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Fußball stand ganz oben auf der Tagesordnung

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Sport - Praktikum in Costa Rica von Tobias Reinold

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Nach einer langen Reise von München über New York und San Jose kam ich endlich in Liberia an. In San Jose war ich zunächst ein bisschen von dem dort herrschenden, eher „deutschen“ Wetter enttäuscht. Nach den ersten 10 Minuten in Liberia, in denen mich die Hitze buchstäblich überrollte, wünschte ich mir aber schnell die kühleren Temperaturen meines Heimatlandes zurück. Im Laufe meines Aufenthaltes gewöhnte ich mich allerdings rasch an die tropische Hitze und die Tatsache, zu schwitzen.

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Meine eher mangelhaften Spanischkenntnisse machten eine Konversation mit meiner Gastfamilie, die mich sehr herzlich empfing, zunächst fast unmöglich. Auch die erste Woche in meiner Schule, wo ich als Sportlehrer arbeitete und einen heimischen Sportlehrer unterstützte, war sprachlich eine Herausforderung. Doch das Übersetzungsprogramm des Sportlehrers Juan vereinfachte die Konversation fürs Erste erheblich, und schon bald konnten wir auf dieses Hilfsmittel verzichten. Ich war selbst sehr überrascht, wie schnell ich Spanisch erlernte!

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Der Schulalltag an meiner Schule war übersichtlich. Fußball, die offensichtliche Nationalsportart von Costa Rica, stand auch hier ganz oben auf der Tagesordnung, sowohl für Jungs als auch für Mädchen. Neben Fußball kam aber auch Leichtathletik nie zu kurz. Mich erstaunte und erfreute, wie sehr die Kinder bei der Leichtathletik bei der Sache waren.

Zwei- bis dreimal die Woche begleitete ich Juan in das heimische Stadion von Liberia, wo ich mit ihm das Leichtathletiktraining für Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren abhielt. Meine Aufgabe war es hier, vor allem auf den Hürdenlauf einzugehen. Das Hürdentraining kam bislang im Training zu kurz. Desto mehr erfreute mich, dass ich mit dem Team einige Erfolge, in Form von Leistungsfortschritten, sowohl für die Jüngeren als auch für die Älteren verbuchen konnte.

Nach einem Arbeitstag, der durchaus auch mal bis zu 12 Stunden dauerte, ließ ich unter der Woche den Tag mit den anderen Freiwilligen in den Bars Palermo und Ciros bei einem Bier oder Cocktail Revue passieren. Fast jedes Wochenende ging es dann in die verschiedensten Orte von Costa Rica.

Costa Rica bietet einfach alles. Von ruhigen, wunderschönen Sand- und Surferstränden und gigantischen Wasserfällen bis hin zu Canopytours im Regenwald und River-Rafting war sowohl was für Naturfreunde, als auch für das Abenteuerherz dabei. Die vielen schönen Sandstrände in der Provinz Guancaste konnte man von deren Hauptstadt Liberia in einer knappen Stunde mit dem Bus gut erreichen.

Ich persönlich kann zwei Ausflüge besonders weiterempfehlen. Ein Muss ist der Trip nach Monteverde, ein kleines Dorf, das Touren für Abenteurer und Naturfreunde anbietet. Um nur ein paar Attraktionen zu nennen: Zip-Lining, Bungeejumping, Nachttouren, Reiten, etc. Dementsprechend kann man durchaus eine Woche in diesem kleinen Dorf verbringen, ohne dass es einem langweilig wird.

Mein zweiter Lieblingsort in Costa Rica war bzw. ist der Naturpark Manuel Antonio. Der weiße Sandstrand mit kristallblauem Wasser dort ist auf jeden Fall die lange Reise von Liberia wert. Richtig entspannen konnten wir jedoch in dem Naturpark nicht. Die diebischen Affen nahmen alles mit, was nicht niet- und nagelfest war. Und so wundervoll die Ausflüge waren, war es auch immer wieder schön, in das Zuhause in Liberia zurückzukommen.

Meine drei Monate in Costa Rica gingen viel zu schnell vorbei. Hier in Deutschland vermisse ich nun die Lebensweise der Leute, das „Pura Vida“, das jeder Tico ausstrahlte, den ich traf. Dementsprechend war der Abschied hart, jedoch war es mit Sicherheit kein Abschied für immer. Ich werde schon bald wieder in dieses wundervolle Land reisen.

Tobias Reinold

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Dieser Bericht basiert auf individuellen Erfahrungen des/der Freiwilligen im Projekt und ist eine Momentaufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Bitte beachte, dass sich unsere Projekte in stetigen Wandel befinden und kontinuierlich auf die sich verändernden Bedürfnisse unserer Partnergemeinden zugeschnitten werden. Projektetappen werden nach und nach fertiggestellt und darauf aufbauend neue begonnen. Auch saisonale Wetterbedingungen im Zielland haben einen großen Einfluss auf unsere Projekte. Darum können deine Tätigkeitsbereiche und persönlichen Erfahrungen im Projekt von den Schilderungen in diesem Erfahrungsbericht abweichen. Für weitere Informationen über das, was dich im Projekt erwartet, schaue dir die Projektseite an oder lass dich von unseren Mitarbeiter/innen im deutschen Büro beraten.

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