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"Peru, Peru"

Kinder in Peru

Sozialarbeit und Medizin - Praktikum in Peru von Tilly Göpfert

Im Krankenhaus

"Im Sommer 2006 nahm ich eine Auszeit von meinem Beruf als Krankenschwester und machte mich über das Internet schlau, welche Organisation für mich die geeigneteste sein könnte. Bei Projects Abroad fühlte ich mich von Anfang an gut aufgehoben und beschloß, meinen Aufenthalt in Peru mit dieser Organisation zu machen. Die Zeit von der Anmeldung bis zum Beginn meiner Reise verging wie im Flug und schon war der Tag gekommen und ich saß im Flieger in Richtung Peru. Peru habe ich mir ausgesucht, weil ich schon viel über die Kultur des Landes gehört habe und Hunger nach mehr verspürte. Außerdem dachte ich, ein bißchen Spanisch lernen kann auch nicht schaden.

Pause im Park

Nach mehreren Zwischenstopps stand ich am Flughafen in Cusco, wo mich Frank vom Projects Abroad-Büro schon herzlich begrüßte. Er brachte mich zu meiner Gastfamilie nach Calca. Dort angekommen, nahm ich erst mal eine Dusche und schlief fast 18 Stunden durch, was mir am nächsten Morgen ganz schön peinlich war. Meine Gastmutter Caro sagte aber, dass das ganz normal sei, wegen dem großen Höhenunterschied (2900m über NN).Meine Familie war sehr nett und aufgeschlossen. Anfangs verständigten wir uns über Hände und Füße, mein Wörterbuch wurde mein Bester Freund - aber bald schon konnte ich richtige Konversationen führen!

Ich teilte meinen Einsatz in Sozialarbeit und Medizin - Praktikum im Krankenhaus. Gleich am ersten Montag morgen brachte mich Jessica (eine weitere Mitarbeiterin vom lokalen Büro) zum Kindergarten, wo meine Arbeit begann. Die Kinder und ich wurden schnell warm miteinander. Sie stritten sich immer, ob ich weiße oder gelbe Haare habe, weil es das Wort blond eigentlich nicht gibt. Meine Arbeit im Kindergarten bestand darin, die Kinder bei ihren Aufgaben zu betreuen, mit ihnen zu basteln, zu spielen und manchmal auch zu singen(Gott sei Dank hat mich keiner weiter gehört)! Bei meinen Aktivitäten mit den Kindern konnte ich mich frei entfalten, auch die Betreuerinnen kamen mir sehr entgegen und waren sehr herzlich.

Nach 1,5 Monaten wechselte ich in ein Krankenhaus. Es war ein private Klinik, die von einem amerikanischem Ehepaar gegründet wurde und hauptsächlich sehr arme Menschen behandelte. Einmal im Monat kam ein Ärzteteam aus den USA und operierte bedürftige Menschen, darunter viele Kinder mit Mund-Kiefer-Gaumenspalte oder deformierten Füßen. Meist half ich bei der Organisation und Durchführung der täglichen Sprechstunde, die ein peruanischer Arzt abhielt. Die Krankenschwestern schlossen mich gleich in ihr Herz und die Zusammenarbeit klappte hervorragend. Wir konnten viel voneinander lernen, besonders ich was Improvisation angeht.

Das Projects Abroad - Büro in Urubamba veranstaltete regelmäßig "Social`s", bei denen wir uns mit anderen Freiwilligen aus der Umgebung trafen und uns austauschen konnten. Wir lernten in Workshops Salsa tanzen, unternahmen Wanderungen mit anschließendem Barbecue, oder machten die Gegend mit wilden Schnitzeljagden unsicher. Am Wochenende trafen wir uns meist in Cusco, weil es die nächste größere Stadt war und bei uns auf dem Land um 18.00 Uhr die Bordsteine hochgeklappt wurden. Wir schliefen in Mehrbett-Zimmern in billigen Hostels und tanzten und feierten bis in die Morgenstunden.

Jetzt blieben mir noch 2 Wochen Reisezeit, die ich gemeinsam mit meinem Freund verbrachte. Wir liefen 4 Tage auf dem Inkapfad nach Machu Pichu, machten eine Expedition in den Manu Nationalpark und zum Titicaca-See.

Peru, das Land der Inkas mit seiner atemberaubenden Landschaft und seinen herzlichen Einwohnern, hat mich in seinen Bann gezogen und wird mich so schnell nicht mehr loslassen. Ich habe eine Erfahrung gemacht die mir andere Horizonte eröffnete und von der ich mein ganzes Leben lang zehren werde."

Tilly Göpfert

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Dieser Erfahrungsbericht enthält eventuell Bezüge zu Arbeit in oder mit Waisenhäusern. Projects Abroad’s aktuellen Standpunkt zu Freiwilligenarbeit in Waisenhäusern und Kinderheimen und Informationen über unseren Schwerpunkt auf gemeindenahe Kinderbetreuung kannst du hier nachlesen.

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