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„Die Kinder aus dem Waisenhaus geben einem sehr viel Kraft, Mut und Stärke“

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Sozialarbeit auf Jamaika von Svenja Winter

Zwei Monate habe ich auf Jamaica gelebt, gearbeitet und bin an den Wochenenden mit anderen Freiwilligen umhergereist. Ich habe Jamaika so intensiv kennengelernt, wie man es als Tourist niemals könnte: unbeschreiblich schöne und atemberaubende Orte und Plätze, ungewohntes, aber doch sehr leckeres Essen. Hilfsbereite, offene und liebenswerte Menschen. - Und vor allen Dingen die Kinder aus dem Waisenhaus, die einem sehr viel Kraft, Mut und Stärke geben. Einen gleichzeitig zu Tränen rühren und die ganze Situation der Kinder, die mich wütend und traurig machten und immer noch macht.

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Schon beim ersten Treffen mit den Kindern und Babys habe ich mein Herz verschenkt. Zuhause hatte ich mir immer wieder Gedanken gemacht, wie ich den Kindern gegenüber treten könnte. Als es dann soweit war, konnte ich gar nicht lange nachdenken, da schon die ersten Kinder und Babys auf mich zugelaufen und gekrabbelt kamen. Ich war so überwältigt und verwundert, da diese kleinen Kinder so herzlich, offen und liebenswert waren, obwohl ihnen in ihren so unglaublich kurzen Leben schon so viel Leid zugefügt wurde. In den zwei Monaten bin ich jedes Mal überglücklich zur Arbeit gegangen, auch wenn ich sagen muss, dass die ersten zwei Wochen psychisch ziemlich hart waren.

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Die Babys waren so süß und waren so leicht zufrieden zu stellen. Jedes der Kinder genoss es unglaublich, wenn man einfach mit ihm kuschelte, es drückte, ihm ein Buch vorlas oder Spiele mit ihm spielte. Am Nachmittag oder am Abend und ganz besonders am Freitag fiel es mir immer besonders schwer, mich von den Babys zu verabschieden. Zur Arbeit im Waisenhaus gehörten natürlich auch alltägliche Dinge wie Fegen, Wischen, Wäsche aufhängen und zusammenlegen. Wer als zukünftige/r Freiwillige/r also überlegt, in einem Waisenhaus zu arbeiten, sollte sich bewusst sein, dass er/si e eine volle Arbeitskraft ist und die Aufgaben einer Auntie übernimmt: Babys baden, eincremen, anziehen, Windeln wechseln und Füttern.

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Diese zwei Monate auf Jamaica waren die beste und lehrreichste Zeit meines bisherigen Lebens. Ganz ohne Familie, dafür aber mit wundervollen anderen Freiwilligen, mit denen man Freud und Leid teilen kann und auch sollte; Einheimische, die die Hilfe der Freiwilligen sehr zu schätzen wissen und in meinem Fall wie eine zweite Familie waren; eine unglaubliche und auch unbeschreibliche Zeit! Man muss es einfach selbst erlebt haben. ... Irgendwann werde ich wieder nach Jamaica reisen und „meine Kinder“ besuchen.

Svenja Winter

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