Feedback
You seem interested in our projects! Care to tell us more?
Das mache ich gern! Nicht jetzt, danke.

You are from: United States, Go to our American website.

aide humanitaire
Ruf’ uns an:
+49 ­(0)30 2345 7223
info@projects-abroad.de

Lehrerin in Costa Rica
Von Laura Hölz

Costa Rica-Unterrichten - Schule

Das Abi stand vor der Tür und ich fragte mich, was ich zwischen dem Ende meiner Schulzeit und dem Beginn meines Studiums tun könnte.
Die Lösung fand ich im Internet: Unterrichten in Costa Rica. Und das nicht nur auf Englisch sondern sogar auf Französisch.
Meine Entscheidung war gefallen und ich habe sie bis heute keine Sekunde lang bereut.

Costa Rica-Unterrichten-Uni

In Costa Rica angekommen, wurde ich von meiner Gastfamilie direkt herzlich aufgenommen und verstand mich auf Anhieb sehr gut mit meiner Gastmutter. Mit meinen Gastschwestern hatte ich immer etwas zu Lachen und die Kinder meiner Gastschwester spielten sehr gerne mit mir. Oft haben sie auch auf mich gewartet bis ich von der Arbeit zurückkam.
Eines meiner Highlights in Liberia war der wöchentliche Tanzkurs. In kurzer Zeit habe ich viel gelernt und konnte bald ohne groß darüber nachzudenken wie die Einheimischen mittanzen.

Costa Rica-Unterrichten – Freiwillige

Zwei Tage die Woche unterrichtete ich in der Mittelstufe Französisch, zwei weitere Tage war ich an einer anderen Schule für den Englischunterricht verantwortlich.
Einen Nachmittag in der Woche und einen Vormittag war ich an der Uni und habe Englisch unterrichtet. In allen Institutionen wurde ich unglaublich herzlich empfangen und fühlte mich direkt willkommen.

Costa Rica-Unterrichten - Aktivitaeten

Zu Beginn musste ich mich zwar erst an die Grundeinstellung der Ticos zum Lernen gewöhnen, denn alle machen dort nur das Nötigste, jedenfalls in der Mittelstufe. Das wurde aber durch ihr großes Interesse an meiner Kultur wieder ausgeglichen.

Costa Rica-Unterrichten-Freizeit

Im Unterricht hatte ich immer sehr viel Spaß, ich verstand mich sehr gut mit meinen Lehrern und vor allem mit meinen Schülern. Besonders meine Studenten wurden bald sehr gute Freunde für mich, die mir in der Freizeit ihre Kultur näher brachten und immer ein offenes Ohr für mich hatten. Oft trafen wir uns im Park, bejubelten zusammen die Nationalmannschaft der Ticos bei Länderspielen, oder sie zeigten mir die schöne Natur ihres Landes: zum Beispiel die Wasserfälle von Bagaces, nur eine halbe Stunde von Liberia entfernt.

Natürlich verbrachte ich auch viel Zeit mit den anderen Voluntären. Gleich beim ersten Treffen wurde ich in die Wochenendplanung mit einbezogen. Wir nutzten jedes Wochenende, um Costa Rica zu erkunden, unser größtes Hobby war dabei Busfahren. Wir nahmen bis zu zehn Stunden lange Busfahrten auf uns, um die schönsten Strände oder Inseln Costa Ricas zu bewundern.
Wir verbrachten auch ein langes Wochenende in Nicaragua, was sich sehr von Costa Rica unterscheidet, alleine schon dadurch, dass man die Armut dort überall öffentlich sieht. Gegen Ende meiner Voluntärszeit, die viel zu schnell zu Ende war, reiste ich noch für knapp eine Woche mit einer anderen Voluntärin nach Panama. Das Land mit den paradiesisch schönen weißen Sandstränden ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Und dann stand auch schon mein Abschied von Costa Rica, meiner Gastfamilie und meinen Freunden bevor. Es fiel mir sehr schwer, mich zu verabschieden, aber ich habe allen versprochen, wieder zu kommen.

Laura Hölz

Mehr zur Unterrichten in Costa Rica

Mehr zu Unterrichten

Mehr zu Costa Rica

Weitere Erfahrungsberichte

Ruf' uns an:
+49­ (0)30 2345 7223
Naturschutz - Projekt im Ausland
Nach oben ▲