochenenden habe ich viel erlebt. Ich habe Dinge getan, die ich mir niemals zugetraut hätte, wie z.B. die Dunns River Falls sowie die Reach Falls zu erklimmen. Ich bin nicht der geborene Kletterer, aber durch die vielen netten anderen Freiwilligen aus allen möglichen Nationen, die mir halfen, schaffte ich es doch!

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Die Strände, besonders die in Negril, waren einfach nur traumhaft. Dadurch, dass meine Eltern auf Jamaika geheiratet haben, hatte ich schon Fotos von Jamaika gesehen, die ich nicht mit der Realität vergleichen möchte. Es ist alles noch viel schöner als auf den Fotos! Die Wochenenden waren der perfekte Ausgleich zur Arbeit: einfach mal relaxen, schwimmen, schnorcheln und die Seele baumeln lassen.

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Um unter der Woche Kontakt zu anderen Freiwilligen auch aus anderen Projekten zu halten, organisierte Projects Abroad verschiedene Events. So besuchten wir die Studios, in denen Bob Marley und Shaggy gesungen haben oder wir ließen unserer Kreativität beim Bemalen einer Grundschule freien Lauf. Jeden Tag verabredete ich mich mit Freiwilligen zum Mittagessen in Mandeville. Die Stadt bot dafür viele verschiedene Möglichkeiten, denn von typischen jamaikanischen Gerichten bis zum Kentucky Fried Chicken war alles dabei.

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Ich möchte keine Minute meines Aufenthalts in Jamaika missen. Es war eine wunderbare Erfahrung, besonders auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Ich habe gelernt, mich selbstbewusster fremden Menschen gegenüber zu verhalten, habe meine Schüchternheit abgelegt und meine Englischkenntnisse verbessert. Dieses Jahr beginne ich mit meinem Studium im Bereich Sozialarbeit, sodass meine gesammelten Erfahrungen mir auf jeden Fall weiter helfen werden.

Ich hoffe, dass ich eines Tages, wenn ich mein eigenes Geld verdiene, nochmals nach Jamaika reisen kann, denn es war einfach eine der besten Zeiten meines Lebens! Es gibt noch so viel zu entdecken! Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich nur eines ändern, und das wäre auf jeden Fall die Dauer meines Aufenthalts mit Projects Abroad auf Jamaika zu verlängern, weil die Zeit dort einfach viel zu schnell vergeht!

Johanna Schröder

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