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"Englisch Unterrichten, Salsa lernen und vieles mehr"

Schüler in Mexiko

Englisch Unterrichten in Mexiko von Marte-Marie Diewitz

Nach meiner Schulzeit wollte ich nicht sofort studieren - ich dachte mir: "Wann hat man schon mal die Möglichkeit, für ein paar Monate dem Alltag davonzulaufen, um ein fremdes Land kennen und lieben zu lernen?" So beschloss ich, für 3 Monate nach Mexiko zu gehen, um dort Englisch zu unterrichten und Spanisch zu lernen.

Je näher mein Abreisetermin rückte, je größer wurde meine Vorfreude auf den Aufenthalt in Mexiko. Als ich dann endlich in Guadalajara ankam, wartete Daniel, einer der Betreuer von Projects Abroad, schon auf mich. Gemeinsam fuhren wir zum Office, wo mich auch die anderen Betreuer freundlich willkommen hießen. Da es schon recht spät war und ich von der langen Reise und der Zeitverschiebung ziemlich geschafft war, zeigte man mir gleich meine Übernachtungsmöglichkeit.

An meinem ersten Tag in Mexiko traf ich auf Carlos. Er war einer der Projects Abroad - Betreuer und führte mich ein wenig in der Stadt herum. Dies half mir, mich zu orientieren. Gleich im Anschluss wurde ich zu meiner Gastfamilie gebracht. Ihr Haus lag etwa eine Stunde vom Zentrum Guadalajaras entfernt. Die Familie war ein Ehepaar, dessen Kinder schon erwachsen und ausgezogen waren. So hatten sie Platz, um mexikanische Studenten sowie Freiwillige bei sich aufzunehmen. Meine Gastmutter empfing mich sehr herzlich. Eine andere Freiwillige, mit der ich ab jetzt mein Zimmer teilte, wartete auch schon auf mich. Ich sprach zwar zu diesem Zeitpunkt noch kein Wort Spanisch, dennoch konnte ich mich irgendwie verständigen.

Am nächsten Tag brachte mich Carlos zu der Schule, an der ich nun für 3 Monate unterrichten sollte. Mit dem Bus war sie etwa 20 Minuten von unserem Haus entfernt. Die beiden Englischlehrerinnen, mit denen ich während meines Aufenthaltes zusammen arbeitete, waren sehr freundlich. Zudem interessierten sie sich sehr für mein Leben in Europa und stellten mir viele Fragen. Sie sind den Freiwilligen sehr dankbar für ihr Engagement. Unsere Mitarbeit bringt Abwechslung, sodass die Schüler mit viel mehr Spaß und Antrieb Englisch lernen. Wir verstanden uns so gut, dass sie mich sogar mehrere Male zum Essen einluden.

Die Kinder, die ich unterrichtet habe, waren zwischen 12 und 16 Jahre alt. Sie waren sehr aufgeschlossen und freundlich, sodass ich sie von Tag zu Tag mehr in mein Herz schloss. Zu Beginn meiner Arbeit war zu meiner Unterstützung immer eine der Englischlehrerinnen mit im Klassenraum. Mit der Zeit übernahm ich immer mehr Verantwortung, sodass ich schließlich sogar die Klassenarbeiten der Schüler selbst entworfen und korrigiert habe.

Jeden Morgen bin ich gern zur Arbeit gefahren. An den meisten Tagen unterrichtete ich bis 12.00 Uhr. An den Nachmittagen nahm ich Spanischunterricht und staunte über mich selbst, wie schnell ich immer mehr verstehen und sprechen konnte. Der kurze Arbeitstag ließ mir viel Zeit, mich mit den anderen Freiwilligen zu treffen. An den Wochenenden unternahmen wir oft gemeinsame Ausflüge, um auch andere Städte Mexikos zu erkunden.

Jeden Donnerstag gingen wir Freiwilligen zusammen mit unseren Betreuern zum Salsa Tanzen. Diese Abende waren besonders amüsant. Ich fühlte mich durch die lieben anderen Freiwilligen nie allein. Es gab immer jemanden, der ein offenes Ohr hatte oder mit dem ich etwas unternehmen konnte. Auch an meine Betreuer konnte ich mich immer wenden. Sie bemühten sich sehr, damit wir unsere Zeit dort genossen.

In Mexiko zu leben und zu arbeiten, war eine einmalige Erfahrung für mich. Ich habe das Land und die Leute so gut kennen gelernt, wie ich es im Urlaub nie geschafft hätte. Die Mexikaner sind sehr freundliche Menschen. Wo auch immer ich war, nie sah ich schlecht gelaunte Gesichter. Diese unbeschreiblich schöne Zeit hat mich sehr geprägt. Ich werde sie nie vergessen.

Marte-Marie Diewitz

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