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„Una experiencia buena y grande”

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Sozialarbeit in Peru von Alexandra Schall

Als ich in Cusco ankam, wurde ich von einem der Betreuer am Flughafen abgeholt und nach Calca zu meiner Gastfamilie gebracht. Die Fahrt dorthin war unglaublich schön und auch sehr beeindruckend. Die Landschaft der Anden faszinierte mich auf Anhieb und zog mich sofort in ihren Bann.

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In meiner Gastfamilie wurde ich sehr herzlich empfangen. Paki, meine Gastmutter, bereitete zur Begrüßung ein sehr köstliches peruanisches Mittagessen zu, bei dem ich die restliche Familie kennenlernen durfte. Danach musste ich mich erstmal von der langen Reise erholen und schlief fast den ganzen Nachmittag. Am nächsten Tag wurde ich den Großeltern der Familie vorgestellt. Zu diesem Anlass gab es gegrilltes Meerschweinchen (Cuy), das in Peru verhältnismäßig teuer ist und nur zu besonderen Gegebenheiten gekocht wird. Aber so sehr ich mich auch bemühte, konnte ich es nicht essen, zumal ich Vegetarierin bin.

Meine Tätigkeit in Peru war die Betreuung und Pflege von behinderten Kindern in einer Sonderschule in Cusco. Zusammen mit Isabel, einer anderen Freiwilligen, half ich bei der Gestaltung und Durchführung des Unterrichts. Wir malten, spielten und bastelten mit den Kindern und hatten dabei sehr viel Spaß und Freude. Durch die hohe Kompetenz der einheimischen Lehrer konnte ich im Umgang mit behinderten Kindern viele wertvolle Erfahrungen sammeln und mich diesbezüglich weiterentwickeln.

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Meine freie Zeit verbrachte ich sowohl mit meiner Gastfamilie als auch mit anderen Freiwilligen. Meine Gasteltern hatten immer ein offenes Ohr für mich, beantworteten meine Fragen und halfen mir dabei, die fremde Kultur verstehen zu lernen sowie meine Sprachkenntnisse voranzutreiben und zu verbessern. Zusammen mit Isabel erkundete ich die Umgebung Cuscos mit ihren alten Inkaruinen, besuchte Märkte oder verbrachte einen netten Abend in einem der vielen Lokale in der alten Hauptstadt der Inkas. Das Highlight meiner Unternehmungen war natürlich der Besuch von „Machu Picchu“. Zusammen mit Isabel machte ich mich bei Sonnenaufgang von Aguas Calientes zu Fuß auf den Weg. Unsere Wanderung dauerte etwa zwei Stunden und es war unglaublich schön, nach dieser Anstrengung dort oben zu stehen und den Anblick dieser nahezu vollkommen erhaltenen alten Inkastadt zu genießen!

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Nach meiner dreimonatigen Tätigkeit mit den Kindern begann meine Reisezeit. Zusammen mit meinem Freund aus Deutschland durchquerte ich die Küstenregion des Landes mit ihrer schönen und beeindruckenden Wüstenlandschaft.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich durch meinen Aufenthalt in Peru in vielerlei Hinsicht, insbesondere im persönlichen Bereich, enorm weiterentwickelt habe. Durch die Erfahrungen und täglichen Herausforderungen in einem fremden Land habe ich an Selbstbewusstsein gewonnen. Ich bereue keine einzige Minute meiner wunderbaren Zeit in Peru und muss immer wieder sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Und für mich steht schon jetzt fest: Dies war nicht mein letztes Projekt im Ausland!

Alexandra Schall

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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